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Relaunch:
DENKMAL EUROPA öffnet Türen für Kinder

Die digitale Plattform www.denkmal-europa.de macht das Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen zum „Spielplatz für Zeitreisen“.

Zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 wurde die Website DENKMAL EUROPA ins Leben gerufen. Sie stellte u.a. die Länderprojekte aus dem Kulturerbejahr sowie Methoden zur Denkmalvermittlung vor. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2020 wurde sie nun überarbeitet und verbessert.

Mit dem Tablet die Umwelt erkunden. Für Lehrende kann das jüngst erschienene „Workbook für Zeitreisende“ Inspirationsquelle für die Unterrichtsgestaltung sein. Denn wer heute Kind ist, entscheidet morgen die Zukunft unserer Denkmäler. Mit dem Tablet die Umwelt erkunden. Für Lehrende kann das jüngst erschienene „Workbook für Zeitreisende“ Inspirationsquelle für die Unterrichtsgestaltung sein. Denn wer heute Kind ist, entscheidet morgen die Zukunft unserer Denkmäler.
Mit dem Tablet die Umwelt erkunden. Für Lehrende kann das jüngst erschienene „Workbook für Zeitreisende“ Inspirationsquelle für die Unterrichtsgestaltung sein. Denn wer heute Kind ist, entscheidet morgen die Zukunft unserer Denkmäler. Foto: Anke M. Leitzgen


Das crossmediale Programm ist ein Inspirationsschatz für alle, die Denkmäler und ihre Botschaften in Bildungsprozessen nutzen möchten. „Die Website und ihr Workbook sind wichtige Bestandteile einer sinnlich erfahrbaren Aneignungskultur, die es allen Generationen leicht macht, sich mit der unmittelbar erlebbaren Geschichte vor der eigenen Haustür spielerisch und unvoreingenommen zu beschäftigen“, so Prof. Dr. Markus Harzenetter, Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL). Sie unterstützt mit DENKMAL EUROPA die in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte von Kindern und Jugendlichen auf Teilhabe am Kulturleben. „Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig unsere Alltagswelt für unser Wohlbefinden ist. Der Wunsch, unsere Kulturgüter zu schützen und zu pflegen, darf nicht nur wenigen Fachleuten vorbehalten bleiben. Wir möchten viele Menschen begeistern, vor allem Kinder und Jugendliche, denn sie sind die Erben von morgen.“

In den Graphic Novels werden Heldinnen und Helden der Geschichte lebendig und anschaulich vorgestellt. In den Graphic Novels werden Heldinnen und Helden der Geschichte lebendig und anschaulich vorgestellt.
In den Graphic Novels werden Heldinnen und Helden der Geschichte lebendig und anschaulich vorgestellt. Foto: Anke M. Leitzgen


Mit DENKMAL EUROPA ist eine digitale Ausstellung entstanden, die mit Graphic Novels, europäischen Kulturgeschichte(n), Projektimpulsen aus der Praxis und kreativen Aktionsideen intuitive Zugänge zu bislang häufig unbekannten Dimensionen unserer Geschichte ermöglicht. Gleichzeitig können die Gäste der Seite Denkmalpfleger/innen, Restauratoren/innen, Handwerker/innen oder auch Zeitzeugen/innen über die Schulter blicken. Eine Reise durch die Seite und das zugehörige Workbook macht verständlich, wie unsere Vorfahren gelebt, gearbeitet, geplant, gefeiert, getrauert oder woran sie geglaubt haben. Bislang Unverbundenes verdichtet sich zum Wissen darum, welche Entwicklungen Spuren hinterlassen haben oder zu neuen Ideen führten oder welches ökologische, politische oder religiöse Verständnis hinter den Bauten unserer Umgebung steckte.

Geschichten hinter der Geschichte. Methodisch und didaktisch beschreitet die Website DENKMAL EUROPA völlig neue Wege. Mittlerweile ist sie in allen wichtigen Vermittlungsdiskursen zum baukulturellen Erbe präsent. Geschichten hinter der Geschichte. Methodisch und didaktisch beschreitet die Website DENKMAL EUROPA völlig neue Wege. Mittlerweile ist sie in allen wichtigen Vermittlungsdiskursen zum baukulturellen Erbe präsent.
Geschichten hinter der Geschichte. Methodisch und didaktisch beschreitet die Website DENKMAL EUROPA völlig neue Wege. Mittlerweile ist sie in allen wichtigen Vermittlungsdiskursen zum baukulturellen Erbe präsent. Foto: Anke M. Leitzgen


In die Inhalte von DENKMAL EUROPA floss auch das Kulturerbejahr-Projekt „Resonanzen“ des Saarlandes ein, welches sich der Architektur in der Grenzregion Saar-Moselle in den Jahren 1945 bis 1965 widmete.