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Thema: Ländliche Entwicklung
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Saarländischer Bauernhauswettbewerb

Saarländische Bauernhäuser - Zeugnisse unserer Heimat

Das Institut für Landeskunde im Saarland (IfLiS) richtet seit 1984 in Zusammenarbeit mit dem für Dorferneuerung- und entwicklung zuständigen Landesministerium sowie den Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken im zweijährigen Turnus den Wettbewerb „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“ aus. 

Ziel des Wettbewerbs ist es, das Bewusstsein um die Bauernhäuser als kulturelles Erbe in unserer Heimat zu stärken. Damit soll die Eigeninitiative der Eigentümer alter Bauernhäuser zur Erhaltung und Pflege überkommener Bausubstanz angeregt und gefördert werden. Der Wettbewerb soll dazu beitragen, alte ortsbildprägende Häuser, insbesondere landwirtschaftliche Anwesen, soweit wie möglich in ihrem ursprünglichen Charakter durch stilgerechte Pflege und Restaurierung zu erhalten und damit vor einem unwiederbringlichen Verlust durch eine unsachgemäße, oft schablonenhafte Modernisierung zu bewahren. Besonders gut erhaltene und gepflegte Bauernhäuser werden im Wettbewerb herausgestellt und prämiert. Vorbildliche Leistungen auf diesem Gebiet sollen so weitere Eigentümer von alten Bauernhäusern zur Nachahmung bewegen. Für Preise und Anerkennungen setzt das Ministerium für Umwelt und Verbrauchraucherschutz regelmäßig einen Gesamtbetrag in Höhe von 10.000 € aus.

Gegenstände des Wettbewerbs sind Bauernhäuser und Arbeiterbauernhäuser im Saarland, die vor dem Jahre 1914 erbaut wurden. Jüngere, bis 1945 erbaute Bauern- und Arbeiterbauernhäuser werden zum Wettbewerb zugelassen, wenn sie einen für die Entstehungszeit charakteristischen Gebäudetyp repräsentieren. Ob die Häuser heute noch der Landwirtschaft dienen oder nicht, spielt keine Rolle. Es werden solche Gebäude berücksichtigt, deren Äußeres sich noch in dem Zustand der Entstehungszeit befindet oder die in der Grundstruktur noch erhalten sind, jedoch Veränderungen oder Erweiterungen aufweisen, wenn diese qualitätsvoll und in architektonischen Details angepasst vorgenommen wurden. Es können solche Häuser in die Bewertung einbezogen werden, die in den letzten Jahren restauriert wurden – das heißt, an denen wenigstens am Äußeren bauliche Maßnahmen durchgeführt wurden, um sie in einen bestmöglichen Zustand zu versetzen – oder die durch dauernde Pflege in einem solchen Zustand erhalten worden sind. Voraussetzung ist, dass eine Restaurierung wenigstens zum Teil mit privaten Mitteln finanziert wurde.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Instituts für Landeskunde im Saarland.

Ansprechpartner:

Michael Burr
Referatsleiter B/4:
Entwicklung ländlicher Raum

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken