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Thema: Corona

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Schulen und Kitas

Was gilt aktuell an Schulen und Kitas?

Seit Freitag, den 25. Juni 2021 gilt die neue Corona-Verordnung des Landes. Vor dem Hintergrund der Änderungen im Bereich der allgemeinen Regelungen wurden auch die Regelungen für den Schulbereich entsprechend angepasst. So sind unter Hygiene- und Infektionsschutzauflagen künftig etwa wieder schulische Veranstaltungen, Fahrten und Betriebspraktika möglich.

Schule - Hygieneregelungen

Alle Regelungen sind im Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen zu finden:

Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (28.06.2021) (PDF, 635KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Wo muss in der Schule noch eine Maske getragen werden?

Beim Aufenthalt im Freien auf dem Schulgelände entfällt ab Freitag, den 11. Juni 2021 und im Sportunterricht im Innen- und Außenbereich ab Montag, den 14. Juni die Pflicht, eine Maske zu tragen. Im Unterricht in den Klassenräumen sowie im Schulgebäude selbst, das heißt auf den Fluren, den Toiletten, etc., muss weiterhin eine medizinische Maske getragen werden. Diese Regelung gilt für alle Schüler*innen an allen Schulformen.

Ab Donnerstag, 17. Juni 2021 entfällt zudem die Pflicht, während des Unterrichts im Klassenraum eine Maske zu tragen.

Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (28.06.2021) (PDF, 635KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Welche Regeln gelten für den Fachunterricht in Sport und Musik?

Im Sportunterricht muss ab 14. Juni 2021 keine Maske mehr getragen. Dabei soll der Unterricht möglichst kontaktfrei umgesetzt werden. Diese Regelungen gelten in Analogie zu den bestehenden Regelungen im Freizeitsport.

Im Musikunterricht finden die Reglungen analog anderer gesellschaftlicher Bereiche Anwendung. Das gemeinsame Singen und das Spielen von Blasinstrumenten sind grundsätzlich zulässig. Dabei soll vorzugsweise der Außenbereich genutzt werden, im Innenbereich soll, im Rahmen der räumlichen Gegebenheiten, auf Abstand und sehr gute Durchlüftung geachtet werden. Das Ablegen der Maske ist dabei zulässig, wenn es zum Musizieren erforderlich ist. Entsprechendes gilt für den Betrieb von Musikklassen.

Welche weiteren Hygieneregelungen gelten derzeit an den Schulen?

Im Präsenzangebot der Schule gelten, ausschließlich der Regelungen zum Maskentragen und der Regelungen zum Sport- und Musikunterricht. die Regelungen des aktuellen Musterhygieneplans :

Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (28.06.2021) (PDF, 635KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Eine aktualisierte Version des Musterhygieneplans wird zeitnah veröffentlicht.

Schule - Teststrategie

Finden die Corona-Tests an Schulen auch zu Beginn vom neuen Schuljahr 2021/22 statt?

Ja. In den ersten beiden Wochen nach den Sommerferien finden die Testungen in den Schulen wie gewohnt statt.

Erhalten Schüler*innen und Beschäftigte schon vor Beginn des neuen Schuljahres ein Testangebot?

Ja. In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien erhalten alle Schüler*innen und Beschäftigten in der Schule je zwei Testkits, um sich zum Ende der Ferien selbst zu testen bzw. die Tests mit Hilfe ihrer Eltern durchzuführen.

Die Tests sollen möglichst am letzten Tag vor Schulbeginn und am ersten Schultag unmittelbar vor dem Schulanfang zu Hause durchgeführt werden. Das Testergebnis soll bei Schulbeginn nicht älter als 24 Stunden sein.

Bitte füllen Sie das Formular zur Selbsterklärung eines negativen Testergebnisses, das Sie von der Schule erhalten haben, aus und geben Sie es Ihrem Kind am ersten Schultag mit in die Schule.

Alternativ kann natürlich auch ein Testzertifikat einer Teststelle oder eines Testzentrums vorgelegt werden, das bei Schulbeginn aber ebenfalls nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Sollte das Testergebnis positiv ausfallen, informieren Sie bitte umgehend Ihre Arztpraxis. Dort wird dann alles Weitere veranlasst werden. Ihr Kind darf in dem Fall die Schule zunächst nicht besuchen. Bitte informieren Sie auch die Schule, dass Ihr Kind nicht zur Schule kommen kann.

Selbsterklärung über ein negatives Testergebnis (PDF, 109KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Kurzanleitung zur Durchführung von Selbsttests auf SARS-CoV-2 (PDF, 629KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Gibt es eine Testpflicht  an den saarländischen Schulen?

Ja. Die Landesregierung hat in der aktuell geltenden Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geregelt, dass für alle an Schulen tätigen Personen aller Schulformen sowie für die Schüler*innen der Gemeinschaftsschulen, der Gymnasien, der beruflichen Schulen und aufgrund der aktuellen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes auch an den Grund- und Förderschulen der Zutritt zum Schulgelände und die Teilnahme am Präsenzschulbetrieb nur gestattet ist, wenn diese Personen ihre Testpflicht erfüllen.

Wichtig: Die Testpflicht in den Schulen wird auch durch Vorlage eines Impf- oder Genesenenzertifikats erfüllt.

Die Möglichkeit zur Teilnahme an den schulischen Tests besteht nur für Personen ohne Symptome, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hinweisen. Personen mit entsprechenden Symptomen dürfen die Schule nicht betreten. Sie suchen eine Ärzt*in auf (vorher in der Praxis anrufen).

Die Testpflicht kann entweder durch die Teilnahme an den schulischen Tests erfüllt werden oder indem ein anderweitiger Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus vorgelegt wird, z. B. aus dem Testzentrum oder Apotheke etc. Ein anderweitiger Nachweis ist dann zu akzeptieren, wenn er auf einer Testung beruht, die am Vortag der an der Schule angebotenen Testung oder am gleichen Tag durchgeführt wurde.

Was passiert, wenn man sich nicht testen lässt?

Wer sich nicht in der Schule testen lässt bzw. keinen alternativen negativen Testnachweis vorlegen kann, darf die Schule nicht betreten. Bei Nicht-Teilnahme an den Testungen erhalten die Schüler*innen ein Lernangebot für zuhause. Das Zutrittsverbot besteht, soweit der Testung im Ausnahmefall keine zwingenden Gründe – etwa gesundheitliche Gründe - entgegenstehen. Dies ist durch ein ärztliches Attest der behandelnden Ärzt*in nachzuweisen.

Wie werden die Schnelltests an Grund- und Förderschulen eingesetzt?

Aufgrund der aktuellen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes müssen sich auch die Schüler*innen an den Grund- und Förderschulen zwei Mal pro Woche auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen lassen.

Anders als die Lehrkräfte werden Ihre Kinder wie bisher auch weiterhin von den mit den Schulen bereits kooperierenden Ärzt*innen, Zahnärzt*innen oder Apotheker*innen bzw. Hilfsorganisationen getestet.

Das Testergebnis ist nach ca. 30 Minuten verfügbar. Wenn der Test negativ ist, kann ihr Kind weiter am Unterricht teilnehmen und erhält eine Testbescheinigung, die auch an anderen Stellen, an denen ein solcher Nachweis verlangt wird, eingesetzt werden kann.

Ist der Test positiv, besteht bei Ihrem Kind der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Sie werden dann von der Schule darüber informiert. Ihr Kind muss dann von der Schule abgeholt werden, da es zunächst nicht mehr am Unterricht teilnehmen bzw. die Schule besuchen kann.

Wie werden die Schnelltests an weiterführenden allgemein bildenden und beruflichen Schulen eingesetzt?

An weiterführenden allgemein bildenden und beruflichen Schulen erfolgt ab dem 19. April 2021 für die Schüler*innen, Lehrkräfte und die Beschäftigten an den Schulen eine Umstellung des bisherigen Testverfahrens auf Schnelltests in der Selbstanwendung. Unter Berücksichtigung des Wechselunterrichts soll die Umstellung so erfolgen, dass allen Schüler*innen die Gelegenheit zur Teilnahme an entsprechenden Schulungen gegeben wird.

Werden die Tests in der Schule bescheinigt?

Ja, das ist möglich. Ein angeleiteter bzw. beaufsichtigter negativer Antigen-Schnelltest wird von der Schule bescheinigt. Dafür steht der Schule ein Formular zur Verfügung. Eine Umstellung auf digitale Nachweise befindet sich in der Vorbereitung.

