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Übergabe des Ersatzneubaus II: Die Landesaufnahmestelle erhält ein neues Unterkunftsgebäude

Die bauliche Erneuerung der Landesaufnahmestelle LASt in Lebach schreitet mit der Übergabe eines weiteren Ersatzneubaus voran. Das Gebäude wurde Ende November 2020 baulich fertiggestellt und kann, nachdem Möbel und Ausstattung noch eingeräumt wurden, noch vor Weihnachten bezogen werden.

„Das neue Wohngebäude stellt für die Landesaufnahmestelle eine große Entlastung dar und ich bin froh, dass es noch vor Weihnachten bezugsfertig wurde“, sagt Minister Klaus Bouillon. „Durch die neuen Wohnungen ist die Unterbringung von Bewohnerinnen und Bewohnern in der Einrichtung auch unter dem Gesichtspunkt des Gesundheitsschutzes noch einmal wesentlich verbessert worden.“

Die bauliche Erneuerung der LASt hat mit dem Verfügungsgebäude I (fertiggestellt Ende 2016) begonnen und wird in den nächsten Jahren konsequent weitergehen. Schrittweise werden dabei die Bestandsbauten aus den 1950er Jahren ersetzt. Die Belegungskapazität wird durch die Neubauten nicht ansteigen, sondern weiterhin maximal 1.200 Personen bei Normalbelegung betragen.

Die neuen Wohngebäude sehen u.a. in sich abgeschlossene Wohneinheiten vor. Die Wohnungen sind mit je 2 Schlafräumen, einer Wohn-/Essküche sowie einem Sanitärbereich ausgestattet. Ein Teil der Wohnungen ist barrierefrei und behindertengerecht ausgebaut. Die Vorreiterrolle des Landes wird auch in der Umsetzung von Klimaschutzzielen deutlich. Alle Ersatzneubauten sind technisch und energetisch auf dem neuesten Stand. Je nach Ausrichtung der Dachflächen werden bei den Neubauten Photovoltaik-Anlagen installiert und es wird eine Dachbegrünung vorgenommen, was dem Mikroklima der gesamten Wohnsiedlung zu Gute kommt.

Der Ersatzneubau II in der Ostpreußenstr. 14 kann bis zu 160 Personen beherbergen. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf 3,4 Mio. Euro bei einer Bauzeit von insgesamt ca. 1 Jahr. 

 

Folgende weitere Einzelmaßnahmen sind vorgesehen:

  • Ersatzneubau III (ehemals Ostpreußenstraße 18-20)

            Kosten 4,0 Mio. €

            Fertigstellung in 2021

 

  • Ersatzneubauten IV und V (Schlesierallee)

            Kosten geschätzt 7,0 Mio. €

            Fertigstellung in Ende 2022

 

  • Kinderhort: Ersatzneubau für bestehenden Kinderhort für 80 Kinder

            Planung in Vorbereitung

            Kosten geschätzt 3 Mio. Euro 

            Fertigstellung in 2023 geplant

 

  • Duschbad

Sanierung / Herstellung eines Duschbads

            Kosten 1,8 Mio. Euro

            Fertigstellung im Frühjahr 2021

Medienansprechpartner

Pressesprecherin

Katrin Thomas
Pressesprecherin

Franz-Josef-Röder-Str. 21
66119 Saarbrücken