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Thema: Kultur

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Kultur

Das Saarland: eine Einladung zu überraschend viel genussvoller Kunst und Kultur.

Zu den Aufgabenfeldern der Kulturabteilung zählen neben der Bildenden und Darstellenden Kunst, der Musik, den Museen und Ausstellungen, der Breitenkultur, der kulturellen Bildung und der Leseförderung auch die regionalen, überregionalen und internationalen Kulturbeziehungen, die Kultur- und Heimatgeschichte, die Landeskunde sowie die Literatur und die öffentlichen Bibliotheken. Die Künstler-, Kultur- und Filmförderung gehört ebenso zu den Aufgaben wie der Schutz von Kulturgut auf der Grundlage des Kulturgutschutzgesetzes.

Ausschreibung: SaarART 2023 – Au Rendez-vous des amis

Interessierte Künstler*innen können sich gemeinsam oder alleine mit maximal drei Werken zu vier verschiedenen Themenfeldern bewerben.

| Ministerium für Bildung und Kultur

„Our Common Heritage” – Wanderausstellung über die Geschichte der Großregion im 20. Jahrhundert in Saarbrücken

Die grenzüberschreitende Wanderausstellung „Our Common Heritage“ zeigt die Geschichte der Großregion vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Gründung der Europäischen Union aus dem Blickwinkel der Bevölkerung. In Saarbrücken, am Schlossplatz haben über 10.000 Besucherinnen und Besucher „Our Common Heritage – Land of Memory“ besichtigt. 

Von März 2021 bis Ende 2022 wird die Wanderausstellung in allen Teilgebieten der Großregion präsentiert. In Saarbrücken war sie vom 16. Oktober 2021 bis zum 31. Januar 2022 auf dem Schlossplatz zu sehen.

Kulturministerin Christine Streichert-Clivot erklärt zur Ausstellungseröffnung: „‚Our Common Heritage‘ vermittelt uns die Geschichte und das kulturelle Erbe unserer Großregion auf beeindruckende Art und Weise. Es gibt immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die uns persönlich berichten können. Deshalb brauchen wir neue Formen der Erinnerungskultur und auch der Vermittlung. ‚Our Common Heritage‘ geht hier einen spannenden und absolut sehenswerten Weg – und lädt zum Mitmachen ein.“

„Our Common Heritage“ ist Teil des grenzüberschreitenden Projekts „Land of memory“, das sich zum Ziel gesetzt hat, die wichtigen historischen Ereignisse, die Sehnsucht nach Frieden und Zusammenarbeit nach den Schrecken der beiden Weltkriege, Diktatur und Holocaust sowie den Beginn des europäischen Einigungsprozesses in Erinnerung zu rufen. Dazu vernetzt „Land of Memory“ regionale Akteur*innen und Orte der Erinnerung und stellt die Großregion erstmals als herausragenden grenzüberschreitenden Raum der Erinnerungskultur des 20. Jahrhunderts dar.

Die Freiluftausstellung besteht aus verschiedenen Modulen in Form von fünf riesigen Fotoalben und einem Container, in dem Besucher*innen eine visuelle und akustische Reise durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts erleben können:

  • ALBUM 1: Vor 1914 – Belle Epoque

Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Krieges im August 1914.

  • ALBUM 2: 1914-1918 – Erster Weltkrieg

Vom 4. August 1914 bis zum Waffenstillstand vom 11. November 1918.

  • ALBUM 3: 1918-1939 – Zwischenkriegszeit

Vom 11. November 1918 bis 1. September 1939 (Invasion der deutschen Armee in Polen).

  • ALBUM 4: 1939-1945 – Zweiter Weltkrieg

Vom 1. September 1939 bis 8. Mai 1945 (Kapitulation Deutschlands).

  • ALBUM 5: Nach 1945 – Europa des Friedens

Vom 8. Mai 1945 bis zu den ersten europäischen Verträgen

Besucher*innen sind eingeladen, eigene Familienerinnerungsstücke wie Fotos, Postkarten, Briefe, usw. aus dieser Zeit unter der Webadresse www.expo.landofmemory.eu einzusenden. Eine Auswahl der Zusendungen wird in die Ausstellung integriert.

Die weiteren Standorte und Informationen finden Sie unter:https://www.expo.landofmemory.eu/index.php/de/exposition-de/

Ministerin Christine Streichert-Clivot bei der Austellungseröffnung "Our Common Heritage"

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Künstler*innen- und Kulturförderung

Kulturelle Bildung

Ein grundlegender Gedanke bei der Vermittlung kultureller Bildung ist die Überzeugung, dass die Vermittlung kultureller Inhalte und vor allem die aktive Teilnahme an Kultur für die persönliche aber auch die kognitive Entwicklung insbesondere von Kindern und Jugendlichen und damit letztlich auch für die soziale Struktur, das Selbstverständnis und die Identität eines gesellschaftlichen Gemeinwesens prägend ist.

Internationale Kulturbeziehungen

Der Wunsch nach Austausch und Dialog mit den Nachbarregionen ist im Saarland aufgrund der geografischen und historischen Situation des Landes überdurchschnittlich stark ausgeprägt.