Wie werden die Tests durchgeführt?

Die Schule organisiert eigenverantwortlich die Selbsttestungen in der Schule zweimal wöchentlich für alle Schüler*innen, die am Präsenzschulbetrieb teilnehmen. Die Tests werden durch eine Lehrkraft beaufsichtigt. Die Schüler*innen testen sich nicht an zwei direkt aufeinander folgenden Unterrichtstagen. Die Testungen sollten entsprechend der schulorganisatorischen Rahmenbedingungen in den schulischen Alltag integriert werden. Vor der Durchführung des Tests wird die Vorgehensweise mit den Schüler*innen noch einmal durchgesprochen. Grundsätzlich ist die Teilnahme Voraussetzung, um am Präsenzschulbetrieb teilzunehmen.

Die Beschäftigten an den Schulen erhalten zweimal wöchentlich einen Test, den sie eigenverantwortlich in der Schule unter gegenseitiger Beobachtung durchführen. Die Selbsttestung soll von den Beschäftigten zweimal pro Woche grundsätzlich vor Unterrichts- bzw. Arbeitsbeginn durchgeführt werden.

Handreichung -Einsatz von Antigen-Schnelltests in der Selbstanwendung an saarländischen Schulen (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Bei einem positiven Testergebnis informiert die Schule umgehend die Eltern oder Sorgeberechtigten, wie bisher auch.  Die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler wird in einem gesonderten Raum geführt und dort angemessen betreut, bis er oder sie abgeholt wird oder sich nach Zustimmung der Erziehungsberechtigten unter Beachtung der Hygieneregeln (Maske tragen, Abstand) selbstständig nach Hause geht. Das Gesundheitsamt wird informiert. Die weiteren Schritte bei einem positiven Testergebnis werden vom hierfür zuständigen Gesundheitsamt koordiniert.

Müssen auch "schulfremde" Personen beim Besuch der Schule einen negativen Corona-Test vorweisen?

Schulfremde  Personen,  die  sich  nur sehr  kurzfristig  (zum  Beispiel  zum  Abholen  von  Kindern)  oder  ohne  Kontakt  zu  den  der Schule  angehörigen  Personen  (zum  Beispiel  Handwerker  außerhalb  der  schulischen  Betriebszeiten)  auf  dem  Schulgelände  aufhalten,  unterliegen  keinen  weiteren  Einschränkungen. Alle anderen Schulfremden, deren Aufenthalt auf dem Schulgelände nicht nur kurzfristig  oder ohne Kontakt zu den der Schule angehörigen  Personen  ist,  wie  beispielweise  zum Gespräch  in die Schule gebetene  Erziehungsberechtigte, ist der Zutritt zum Schulgelände nur erlaubt, wenn sie einen tagesaktuellen Nachweis über das Fehlen einer Infektion mindestens basierend auf einem Antigen-Schnelltest vorlegen oder einen solchen Test bei Zutritt unter Aufsicht durchführen. Sollte keine der Möglichkeiten genutzt werden können, wird ein Zutrittsverbot ausgesprochen.

Schule - Versetzungsentscheidung Schuljahr 2020/21

Den Elternbrief zum Thema Versetzungsentscheidungen finden Sie hier: Versetzungsentscheidungen im Schuljahr 2020/2021, Förderpläne und verbindliche Beratungsgespräche (PDF, 354KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Werden in diesem Schuljahr auch wieder alle Schüler*innen automatisch versetzt?

Nein. In diesem Jahr wird es an allen Schulen Versetzungsentscheidungen geben. Die Regelungen wurden dabei so angepasst, dass für jede*n Schüler*in flexibel und individuell entschieden werden kann.

Alle Schüler*innen sollen dabei von ihren Lehrkräften in ihren unterschiedlichen Lernbedürfnissen individuell in den Blick genommen werden, mit dem Ziel, Lerndefizite in diesem und im nächsten Schuljahr durch passgenaue Lernentwicklungsplanung und Lernförderung zu beseitigen.

Alle Informationen finden Sie auch hier im Elternschreiben:

dld_elternbrief-versetzungsentscheidung

Was passiert, wenn ein*e Schüler*in in diesem Jahr versetzungsgefährdet ist?

