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Thema: Corona

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Schulen und Kitas

Was gilt aktuell an Schulen und Kitas?

Am 23. April 2021 ist das geänderte Bundesinfektionsschutzgesetz mit der sogenannten „Corona-Notbremse“ in Kraft getreten. Es umfasst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 Regelungen, die auch für den Schul- und Kitabetrieb im Saarland maßgeblich sind. Ergänzend hat die Landesregierung entschieden, den Wechselunterricht an den Schulen zunächst bis zum 8. Mai grundsätzlich weiterzuführen. Wenn an fünf aufeinander folgenden Werktagen der Schwellenwert von 165 unterschritten ist, werden die beschriebenen Beschränkungen zum übernächsten Tag aufgehoben.

Aktuelle Informationen zu den Auswirkungen des Infektionsschutzgesetzes auf den Schulbereich

Informationen über die Vorgaben aus dem Infektionsschutzgesetz zum Schulbetrieb (PDF, 334KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Aktuelle Informationen zur Teststrategie an Schulen zum Download

Elternschreiben - Einführung der Testpficht an weiterführenden Schulen (PDF, 117KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Handreichung -Einsatz von Antigen-Schnelltests in der Selbstanwendung an saarländischen Schulen (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Schule - Infektionsschutzgesetz

Ab welchem Inzidenzwert gibt es wieder Wechselunterricht?

Wird in einem Landkreis bzw. im Regionalverband an fünf aufeinander folgenden Werktagen der Schwellenwert von 165 wieder unterschritten – ab dem Tag, nachdem der Präsenzunterricht aufgrund der über 165 liegenden 7-Tage-Inzidenz untersagt wurde – wird wieder der Wechselunterricht stattfinden.

Der Wechselunterricht wird zunächst bis zum 8. Mai auch dann fortgeführt, wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Das bedeutet, dass auch in Landkreisen, in denen der Schwellenwert von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen nicht überschritten wird, grundsätzlich weiter der Unterricht im Wechselmodel umgesetzt wird.

Ab welchem Inzidenzwert gibt es in den Schulen keinen Präsenzunterricht mehr?

Wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis des Saarlandes an mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 165 steigt, gibt es in diesem Landkreis zunächst keinen Präsenzunterricht mehr an den Schulen und die Schüler*innen werden im Distanzunterricht beschult.

Gibt es Ausnahmen für bestimmte Schulformen oder Jahrgangsstufen?

Für  Abschlussklassen und Förderschulen gibt es Ausnahmen:

  • Die Jahrgangsstufen 9 und 10 an den Gemeinschaftsschulen sowie vergleichbare Jahrgangsstufen bzw. Lerngruppen an den Förderschulen verbleiben grundsätzlich weiterhin in einem Wechselunterricht.
  • Für die einzelnen Förderschulen werden wie bisher je nach Förderschwerpunkt die Beschulungsmodelle in Absprache mit der Schulaufsicht standortspezifisch festgelegt.
  • An den beruflichen Schulen werden die Abschlussklassen der Fachoberschule, der Fachschulen, der Berufsfachschulen, der höheren Berufsfachschulen, der Berufsschulen und der Ausbildungsvorbereitung weiter im Wechselunterricht
  • Für die Schüler*innen des zweiten Halbjahres der gymnasialen Oberstufe (HP 1), d.h. für den Abiturjahrgang 2022, findet schulischer Präsenzunterricht in Form eines Wechselunterrichts unter den Infektionsschutzmaßnahmen gemäß des aktuellen Musterhygieneplans statt.

Gibt es an den saarländischen Schulen dann wieder ein pädagogisches Betreuungsangebot und an den Kitas die Notbetreuung?

Liegt der 7-Tages-Inzidenzwert laut RKI in einem Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165, sind Erziehungsberechtigte erneut aufgerufen, ihre Kinder zuhause zu betreuen. Es gilt der Grundsatz: Wer sein Kind zuhause betreuen kann, soll das tun. Das pädagogische Angebot an den Grundschulen gibt es aber weiterhin, Nachmittagsbetreuung findet ebenfalls statt. Gleiches gilt für die Klassenstufen 5 und 6 der Gemeinschaftsschulen und Gymnasien.

