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| Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie | Coronavirus, Gesundheit

Gesundheitsministerium führt Option zur früheren Terminbuchung für Personen mit Impftermin ein – Impfungen in sozialen Brennpunkten geplant

Das Gesundheitsministerium richtet eine neue Funktion in ihrem Online-Buchungsportal ein, die am Wochenende online geschaltet wird. 

Um Personen, die bereits jetzt aufgrund der Vergabemodalitäten ihre Impftermine in den kommenden beiden Monaten erhalten haben, die Möglichkeit zu geben sich auf einen kurzfristig abgesagten Impftermin zu bewerben, richtet das Gesundheitsministerium eine neue Funktion in ihrem Online-Buchungsportal ein, die am Wochenende online geschaltet wird. 

Diese Buchungsmöglichkeit ist notwendig, da absehbar ist, dass bis Ende Juni 2021 ausreichend Impfstoff zur Durchimpfung aller Personen in der Priorität 3 vorhanden sein wird. Sie ergänzt die aktuelle Nachrücker-Option für kurzfristig abgesagte Termine. Demnach sind mit Einführung der neuen Funktion sowohl priorisierte Personen auf der Impfliste mit einem Termin als auch ohne Termin berechtigt sich um freigewordene Termine zu bemühen.

Seitdem die Parallelität der Systeme im Bereich Impfen besteht, ist eine Mehrfachanmeldung von Impflingen in den verschiedenen Systemen „Niedergelassener Arzt“ und „Impfzentrum“ zu verzeichnen. Durch Mehrfachanmeldungen kommt es in der Folge zu Termindopplungen einzelner Personen, die zu Leerlauf in den Impfzentren führen würde, falls die Termine nicht abgesagt und nachbesetzt würden.

Neben der Abmeldemöglichkeit über das Onlinesystem, welche eine deutliche Komfortsteigerung gegenüber der alleinigen Möglichkeit der Inanspruchnahme der Hotline mit Wartezeiten zur Folge hatte, wurde bereits in einem zweiten Schritt die Möglichkeit für Personen, denen noch kein Termin zugewiesen wurde, eingerichtet. Mit diesem dritten Schritt verfolgt das Gesundheitsministerium weiter die Strategie einer maximal nutzerfreundlichen Terminvergabe.

Auch plant das Gesundheitsministerium Sonderimpfungen in sozialen Brennpunkten. Diese sollen in Abstimmung mit den Gemeinwesenprojekten erfolgen.

Medienansprechpartner

Manuel Kerber
Pressesprecher

Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken

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