Für versetzungsgefährdete Schüler*innen werden individuelle Entscheidungen möglich sein, ob diese in die nächsthöhere Klassenstufe übergehen oder ob eine Wiederholung sinnvoll ist. Eine Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe soll ermöglicht werden, wo immer es vertretbar ist. Gleichzeitig wird auch die Wiederholung der Jahrgangsstufe ohne Nachteil für die Schülerin oder den Schüler möglich sein.

Vor einer Versetzungsentscheidung werden die Schulen bei gefährdeten Schüler*innen Beratungsgespräche mit Eltern und Kindern bzw. Jugendlichen anbieten. Bei diesem Gespräch können die verschiedenen Möglichkeiten der Schüler*innen in den Blick genommen werden, auch die bestmögliche Förderung.

Gibt es unterschiedliche Regelungen für die verschiedenen Schulformen?

Alle Schulen treffen Versetzungsentscheidungen am Ende des Schuljahres 2020/21. Allerdings kann bei Nichterfüllung der Versetzungsbedingungen die Versetzung mit Entscheidung der Zeugniskonferenz

  • ganz ausgesetzt werden (Grundschulen (GS) Klassenstufe 3 und 4, Gemeinschaftsschulen (GemS) ab Klasse 8, Gymnasien (GY) Klassenstufe 5),
  • bis zum nächsten Halbjahr ausgesetzt werden (GS Klassenstufe 3, GY Klassenstufe 6 bis 9),
  • aufgrund der Anerkennung besonderer Umstände (Pandemiegründe) dennoch vollzogen werden (GS, GemS, GY, Förderschulen (FS)),
  • mit Nachprüfung am Anfang des neuen Schuljahres möglich sein (GemS, GY, FS).

An den Beruflichen Schulen erfolgen die Versetzungsentscheidungen gemäß den Regelungen der einzelnen Schul- und Prüfungsordnungen in den betroffenen Schulformen der Beruflichen Schulen.

Schule - Abschlussprüfungen und Leistungsbewertung

Werden während des Lernens von zuhause Leistungsnachweise durchgeführt?

Grundschule

  • Während der Zeiträume, in denen der Präsenzunterricht landesweit ausgesetzt ist, kann von der formalen Durchführung von Leistungsnachweisen abgesehen
  • Mit Wiedereinsetzen des Präsenzunterrichts wird das Augenmerk zunächst auf das sozial-emotionale „Ankommen“ der Kinder in der Schule gelegt werden.
  • Voraussetzung für die Durchführung von Leistungsnachweisen ist, dass Lerngegenstände im Präsenzunterricht ausreichend wiederholt und vertieft worden sind und dabei die individuellen Lernstände Berücksichtigung finden.
  • Das MBK hat festgelegt, dass grundsätzlich die für das Schuljahr 2020/21 vorgegebene Mindestanzahl an Großen und Kleinen Leistungsnachweisen unterschritten werden kann.
  • Für das nächste Schuljahr 2021/2022 wird den Schüler*innen genügend Zeit in der nächsthöheren Klassenstufe eingeräumt werden, um mögliche Lernrückstände an-gemessen aufzuarbeiten.
  • Auch die weiterführenden Schulen werden auf eine angemessene Aufarbeitungs- und Wiederholungszeit für die Schülerinnen und Schüler achten, die zum nächsten Schuljahr 2021/2022 in die Klassenstufe 5 übergehen.