Das pädagogische Angebot am Vormittag und die Nachmittagsbetreuung können Schüler*innen, bei denen keine häusliche Betreuung möglich (z.B. wegen Berufstätigkeit der Erziehungsberechtigte) oder kein geeigneter Arbeitsplatz bzw. kein geeignetes Umfeld für das Lernen von zuhause vorhanden ist, weiterhin in Anspruch nehmen. An den Kitas wird eine Notbetreuung eingerichtet. Sie kann analog zum pädagogischen Angebot in Anspruch genommen werden.

Werden die Abschlussprüfungen trotzdem durchgeführt?

Ja, alle Abschlussprüfungen werden wie geplant unter Einhaltung der strengen Hygieneregeln durchgeführt.

Schule - Teststrategie

Gibt es eine Testpflicht  an den saarländischen Schulen?

Ja. Die Landesregierung hat in der aktuell geltenden Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geregelt, dass für alle an Schulen tätigen Personen aller Schulformen sowie für die Schüler*innen der Gemeinschaftsschulen, der Gymnasien, der beruflichen Schulen und aufgrund der aktuellen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes auch an den Grund- und Förderschulen der Zutritt zum Schulgelände und die Teilnahme am Präsenzschulbetrieb nur gestattet ist, wenn diese Personen ihre Testpflicht erfüllen.

Die Möglichkeit zur Teilnahme an den schulischen Tests besteht nur für Personen ohne Symptome, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hinweisen. Personen mit entsprechenden Symptomen dürfen die Schule nicht betreten. Sie suchen eine Ärzt*in auf (vorher in der Praxis anrufen).

Die Testpflicht kann entweder durch die Teilnahme an den schulischen Tests erfüllt werden oder indem ein anderweitiger Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus vorgelegt wird, z. B. aus dem Testzentrum oder Apotheke etc. Ein anderweitiger Nachweis ist dann zu akzeptieren, wenn er auf einer Testung beruht, die am Vortag der an der Schule angebotenen Testung oder am gleichen Tag durchgeführt wurde.

Elternschreiben - Einführung der Testpficht an weiterführenden Schulen (PDF, 117KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Was passiert, wenn man sich nicht testen lässt?

Wer sich nicht in der Schule testen lässt bzw. keinen alternativen negativen Testnachweis vorlegen kann, darf die Schule nicht betreten. Bei Nicht-Teilnahme an den Testungen erhalten die Schüler*innen ein Lernangebot für zuhause. Das Zutrittsverbot besteht, soweit der Testung im Ausnahmefall keine zwingenden Gründe – etwa gesundheitliche Gründe - entgegenstehen. Dies ist durch ein ärztliches Attest der behandelnden Ärzt*in nachzuweisen.

Wie werden die Schnelltests an Grund- und Förderschulen eingesetzt?

Aufgrund der aktuellen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes müssen sich auch die Schüler*innen an den Grund- und Förderschulen zwei Mal pro Woche auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen lassen.

Anders als die Lehrkräfte werden Ihre Kinder wie bisher auch weiterhin von den mit den Schulen bereits kooperierenden Ärzt*innen, Zahnärzt*innen oder Apotheker*innen bzw. Hilfsorganisationen getestet.

Das Testergebnis ist nach ca. 30 Minuten verfügbar. Wenn der Test negativ ist, kann ihr Kind weiter am Unterricht teilnehmen und erhält eine Testbescheinigung, die auch an anderen Stellen, an denen ein solcher Nachweis verlangt wird, eingesetzt werden kann.

Ist der Test positiv, besteht bei Ihrem Kind der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Sie werden dann von der Schule darüber informiert. Ihr Kind muss dann von der Schule abgeholt werden, da es zunächst nicht mehr am Unterricht teilnehmen bzw. die Schule besuchen kann.

Wie werden die Schnelltests an weiterführenden allgemein bildenden und beruflichen Schulen eingesetzt?

An weiterführenden allgemein bildenden und beruflichen Schulen erfolgt ab dem 19. April 2021 für die Schüler*innen, Lehrkräfte und die Beschäftigten an den Schulen eine Umstellung des bisherigen Testverfahrens auf Schnelltests in der Selbstanwendung. Unter Berücksichtigung des Wechselunterrichts soll die Umstellung so erfolgen, dass allen Schüler*innen die Gelegenheit zur Teilnahme an entsprechenden Schulungen gegeben wird.

Werden die Tests in der Schule bescheinigt?

