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FAQ SaarForst Landesbetrieb

11 Antworten auf die an uns häuftigst gestellten Fragen!

Wie viel Wald gibt es im Saarlandes?

Rund 93.000 Hektar im Saarland sind bewaldet. Dieser Wald ist in unterschiedlichem Besitz. 38.500 ha sind Staatswald im Eigentum des Landes, 28.000 ha sind Kommunalwald und 26.500 ha sind im Privatbesitz.

Wen kann man bei "Wald-Fragen" ansprechen?

Erste Anlaufstelle ist der Revierförster vor Ort. Sie können uns per Telefon unter der Nummer 0681/9712-01 oder per Mail poststelle@sfl.saarland.de erreichen. Gerne können sie auch das Kontaktformular des Online-Forstamtes verwenden.

onlineforstamt

Wie viele Beschäftigte arbeiten beim SaarForst Landesbetrieb?

Der SaarForst Landesbetrieb beschäftigt derzeit 194 Mitarbeiter/innen

Was macht der SaarForst, um den Wald für den Klimawandel zu rüsten?

Durch 30 Jahre Naturnahe Waldwirtschaft haben wir schon viel für die Stabilität der Wälder getan. Mischwaldkulturen verteilen das Risiko auf der Fläche. Wir setzen auf klimastabile Baumarten und natürliche Naturverjüngung. Zudem wir nur 57 % der potentiell zuwachsenden Holzmenge entnommen.

Warum werden überhaupt Bäume gefällt?

Holz ist ein natürlicher nachwachsender Rohstoff den der Mensch bereits seit Jahrzehnten nutzt. Der Wald, bzw das Holz der Bäume ist ein Rohstoff, der in vielen Produkten unseres Alltags vorkommt. Die Produkte und Gegenstände sind entweder ganz aus Holz oder enthalten Holzbestandteile wie etwas Lignin oder Holzzucker. Holz steckt in Papier, in Pappe, in Hygieneartikeln, Holzzucker wird zur Ethanolgewinnung genutzt und es gibt auch Stoffe aus Holz ( z.B. die Modalfaser besteht zu 100 Prozent aus Buchenholz). Das Gute, SaarForst gewinnt den Rohstoff Holz für die Bevölkerung ohne dabei den Wald zu plündern.

Was macht der SaarForst für die Artenvielfalt im Wald?

Im Saarland wir auf Vielfalt gesetzt. In enger Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden wurde die Biodiversitätsstrategie entwickelt, wonach Ziele wie die Ausweitung des Holzvorrates im Wald, Erhalt von Biotopbäumen und die Erhöhung des Totholzvorrates im Wald verankert wurden.

Wurden Teile der Staatswaldfläche aus der Nutzung genommen?

Ja, 10 Prozent der Staatswaldfläche sind bereits aus der Bewirtschaftung genommen. Hierbei handelt es sich um Naturwaldzellen, den Urwald vor den Toren der Stadt Saarbrücken, die Kernzonen des Biosphärenreservates Bliesgau, die Referenzfläche des Prozesschutzreviers Quierschied sowie Flächen des Nationalparks Hunsrück-Hochwald.

Was macht der SaarForst gegen die Fichtenmonokulturen?

Der SaarForst Landesbetrieb betreibt bereits seit 30 Jahren Naturnahe Waldwirtschaft. Die Fichtenflächen sind in diesen 30 Jahren um die Hälfte zurückgegangen. Der Laubbaumanteil im Staatswald liegt bei 75 Prozent, während er im Bundesdurchschnitt bei 43 Prozent liegt.

Ist der saarländische Staatswald nach PEFCTM oder nach FSC® zertifziert?

Der saarländische Staatswald ist sowohl nach FSC® als auch nach dem PEFCTM-Standards zeritifiziert

Kann ich beim SaarForst Brennholz kaufen?

Ja, Brennholz aus heimischen Wäldern kann direkt beim Revierleiter vor Ort oder über das Brennholztelefon 0681 9712-166 erworben werden.

Hat der SaarForst ein Wildtiermanagement?

Das Saarländische Jagdgesetz trägt die Bezeichnung Gesetz Nr. 1470 zur Jagd und zum Wildtiermanagement, womit klar gemacht wird, dass es nicht nur um den Erhalt und die Nutzung des Wildes geht, sondern beispielsweise auch die Schadensverhütung. In § 19 des Gesetzes steht "Übermäßige Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen durch das Wild sind zu vermeiden".