Weiterführende Schulen

  • In der Phase des „Lernens von zuhause“ wird keine „schriftliche Arbeit“ (Klassen- und Kursarbeiten) stattfinden. Möglich sind:
    • kleine Leistungsnachweise (z. B. Protokoll, Lern-tagebuch, Präsentation, Wochenplan), wie sie u. a. auch zu Zeiten des Präsenzunterrichts durch häusliche Vorbereitungen umgesetzt werden.
    • große Leistungsnachweise (außer schriftliche Arbeiten) als alternative Formen der Leistungsbewertung (z. B. in Form von Referaten, Portfolios, mündlichen Prüfungen), wie sie u. a. auch zu Zeiten des Präsenzunterrichts durch häusliche Vorbereitungen umgesetzt werden.
  • Die Formen der Leistungsnachweise, die von einzelnen Schülerinnen und Schülern erbracht werden, können dabei variieren.
  • Ob und in welcher Form eine Leistungsbewertung stattfindet, wird auch mit Blick auf die unterschiedlichen häuslichen Lernbedingungen und die unterschiedliche technische Erreichbarkeit der Schülerinnen und Schüler im „Lernen von zuhause“ mit besonderem pädagogischem Augenmaß von der Lehrkraft entschieden.
  • Die Lehrkräfte werden darauf achten, dass die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld einer Leistungsbewertung stets die Möglichkeit der direkten Rückkopplung (z.B. Videokonferenz, individueller Präsenztermin, Sprechstunde, Telefonat, individuelle Beratungstermine) erhalten, so dass Fragen geklärt, Lerninhalte aufgearbeitet und die Leistungsbewertung transparent gemacht werden.
  • Über die Regelungen zur Leistungsbewertung in der Gymnasialen Oberstufe GOS werden die Schülerinnen und Schüler durch die Schule gesondert informiert.

Für das nächste Schuljahr 2021/2022 wird den Schülerinnen und Schülern in der nächst-höheren Klassenstufe genügend Zeit eingeräumt, um mögliche Lernrückstände angemessen aufzuarbeiten.

Alle Informationen finden Sie auch in den Elternrundschreiben vom 01.02.2021:

Grundschule - Rahmenvorgaben zum Schulbetrieb bis zum 14.02.2021 und zum „Lernen von zuhause“ (PDF, 172KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Weiterführende Schulen - Rahmenvorgaben zum Schulbetrieb bis zum 14.02.2021 und zum „Lernen von zuhause“ (PDF, 177KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Wann finden die Prüfungen für den Hauptschulabschluss (HSA) und den Mittleren Bildungsabschluss (MBA) statt?

1. Mittlerer Bildungsabschluss und Hauptschulabschluss an den allgemeinbildenden Schulen (inklusive der Schulen in privater Trägerschaft, der Förderschulen, Gemeinschaftsschulen in Abendform)

Anstelle der schriftlichen zentralen Abschlussprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache (MBA) sowie Deutsch und Mathematik (HSA) werden schulzentrale Abschlussarbeiten nach einem vom MBK zentral vorgegebenen Zeitplan landesweit durchgeführt:

14.05.2021DeutschMBA/HSA
17.05.2021MathematikMBA/HSA
18.05.2021FranzösischMBA
19.05.2021EnglischMBA
20.05.2021Externe Biologie/ErdkundeMBA/HSA

Nach den Prüfungsarbeiten haben alle Schüler*innen die Möglichkeit, ihre Leistungen in bis zu drei Fächern in einer mündlichen Prüfung zu verbessern. Eine mündliche Pflichtprüfung ist nicht vorgesehen.

2. Erwerb der Berechtigungen des Mittleren Bildungsabschlusses sowie der Berechtigungen des Hauptschulabschlusses im Bereich der Beruflichen Schulen

Berufsfachschulen (Handelsschule, Gewerbeschule und Sozialpflegeschule): Anstelle der schriftlichen zentralen Abschlussprüfungen in den Berufsfachschulen wird es in jedem der jeweiligen Prüfungsfächer eine zentrale Prüfungsarbeit geben.

Ausbildungsvorbereitung (AV) und Werkstatt-Schule: Für den Hauptschulabschluss im Bereich der berufsvorbereitenden Schulformen „Ausbildungsvorbereitung“ und „Werkstatt-Schule“ sind die Fächer Deutsch und Mathematik schriftliche Prüfungsfächer. Mündlich wird die berufliche Grundkompetenz geprüft. Anstelle der schriftlichen zentralen Abschlussprüfungen in Deutsch und Mathematik wird es in jedem dieser Fächer als alternatives Prüfungsformat eine schulzentrale Prüfungsarbeit geben. Für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der veränderten Prüfung nicht die Berechtigungen des Hauptschulabschluss erreicht haben, wird die Möglichkeit eröffnet, ihre Leistungen in einer mündlichen Prüfung zu verbessern.

Wann und wie finden die Abiturprüfungen statt?