Ja, das ist möglich. Ein angeleiteter bzw. beaufsichtigter negativer Antigen-Schnelltest wird von der Schule bescheinigt. Dafür steht der Schule ein Formular zur Verfügung. Eine Umstellung auf digitale Nachweise befindet sich in der Vorbereitung.

Wie werden die Tests durchgeführt?

Die Schule organisiert eigenverantwortlich die Selbsttestungen in der Schule zweimal wöchentlich für alle Schüler*innen, die am Präsenzschulbetrieb teilnehmen. Die Tests werden durch eine Lehrkraft beaufsichtigt. Die Schüler*innen testen sich nicht an zwei direkt aufeinander folgenden Unterrichtstagen. Die Testungen sollten entsprechend der schulorganisatorischen Rahmenbedingungen in den schulischen Alltag integriert werden. Vor der Durchführung des Tests wird die Vorgehensweise mit den Schüler*innen noch einmal durchgesprochen. Grundsätzlich ist die Teilnahme Voraussetzung, um am Präsenzschulbetrieb teilzunehmen.

Die Beschäftigten an den Schulen erhalten zweimal wöchentlich einen Test, den sie eigenverantwortlich in der Schule unter gegenseitiger Beobachtung durchführen. Die Selbsttestung soll von den Beschäftigten zweimal pro Woche grundsätzlich vor Unterrichts- bzw. Arbeitsbeginn durchgeführt werden.

Handreichung -Einsatz von Antigen-Schnelltests in der Selbstanwendung an saarländischen Schulen (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Bei einem positiven Testergebnis informiert die Schule umgehend die Eltern oder Sorgeberechtigten, wie bisher auch.  Die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler wird in einem gesonderten Raum geführt und dort angemessen betreut, bis er oder sie abgeholt wird oder sich nach Zustimmung der Erziehungsberechtigten unter Beachtung der Hygieneregeln (Maske tragen, Abstand) selbstständig nach Hause geht. Das Gesundheitsamt wird informiert. Die weiteren Schritte bei einem positiven Testergebnis werden vom hierfür zuständigen Gesundheitsamt koordiniert.

Müssen auch "schulfremde" Personen beim Besuch der Schule einen negativen Corona-Test vorweisen?

Schulfremde  Personen,  die  sich  nur sehr  kurzfristig  (zum  Beispiel  zum  Abholen  von  Kindern)  oder  ohne  Kontakt  zu  den  der Schule  angehörigen  Personen  (zum  Beispiel  Handwerker  außerhalb  der  schulischen  Betriebszeiten)  auf  dem  Schulgelände  aufhalten,  unterliegen  keinen  weiteren  Einschränkungen. Alle anderen Schulfremden, deren Aufenthalt auf dem Schulgelände nicht nur kurzfristig  oder ohne Kontakt zu den der Schule angehörigen  Personen  ist,  wie  beispielweise  zum Gespräch  in die Schule gebetene  Erziehungsberechtigte, ist der Zutritt zum Schulgelände nur erlaubt, wenn sie einen tagesaktuellen Nachweis über das Fehlen einer Infektion mindestens basierend auf einem Antigen-Schnelltest vorlegen oder einen solchen Test bei Zutritt unter Aufsicht durchführen. Sollte keine der Möglichkeiten genutzt werden können, wird ein Zutrittsverbot ausgesprochen.

Schule - Hygieneregelungen

Den aktuellen Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen finden Sie hier: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (30.04.2021) (PDF, 612KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Muss in der Schule eine medizinische Maske getragen werden?

Ja. Mit der am 16. Februar 2021 beschlossenen Corona-Verordnung des Landes wird auch an den Schulen das Tragen medizinischer Masken – d.h. OP-Masken oder Masken höherer Standards – verpflichtend.

Zur Medizinischen Maske: Wird auch als OP-Maske, chirurgische Maske, oder Mund-Nasen-Schutz (MNS) bezeichnet.

Im Präsenzangebot der Schule besteht für alle Schülerinnen und Schüler - auch für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule - sowie für Lehrkräfte und das sonstige pädagogische Personal der Schule für den gesamten schulischen Betrieb in den Klassen-, Unterrichts- und Betreuungsräumen im Vor- und Nachmittagsbereich eine grundsätzliche Verpflichtung zum Tragen eines MNS. Statt eines MNS können freiwillig auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder höherer Standards (ohne Ausatemventil) getragen werden.

