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Thema: Umweltpakt und EMAS

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Umweltpakt

McDonald’s Harald J. Getrey

Konkrete Umweltpakt-Leistung: Wesentlicher Beitrag zum integrierten Umweltschutz und zur Ressourcenschonung

Ökologischer Fußabdruck – Ressourcen effizient nutzen!

Globale Entwicklungen wie die rasant wachsende Weltbevölkerung, zunehmende Wasserknappheit in manchen Teilen der Erde oder auch die Art und Weise der Energiegewinnung wirken sich in unterschiedlicher Weise auch auf uns, als saarländisches Unternehmen in der Systemgastronomie, aus.

Daher ergreifen wir noch entschiedener, als bisher, Maßnahmen, um auch mit Unterstützung von externen Experten die Energieeffizienz unserer saarländischen Restaurants zu erhöhen und den Einsatz von Verpackungsmaterial und somit Abfälle so weit wie möglich zu reduzieren.

Energiemanagement – Weniger ist mehr, Energieeffizienz im Restaurant


Wie in den meisten Unternehmen und Privathaushalten ist die Senkung des Energieverbrauchs auch in unseren saarländischen Restaurants eine in ökologischer wie ökonomischer Hinsicht wichtige Maßnahme.
Der Stromverbrauch unserer Restaurants im Saarland belief sich im Jahre 2011 auf rund 9 Millionen kWh, das sind ca. 450.000 kWh pro Restaurant.
Zum Vergleich: Ein Haushalt in Deutschland verbraucht im Schnitt 3.500 kWh pro Jahr.

Unser Ziel ist es daher, trotz einer wachsenden Anzahl von Restaurants, steigender Gästezahlen sowie erweiterter Öffnungszeiten den Energieverbrauch pro Gast kontinuierlich zu senken.
Wir konnten schon viel erreichen, zum Beispiel durch den Einsatz innovativer, energiesparender Technik in sehr energieintensiven Bereichen, beispielsweise in der Küche oder bei der Klimatisierung des Gastraums.
Dabei gibt es meist keine einfachen Lösungen:
Die Zubereitung vieler Speisen und Getränke in kürzester Zeit erfordert den Einsatz leistungsfähiger Küchengeräte.
Zudem variiert die Auslastung der Küchen je nach Tageszeit und Wochentag.
Eine möglichst optimale Steuerung der Gerätschaften ist für uns daher ebenso wichtig wie der Einsatz effizienter Küchengeräte.

Klimaschutz durch erneuerbare Energien


Ziel ist es unseren Energiebedarf bis 2014 zu 100 Prozent durch Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu decken.
In unseren Kühlgeräten verzichten wir auf die klimaschädlichen Fluorkohlenwasserstoffe (FKW’s) und haben speziell für unsere Restaurants zugeschnittenes Equipment mit FKW-freiem Kühlmittel entwickeln lassen.

Jeder Tropfen zählt – Wasserverbrauch


Ob für die Reinigung der Küchengeräte, die Gästetoiletten oder die Bewässerung der Außenanlagen: ohne Wasser ist ein Restaurantbetrieb nicht denkbar.
Aus diesem Grund gehen wir bewusst mit unserem Wasserverbrauch um und versuchen ihn im Rahmen unserer Möglichkeiten zu senken.
In manchen Restaurants, wie im Restaurant in Neunkirchen/Saar, nutzen wir zum Beispiel aufgefangenes Regenwasser für die Bewässerung der Grünanlagen oder den Betrieb der Toiletten.

Sauber unterwegs – E-Tankstellen an den Restaurants


Wir leben in einer mobilen Gesellschaft und Mobilität bildet seit jeher einen wichtigen Bestandteil des Geschäftsmodells von McDonald’s.
Das soll auch in Zukunft so bleiben – aber gleichzeitig mit einem nachhaltigeren Lebensstil unserer Gäste vereinbar bleiben.
Deswegen werden wir in den Jahren 2013 und 2014 an ausgesuchten Standorten unserer saarländischen Restaurants Elektro-Ladestationen errichten, an denen unsere Gäste, wenn sie mit einem Elektro-Fahrzeug zu uns kommen, während ihres Restaurantbesuchs Strom tanken können.

Verpackungen und Abfallverwertung


Bei McDonald’s kommt es auf die Verpackung an – und das im doppelten Sinne: Schon aus hygienischen und praktischen Gründen sind wir beim Verkauf und Transport unserer Produkte auf eine optimale Verpackung angewiesen.
Darüber hinaus trägt eine optisch ansprechende und informative Produktverpackung auch zur Wahrnehmung der Marke McDonald’s bei.
Verpackungen spielen also in unserem Geschäftsmodell eine wichtige Rolle – was unter Nachhaltigkeitsaspekten auch Herausforderungen mit sich bringt.
Denn weniger Verpackungen, weniger Abfälle und möglichst umweltfreundliche Materialien für unsere Verpackungen sind wichtige Bausteine unserer Bemühungen um den Klima- und Umweltschutz.
Dabei verfolgen wir vier wesentliche Maßnahmen: die Reduzierung des Verpackungsgewichts, die Erhöhung des Anteils nachwachsender Rohstoffen, die Verwendung von recycelten Materialien sowie die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft für die Papierherstellung.

Weniger verpacken – mehr recyceln


Die Kartonverpackungen für unsere Burger, die sog. Clamshells, bestehen aus Schichten sowohl aus Frisch- als auch aus Recyclingfasern.
Insbesondere im Innern sind sie mit Frischfasern beschichtet, um 100 Prozent Hygiene zu gewährleisten.
Brot und Salate erreichen die Restaurants in Mehrwegbehältern. Auch die Lieferkartons bestehen zur Hälfte aus Altpapier.
In unseren McCafés haben wir ein besonderes Konzept eingeführt: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter servieren die Speisen und Getränke, die im Restaurants verzehrt werden, auf Porzellan.

Abfallmanagement – dem Müll eine Abfuhr geben!


Das achtlose Wegwerfen unserer Verpackungen – speziell in der näheren Umgebung unserer Restaurants – gibt immer wieder Anlass für Beschwerden von Gemeinden, Nachbarn oder Gästen.
Deswegen führen wir, über das gesamte Jahr hinweg, immer wieder sogenannte „Anti-Littering-Day’s“ durch.
Hier säubern Mitarbeiter unseres Unternehmens regelmäßig, großflächig das Gebiet rum um die Restaurants und hoffen so ein Zeichen gegen den achtlos weggeworfenen Müll setzen zu können.

 

Harald Josef Getrey

Ringstraße 25
66538 Neunkirchen