Der Beginn des Prüfungszeitraums für die fachpraktischen Prüfungsteile und die Sprechprüfung ist vom 16. März auf den 08. April verschoben. Der Beginn der schriftlichen Prüfungen ist auf den 23. April verschoben. Die mündlichen Prüfungen werden im Zeitraum vom 30. Juni bis zum 09. Juli 2021 durchgeführt. Die Durchführung sämtlicher Abiturprüfungen kann damit wie vorgesehen bis zum Beginn der Sommerferien abgeschlossen sein.

Mit Bekanntgabe der Zulassung zur Abiturprüfung am 15. März beginnt eine zweiwöchige zusätzliche Lernzeit zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen (erstes bis fünftes Prüfungsfach). Diese Lernzeit, die für die Prüflinge ein zusätzliches Angebot auf freiwilliger Basis darstellt, kann je nach schulorganisatorischen Möglichkeiten als Online-Angebot oder unter Einhaltung der Vorgaben des aktuellen Musterhygieneplanes als Präsenzangebot – beispielsweise auch im Nachmittagsbereich, in Randstunden oder an Samstagen – umgesetzt werden.

Im Vorfeld der mündlichen Abiturprüfungen soll den Prüflingen ebenfalls die Möglichkeit der Rücksprache mit den Lehrkräften in Form einer Sprechstunde angeboten werden, und zwar in der Regel an wenigstens einem der beiden Schultage im Anschluss an den Tag der Bekanntgabe der schriftlichen Prüfungsergebnisse.

Die Bearbeitungszeit für alle schriftlichen Prüfungsfächer des Abiturs 2021 wird pandemiebedingt um 30 Minuten verlängert. Die längere Bearbeitungszeit dient einer zeitlichen Entzerrung der Prüfungssituation für den einzelnen Prüfling sowie der leichteren Umsetz-barkeit von Hygienemaßnahmen wie z.B. Lüften. Dabei liegt es in der Entscheidung der einzelnen Prüflinge, ob sie die zusätzliche Bearbeitungszeit wahrnehmen.

Schule - weitere Informationen

Sind derzeit Veranstaltungen im Schulbereich erlaubt?

Ja. Ab 25. Juni sind sowohl zum Schulbetrieb im engeren Sinne gehörende Veranstaltungen wie etwa Elternabende, Informationsveranstaltungen, Abschluss- oder Einschulungsveranstaltungen oder Zeugnisübergaben als auch eher öffentliche Veranstaltungen im Schulbereich – etwa Schulfeste, Tage der offenen Tür oder Berufsmessen – unter Auflagen des Hygiene- und Infektionsschutzes wieder möglich. Schulinterne Veranstaltungen unterliegen den Regelungen des Musterhygieneplans, eher öffentliche Veranstaltungen – analog zu anderen gesellschaftlichen Bereichen – unmittelbar den Bestimmungen der Corona-Verordnung des Landes in der jeweils gültigen Fassung.

Insbesondere folgende Vorgaben sind bei schulischen Veranstaltungen zu beachten:

  • Für Veranstaltungen in Innenräumen gilt eine Höchstgrenze von 250 Personen, an Veranstaltungen im Freien können bis zu 500 Personen teilnehmen.
  • In Innenräumen ist pro 5 Quadratmeter eine Person zugelassen. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von eineinhalb Metern einzuhalten. Die Durchmischung fester Gruppen ist zu vermeiden, innerhalb fester Gruppen gilt bei zum Schulbetrieb im engeren Sinne gehörenden Veranstaltungen das Abstandsgebot nicht. Als feste Gruppe gilt in jedem Fall auch der familiäre Bezugskreis.
  • Alle Personen, die die Veranstaltung besuchen und die nicht zumindest in der Woche vor sowie in der Woche der Veranstaltung bereits ihre schulische Testpflicht erfüllt haben, müssen einen gültigen Nachweis über die Nicht-Infektion mit dem Coronavirus vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist.
  • Die Kontaktnachverfolgung ist durch Erfassung der Kontaktdaten der teilnehmenden Personen sicherzustellen.

Können Betriebspraktika, Unterrichtsgänge und Schulfahrten stattfinden?

