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Finanzminister Jakob von Weizsäcker dankt der Mehrheit der saarländischen Grundsteuerpflichtigen, die ihre Erklärung bereits eingereicht hat und appelliert an alle anderen, ihrer Pflicht vor dem Fristende am 31. Januar nachzukommen.

„Mehr als die Hälfte der saarländischen Grundsteuererklärungen sind inzwischen eingereicht. Dafür möchte ich herzlich danken. An alle anderen Grundsteuerpflichtigen appelliere ich, sich daran ein Beispiel zu nehmen und die Grundsteuererklärung noch vor dem Fristende am 31. Januar zu erledigen.“

Im Saarland sind zwei Wochen vor dem Fristende etwas über 50% der Erklärungen für die neue Grundsteuer eingegangen. Damit liegt das Saarland nur knapp unter dem Bundesschnitt, obwohl das Saarland die höchste Quote für selbstgenutztes Wohneigentum von allen Bundesländern hat, so dass besonders viele Menschen direkt betroffen sind.

Finanzminister Jakob von Weizsäcker: „Allen Saarländerinnen und Saarländern, die ihre Erklärung bereits eingereicht haben, möchte ich herzlich danken. Mehr als die Hälfte der Erklärungen sind geschafft und die allermeisten wurden digital eingereicht. Die digitale Grundsteuererklärung erleichtert den Kolleginnen und Kollegen in den Finanzämtern die weitere Bearbeitung der bereits über 280.000 eingereichten Erklärungen sehr. An alle anderen Grundsteuerpflichtigen appelliere ich, sich daran ein Beispiel zu nehmen und die Grundsteuererklärung noch vor dem Fristende am 31. Januar zu erledigen.“

Für die digitale Abgabe der Erklärungen steht das Online-Finanzamt (Elster Online Portal) rund um die Uhr bereit. Neben ELSTER steht der Grundsteuerlotse zur Verfügung, der im Internet unter www.grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de für alle nutzbar ist. Die elektronische Abgabe der Grundsteuererklärung bietet konkrete Vorteile. Insbesondere sorgen Plausibilitätsprüfungen beim digitalen Ausfüllen dafür, dass die Steuererklärung in sich stimmig ist. Dies kann Papier nicht leisten. Daher werden bei digitalen Erklärungen nachweislich viele Fehler vermieden, die ansonsten weitere Rückfragen seitens der Finanzverwaltung auslösen.

Das Finanzministerium weist auf die digitalen Unterstützungsangebote der saarländischen Finanzverwaltung hin. Die sogenannten Klickanleitungen auf der Homepage des Ministeriums der Finanzen und für Wissenschaft hat sich für viele Steuerpflichtige als ausgesprochen hilfreich erwiesen. Ausnahmsweise können in begründeten Fällen auch Erklärungen in Papierform abgegeben werden.

Abschließend weist Minister von Weizsäcker auf die Möglichkeit hin, sich von Verwandten, Freunden und Nachbarn beim Ausfüllen der Erklärung helfen zu lassen: „Die digitale Grundsteuererklärung ist für manche, vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind, eine Herausforderung. Deshalb sei auf die Möglichkeit hingewiesen, sich von Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn bei der digitalen Übermittlung der Erklärungen helfen zu lassen. Das ist rechtlich abgesichert.“

 

 

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