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Thema: Corona

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Schulen

Schule - Abschlussprüfungen und Leistungsbewertung

Wurden die Prüfungsthemen coronabedingt angepasst?

Zu Beginn des Schuljahres 2021/22 wurden die Prüfungsthemen und Prüfungsformate ebenso wie die Lehrpläne in allen Prüfungsfächern an den Corona-bedingten Unterrichtsausfall im Schuljahr 2020/2021 bzw. die eingeschränkten Beschulungsmöglichkeiten (Quarantänezeiten) im Schuljahr 2021/2022 umfassend angepasst und damit auch Schwerpunkte für die Prüfungen gesetzt.

Werden die HSA- und MBA-Prüfungen wieder dezentral durchgeführt?

Die HSA- und MBA-Prüfungen 2022 werden analog dem Verfahren des letzten Prüfungsjahres dezentral durchgeführt. Nach der Durchführung dieser Prüfungsarbeiten haben alle Schüler*innen die Möglichkeit, ihre Leistungen in bis zu drei Fächern in einer mündlichen Prüfung zu verbessern. Diese mündlichen Prüfungen sind freiwillig.

Wird die Bearbeitungszeit für die schriftlichen Prüfungen verlängert?

Die Auswahl-/Bearbeitungszeit für alle schriftlichen Prüfungsfächer wird pandemiebedingt um 30 Minuten verlängert. Dies führt zu einer zeitlichen Entzerrung der Prüfungssituation für den einzelnen Prüfling und Hygienemaßnahmen wie das Lüften können besser umgesetzt werden. Dabei liegt es in der Entscheidung des Prüflings, ob er die zusätzliche Bearbeitungszeit wahrnimmt.

Schule - Teststrategie

Gibt es eine Testpflicht  an den saarländischen Schulen?

Nein. Die zweimal wöchentlich stattfindenden seriellen Testungen sowie die anlassbezogenen Testungen an acht aufeinanderfolgenden Schultagen werden eingestellt. Die Verpflichtung zum Vorlegen eines Nachweises über das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 als Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzschulbetrieb entfällt.

Was passiert, wenn man sich nicht testen lässt?

Wer sich nicht in der Schule testen lässt bzw. keinen alternativen negativen Testnachweis vorlegen kann, darf die Schule nicht betreten. Bei Nicht-Teilnahme an den Testungen erhalten die Schüler*innen ein Lernangebot für zuhause. Das Zutrittsverbot besteht, soweit der Testung im Ausnahmefall keine zwingenden Gründe – etwa gesundheitliche Gründe - entgegenstehen. Dies ist durch ein ärztliches Attest der behandelnden Ärzt*in nachzuweisen.

Werden Testzertifikate ausgestellt?

Da die Testungen freiwillig und in Eigenverantwortung durchgeführt werden, werden von den Schulen grundsätzlich keine Testzertifikate mehr ausgestellt. In begründeten Einzelfällen, insbesondere wenn Testzertifikate für dienstliche Belange der Lehrkräfte oder für schulische Belange der Schüler:innen benötigt werden, kann in der Schule ein beobachteter Test durchgeführt und ein Testzertifikat ausgestellt werden.

Müssen "schulfremde" Personen beim Besuch der Schule einen negativen Corona-Test vorweisen?

Schulfremde Personen unterliegen ab dem 17. April keinen weiteren Einschränkungen, unabhängig davon, ob sie sich nur kurzfristig und ohne Kontakt zu Schüler:innen oder Schulpersonal oder längerfristig an und in der Schule aufhalten.

Aktuelle Hygiene- und Infektionsschutzregelungen an Schulen

Muss in der Schule ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) bzw. eine medizinische Maske getragen werden?

Seit dem 2. April 2022 gibt es keine allgemeine Maskenpflicht an den Schulen mehr. Das freiwillige Tragen von Masken bleibt selbstverständlich jederzeit möglich. Mit dem Auslaufen der Absonderungsverordnung entfallen ab dem 8. Mai auch alle Regelungen der Absonderungsverordnung. Dies schließt die verpflichtenden Testungen an acht aufeinanderfolgenden Schultagen sowie die verschärfte Maskenpflicht im Falle einer Corona-Infektion in einer Klasse oder Betreuungsgruppe ein.

Schule - weitere Informationen

Besteht für Lehrkräfte die Dienstpflicht in der Schule?

Für alle Lehrkräfte besteht die Präsenzpflicht im Rahmen der Dienstpflicht und gilt in Absprache mit der Schulleitung immer dort, wo diese notwendig ist, beispielsweise im Rahmen des Präsenz- bzw. Betreuungsangebots der Schule. Die gesonderten Regelungen für die vulnerablen Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler bleiben bestehen.

Gibt es weiterhin Lernangebote für das Lernen von zuhause?

Ja. Alle Schüler*innen erhalten wenn notwendig wie bisher Lernmaterialien für das häusliche Lernen.

In welcher Form das „Lernen von zuhause“ durch die Lehrkräfte begleitet wird, ist abhängig von den standortbezogenen organisatorischen Gegebenheiten und mit der Schulleitung abzustimmen.

Alle Schüler*innen erhalten weiterhin Lernmaterialien für das häusliche Lernen. Diese werden über Lernplattformen wie die Online Schule Saarland OSS, per Mail oder auf anderen digitalen oder analogen Wegen bereitgestellt.

Das „Lernen von zuhause“ wird durch die Lehrkräfte begleitet und die Erreichbarkeit der Schüler*innen muss gewährleistet sein. Es muss sichergestellt sein, dass alle Schülerinnen und Schüler einen regelmäßigen Kontakt zu den Fachlehrkräften haben. Klassenlehrkräfte sollten beispielsweise wöchentliche Sprechstunden oder ähnliches per Telefon oder Video anbieten, um mit den Schüler*innen in Kontakt zu bleiben, auch zur individuellen (Lern)Beratung.

Wenn Schulen die Möglichkeit nutzen, das „Lernen von zuhause“ mit Hilfe digitaler Medien zu begleiten und zu gestalten, sollte sichergestellt werden, dass alle Schüler*innen über eine geeignete technische Ausstattung verfügen. Über das Sofortausstattungsprogramm hält Ihr Schulträger mobile Endgeräte vor. Kommt es zu Engpässen beim Schulträger, kann auf die Notfallreserve am LPM zurückgegriffen werden.

Hinweis: Das Landesinstitut unterstützt Eltern bei Fragen rund ums "Lernen von zuhause" ihrer Kinder

Beratungshotline des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) für Eltern

 (PDF, 13MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Durch das verlängerte Aussetzen des Präsenzunterrichts kommt dem begleiteten „Lernen von zuhause“ eine verstärkte Bedeutung zu. Die Schulen sind daher gehalten, Rahmenvorgaben umzusetzen, um der Lernbegleitung ihrer Schülerinnen und Schüler im „Lernen von zuhause“ gerecht zu werden.

Wichtig ist, dass für Ihre Kinder auch weiterhin die Schulpflicht besteht. Sie müssen daher an den von den Lehrkräften vorgegebenen Unterrichts- und Lernphasen teilnehmen und die in diesem Rahmen ergehenden Arbeitsaufträge bearbeiten. Wenn dies insbesondere krankheitsbedingt nicht möglich sein sollte, ist Ihr Kind nach der dafür von der Schule vorgesehenen Verfahrensweise zu entschuldigen.