Die Lehrkräfte entscheiden, ob unter Berücksichtigung pädagogisch-didaktischer Gründe und der Einhaltung und der Verstärkung anderer Schutzmaßnahmen eine situationsbezogene kurzeitige Ausnahme von der Tragepflicht des MNS gewährt werden kann. Dies kommt nur in Betracht, wenn keine Nahfeldsituation (vgl. 1.3) gegeben ist. Dies kann z.B. der Fall sein während einer Präsentation an der Tafel. Auch können möglichst kurze Übungsphasen im Fremdsprachenunterricht oder im Sprachförderunterricht in normaler Sprechstärke und auch vor der Klasse ohne Maske durchgeführt werden, sofern die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt sind.

Während Klassen- oder Kursarbeiten besteht grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Den SuS soll bei Bedarf eines/einer Schüler*in für kurze Zeit eine Pause auf dem Schulhof ohne MNS ermöglicht werden. Bei der Abiturprüfung gelten gesonderte Regelungen.

Auch für Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf im Bereich geistige Entwicklung ist das Tragen eines MNS verpflichtend, soweit die Schüler*innen dies können. Bei Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf Hören kommen als Schutzmaßnahme alternativ ausnahmsweise Visiere oder durchsichtige Masken anstelle von Mund-Nase-Bedeckungen in Frage.

Diese Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt auch auf dem freien Schulgelände beziehungsweise auf dem Schulhof, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten wird.

Werden an den Schulen Masken verteilt?

Um insbesondere in der aktuellen Pandemielage dem besonderen Schutzbedürfnis der in Schule tätigen Personen und auch den Schülerinnen und Schüler entgegen zu kommen, stellt das Ministerium für Bildung und Kultur allen Schulen auch weiterhin FFP2-Masken (bzw. partikelfilternde Halbmasken analoger Standards) zur Verfügung, die auf Wunsch an alle in der Schule tätigen Personen ausge-händigt und nach eigenem Bedürfnis getragen werden können. Eine Empfehlung, diese Masken, statt einer MNS zu tragen, ist damit nicht verbunden. Es handelt sich um eine individuelle Entscheidung der Lehrkräfte und des sonstigen in der Schule eingesetzten Personals.

Auch chirurgische Masken (Mund-Nase-Schutz bzw. MNS) werden den Schulen vom Ministerium für Bildung und Kultur weiterhin für die Lehrkräfte und bei Bedarf auch zur Abgabe an die Schülerinnen und Schüler (MNS auch in Kindergröße) zur Verfügung gestellt.

Welche weiteren Hygieneregelungen gelten derzeit an den Schulen?

Im Präsenzangebot der Schule gelten die Regelungen des aktuellen Musterhygieneplans vom 19.02.2021:

Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (30.04.2021) (PDF, 612KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Schule - Abschlussprüfungen und Leistungsbewertung

Werden während des Lernens von zuhause Leistungsnachweise durchgeführt?

Grundschule

  • Während der Zeiträume, in denen der Präsenzunterricht landesweit ausgesetzt ist, kann von der formalen Durchführung von Leistungsnachweisen abgesehen
  • Mit Wiedereinsetzen des Präsenzunterrichts wird das Augenmerk zunächst auf das sozial-emotionale „Ankommen“ der Kinder in der Schule gelegt werden.
  • Voraussetzung für die Durchführung von Leistungsnachweisen ist, dass Lerngegenstände im Präsenzunterricht ausreichend wiederholt und vertieft worden sind und dabei die individuellen Lernstände Berücksichtigung finden.
  • Das MBK hat festgelegt, dass grundsätzlich die für das Schuljahr 2020/21 vorgegebene Mindestanzahl an Großen und Kleinen Leistungsnachweisen unterschritten werden kann.
  • Für das nächste Schuljahr 2021/2022 wird den Schüler*innen genügend Zeit in der nächsthöheren Klassenstufe eingeräumt werden, um mögliche Lernrückstände an-gemessen aufzuarbeiten.
  • Auch die weiterführenden Schulen werden auf eine angemessene Aufarbeitungs- und Wiederholungszeit für die Schülerinnen und Schüler achten, die zum nächsten Schuljahr 2021/2022 in die Klassenstufe 5 übergehen.

Weiterführende Schulen

  • In der Phase des „Lernens von zuhause“ wird keine „schriftliche Arbeit“ (Klassen- und Kursarbeiten) stattfinden. Möglich sind:
    • kleine Leistungsnachweise (z. B. Protokoll, Lern-tagebuch, Präsentation, Wochenplan), wie sie u. a. auch zu Zeiten des Präsenzunterrichts durch häusliche Vorbereitungen umgesetzt werden.
    • große Leistungsnachweise (außer schriftliche Arbeiten) als alternative Formen der Leistungsbewertung (z. B. in Form von Referaten, Portfolios, mündlichen Prüfungen), wie sie u. a. auch zu Zeiten des Präsenzunterrichts durch häusliche Vorbereitungen umgesetzt werden.
  • Die Formen der Leistungsnachweise, die von einzelnen Schülerinnen und Schülern erbracht werden, können dabei variieren.
  • Ob und in welcher Form eine Leistungsbewertung stattfindet, wird auch mit Blick auf die unterschiedlichen häuslichen Lernbedingungen und die unterschiedliche technische Erreichbarkeit der Schülerinnen und Schüler im „Lernen von zuhause“ mit besonderem pädagogischem Augenmaß von der Lehrkraft entschieden.
  • Die Lehrkräfte werden darauf achten, dass die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld einer Leistungsbewertung stets die Möglichkeit der direkten Rückkopplung (z.B. Videokonferenz, individueller Präsenztermin, Sprechstunde, Telefonat, individuelle Beratungstermine) erhalten, so dass Fragen geklärt, Lerninhalte aufgearbeitet und die Leistungsbewertung transparent gemacht werden.
  • Über die Regelungen zur Leistungsbewertung in der Gymnasialen Oberstufe GOS werden die Schülerinnen und Schüler durch die Schule gesondert informiert.

Für das nächste Schuljahr 2021/2022 wird den Schülerinnen und Schülern in der nächst-höheren Klassenstufe genügend Zeit eingeräumt, um mögliche Lernrückstände angemessen aufzuarbeiten.

Alle Informationen finden Sie auch in den Elternrundschreiben vom 01.02.2021:

Grundschule - Rahmenvorgaben zum Schulbetrieb bis zum 14.02.2021 und zum „Lernen von zuhause“ (PDF, 172KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Weiterführende Schulen - Rahmenvorgaben zum Schulbetrieb bis zum 14.02.2021 und zum „Lernen von zuhause“ (PDF, 177KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Wann finden die Prüfungen für den Hauptschulabschluss (HSA) und den Mittleren Bildungsabschluss (MBA) statt?

1. Mittlerer Bildungsabschluss und Hauptschulabschluss an den allgemeinbildenden Schulen (inklusive der Schulen in privater Trägerschaft, der Förderschulen, Gemeinschaftsschulen in Abendform)

Anstelle der schriftlichen zentralen Abschlussprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache (MBA) sowie Deutsch und Mathematik (HSA) werden schulzentrale Abschlussarbeiten nach einem vom MBK zentral vorgegebenen Zeitplan landesweit durchgeführt:

14.05.2021DeutschMBA/HSA
17.05.2021MathematikMBA/HSA
18.05.2021FranzösischMBA
19.05.2021EnglischMBA
20.05.2021Externe Biologie/ErdkundeMBA/HSA

Nach den Prüfungsarbeiten haben alle Schüler*innen die Möglichkeit, ihre Leistungen in bis zu drei Fächern in einer mündlichen Prüfung zu verbessern. Eine mündliche Pflichtprüfung ist nicht vorgesehen.

2. Erwerb der Berechtigungen des Mittleren Bildungsabschlusses sowie der Berechtigungen des Hauptschulabschlusses im Bereich der Beruflichen Schulen

Berufsfachschulen (Handelsschule, Gewerbeschule und Sozialpflegeschule): Anstelle der schriftlichen zentralen Abschlussprüfungen in den Berufsfachschulen wird es in jedem der jeweiligen Prüfungsfächer eine zentrale Prüfungsarbeit geben.

Ausbildungsvorbereitung (AV) und Werkstatt-Schule: Für den Hauptschulabschluss im Bereich der berufsvorbereitenden Schulformen „Ausbildungsvorbereitung“ und „Werkstatt-Schule“ sind die Fächer Deutsch und Mathematik schriftliche Prüfungsfächer. Mündlich wird die berufliche Grundkompetenz geprüft. Anstelle der schriftlichen zentralen Abschlussprüfungen in Deutsch und Mathematik wird es in jedem dieser Fächer als alternatives Prüfungsformat eine schulzentrale Prüfungsarbeit geben. Für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der veränderten Prüfung nicht die Berechtigungen des Hauptschulabschluss erreicht haben, wird die Möglichkeit eröffnet, ihre Leistungen in einer mündlichen Prüfung zu verbessern.

Wann und wie finden die Abiturprüfungen statt?

Der Beginn des Prüfungszeitraums für die fachpraktischen Prüfungsteile und die Sprechprüfung ist vom 16. März auf den 08. April verschoben. Der Beginn der schriftlichen Prüfungen ist auf den 23. April verschoben. Die mündlichen Prüfungen werden im Zeitraum vom 30. Juni bis zum 09. Juli 2021 durchgeführt. Die Durchführung sämtlicher Abiturprüfungen kann damit wie vorgesehen bis zum Beginn der Sommerferien abgeschlossen sein.

Mit Bekanntgabe der Zulassung zur Abiturprüfung am 15. März beginnt eine zweiwöchige zusätzliche Lernzeit zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen (erstes bis fünftes Prüfungsfach). Diese Lernzeit, die für die Prüflinge ein zusätzliches Angebot auf freiwilliger Basis darstellt, kann je nach schulorganisatorischen Möglichkeiten als Online-Angebot oder unter Einhaltung der Vorgaben des aktuellen Musterhygieneplanes als Präsenzangebot – beispielsweise auch im Nachmittagsbereich, in Randstunden oder an Samstagen – umgesetzt werden.

Im Vorfeld der mündlichen Abiturprüfungen soll den Prüflingen ebenfalls die Möglichkeit der Rücksprache mit den Lehrkräften in Form einer Sprechstunde angeboten werden, und zwar in der Regel an wenigstens einem der beiden Schultage im Anschluss an den Tag der Bekanntgabe der schriftlichen Prüfungsergebnisse.

Die Bearbeitungszeit für alle schriftlichen Prüfungsfächer des Abiturs 2021 wird pandemiebedingt um 30 Minuten verlängert. Die längere Bearbeitungszeit dient einer zeitlichen Entzerrung der Prüfungssituation für den einzelnen Prüfling sowie der leichteren Umsetz-barkeit von Hygienemaßnahmen wie z.B. Lüften. Dabei liegt es in der Entscheidung der einzelnen Prüflinge, ob sie die zusätzliche Bearbeitungszeit wahrnehmen.

Schule - weitere Informationen

Besteht für Lehrkräfte die Dienstpflicht in der Schule?

Für alle Lehrkräfte besteht die Präsenzpflicht im Rahmen der Dienstpflicht und gilt in Absprache mit der Schulleitung immer dort, wo diese notwendig ist, beispielsweise im Rahmen des Präsenz- bzw. Betreuungsangebots der Schule. Die gesonderten Regelungen für die vulnerablen Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler bleiben bestehen.

Wie wird der Unterricht in der Grundschule organisiert?

Der Präsenzunterricht findet grundsätzlich bis 12.30 Uhr statt. Die Stundentafel kann flexibel umgesetzt werden, wobei eine Schwerpunktsetzung zur Aufarbeitung von Lernrückständen und zur individuellen Förderung sinnvoll ist.

Gibt es weiterhin Lernangebote für das Lernen von zuhause?

Ja. Alle Schüler*innen erhalten wie bisher Lernmaterialien für das häusliche Lernen. Es gelten die Regelungen aus dem Schulrundschreiben vom 13.12.2020.

In welcher Form das „Lernen von zuhause“ durch die Lehrkräfte begleitet wird, ist abhängig von den standortbezogenen organisatorischen Gegebenheiten und mit der Schulleitung abzustimmen.

Alle Schüler*innen erhalten weiterhin Lernmaterialien für das häusliche Lernen. Diese werden über Lernplattformen wie die Online Schule Saarland OSS, per Mail oder auf anderen digitalen oder analogen Wegen bereitgestellt.

Das „Lernen von zuhause“ wird durch die Lehrkräfte begleitet und die Erreichbarkeit der Schüler*innen muss gewährleistet sein. Es muss sichergestellt sein, dass alle Schülerinnen und Schüler einen regelmäßigen Kontakt zu den Fachlehrkräften haben. Klassenlehrkräfte sollten beispielsweise wöchentliche Sprechstunden oder ähnliches per Telefon oder Video anbieten, um mit den Schüler*innen in Kontakt zu bleiben, auch zur individuellen (Lern)Beratung.

Wenn Schulen die Möglichkeit nutzen, das „Lernen von zuhause“ mit Hilfe digitaler Medien zu begleiten und zu gestalten, sollte sichergestellt werden, dass alle Schüler*innen über eine geeignete technische Ausstattung verfügen. Über das Sofortausstattungsprogramm hält Ihr Schulträger mobile Endgeräte vor. Kommt es zu Engpässen beim Schulträger, kann auf die Notfallreserve am LPM zurückgegriffen werden.

Hinweis: Das Landesinstitut unterstützt Eltern bei Fragen rund ums "Lernen von zuhause" ihrer Kinder

Beratungshotline des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) für Eltern

 (PDF, 13MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Durch das verlängerte Aussetzen des Präsenzunterrichts kommt dem begleiteten „Lernen von zuhause“ eine verstärkte Bedeutung zu. Die Schulen sind daher gehalten, Rahmenvorgaben umzusetzen, um der Lernbegleitung ihrer Schülerinnen und Schüler im „Lernen von zuhause“ gerecht zu werden.

Wichtig ist, dass für Ihre Kinder auch weiterhin die Schulpflicht besteht. Sie müssen daher an den von den Lehrkräften vorgegebenen Unterrichts- und Lernphasen teilnehmen und die in diesem Rahmen ergehenden Arbeitsaufträge bearbeiten. Wenn dies insbesondere krankheitsbedingt nicht möglich sein sollte, ist Ihr Kind nach der dafür von der Schule vorgesehenen Verfahrensweise zu entschuldigen.

Können Schüler*innen und Lehrkräfte, die im Grenzgebiet wohnen, weiterhin zur Schule ins Saarland kommen?

Ja. Lehrkräfte und Schüler*innen, die in Frankreich oder Luxemburg wohnen, können die Schule im Saarland weiterhin besuchen:

Schüler*innen, die ihren Wohnort im Grenzgebiet in Frankreich oder Luxemburg haben, können ihre Schule im Saarland grundsätzlich ohne Einschränkung und unabhängig vom Inzidenzwert an ihrem Wohnort besuchen. Gleiches gilt auch für Lehrkräfte saarländischer Schulen, die in einem Risikogebiet wohnen und von dort aus zu ihrem Arbeitsort Schule einpendeln.

Für die Wege in Luxemburg oder Frankreich können ggf. andere Regelungen gelten.

KiTa

Gibt es derzeit ein Betreuungsangebot in den KiTas?

An den Kitas wird eine Notbetreuung eingerichtet. Liegt der 7-Tages-Inzidenzwert laut RKI in einem Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165, sind Erziehungsberechtigte erneut aufgerufen, ihre Kinder zuhause zu betreuen. Es gilt der Grundsatz: Wer sein Kind zuhause betreuen kann, soll das tun.

Welche Hygieneregelungen gelten in den Kitas?

Das hier zuständige Landesjugenamt hat Hygieneempfehlungen für die Kitas auf seiner Website veröffentlicht.

Informationen des Landesjugendamtes

Direkter Download:

Fortschreibung der Hygieneempfehlungen vom 6. August 2020 - November 2020 und Februar 2021 (PDF, 842KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Können sich Beschäftigte an Kitas auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen lassen?

Ja. Der Ministerrat hat beschlossen, dass alle Kita-Beschäftigten sich zweimal wöchentlich auf Kosten des Landes mit Schnelltests auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen können, um zusätzliche Sicherheit zu erreichen. Hierzu steht das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MSGFF) in Verhandlungen vor allem mit der ärztlichen Seite, Corona-Schnelltests aus den Mitteln der Landesreserve stehen zur Verfügung.

Die Organisation des Testangebotes für die Kita-Beschäftigten erfolgt in der Verantwortung des MSGFF und des dort angesiedelten Landesjugendamtes (LJA). Die Kita-Träger werden über das zuständige LJA über die geltenden Hygiene- und Infektionsschutz-Regelungen und die Modalitäten zur Inanspruchnahme der Testangebote in den Einrichtungen informiert.