Ja. Betriebspraktika und Werkstatttage können wieder stattfinden. Auch Schulwanderungen, Unterrichtsgänge sowie Schulfahrten und internationale Begegnungen sind unter Beibehaltung der festen Gruppen wieder möglich. Für Schulfahrten mit Übernachtungen muss ein Hygienekonzept erstellt werden, das insbesondere die Durchmischung mit schulfremden Gruppen verhindert und die Regelungen des Musterhygieneplans berücksichtigt. Die an den Schulen bestehende Testpflicht gilt entsprechend auch auf Schulfahrten. Risikogebiete im In- und Ausland  dürfen nicht aufgesucht werden.

Außerschulische Lernorte im Freien können im Rahmen von Schulwanderungen oder Unterrichtsgängen in den bestehenden festen Gruppen aufgesucht werden. Auch das Aufsuchen von außerschulischen Lernorten in Innenräumen (zum Beispiel Theater, Museum, Kino, Betriebe) ist wieder möglich. Voraussetzung ist, dass diese über ein Infektionsschutzkonzept verfügen.

Besteht für Lehrkräfte die Dienstpflicht in der Schule?

Für alle Lehrkräfte besteht die Präsenzpflicht im Rahmen der Dienstpflicht und gilt in Absprache mit der Schulleitung immer dort, wo diese notwendig ist, beispielsweise im Rahmen des Präsenz- bzw. Betreuungsangebots der Schule. Die gesonderten Regelungen für die vulnerablen Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler bleiben bestehen.

Wie wird der Unterricht in der Grundschule organisiert?

Der Präsenzunterricht findet grundsätzlich bis 12.30 Uhr statt. Die Stundentafel kann flexibel umgesetzt werden, wobei eine Schwerpunktsetzung zur Aufarbeitung von Lernrückständen und zur individuellen Förderung sinnvoll ist.

Gibt es weiterhin Lernangebote für das Lernen von zuhause?

Ja. Alle Schüler*innen erhalten wie bisher Lernmaterialien für das häusliche Lernen. Es gelten die Regelungen aus dem Schulrundschreiben vom 13.12.2020.

In welcher Form das „Lernen von zuhause“ durch die Lehrkräfte begleitet wird, ist abhängig von den standortbezogenen organisatorischen Gegebenheiten und mit der Schulleitung abzustimmen.

Alle Schüler*innen erhalten weiterhin Lernmaterialien für das häusliche Lernen. Diese werden über Lernplattformen wie die Online Schule Saarland OSS, per Mail oder auf anderen digitalen oder analogen Wegen bereitgestellt.

Das „Lernen von zuhause“ wird durch die Lehrkräfte begleitet und die Erreichbarkeit der Schüler*innen muss gewährleistet sein. Es muss sichergestellt sein, dass alle Schülerinnen und Schüler einen regelmäßigen Kontakt zu den Fachlehrkräften haben. Klassenlehrkräfte sollten beispielsweise wöchentliche Sprechstunden oder ähnliches per Telefon oder Video anbieten, um mit den Schüler*innen in Kontakt zu bleiben, auch zur individuellen (Lern)Beratung.

Wenn Schulen die Möglichkeit nutzen, das „Lernen von zuhause“ mit Hilfe digitaler Medien zu begleiten und zu gestalten, sollte sichergestellt werden, dass alle Schüler*innen über eine geeignete technische Ausstattung verfügen. Über das Sofortausstattungsprogramm hält Ihr Schulträger mobile Endgeräte vor. Kommt es zu Engpässen beim Schulträger, kann auf die Notfallreserve am LPM zurückgegriffen werden.

Hinweis: Das Landesinstitut unterstützt Eltern bei Fragen rund ums "Lernen von zuhause" ihrer Kinder

Beratungshotline des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) für Eltern

 (PDF, 13MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Durch das verlängerte Aussetzen des Präsenzunterrichts kommt dem begleiteten „Lernen von zuhause“ eine verstärkte Bedeutung zu. Die Schulen sind daher gehalten, Rahmenvorgaben umzusetzen, um der Lernbegleitung ihrer Schülerinnen und Schüler im „Lernen von zuhause“ gerecht zu werden.

Wichtig ist, dass für Ihre Kinder auch weiterhin die Schulpflicht besteht. Sie müssen daher an den von den Lehrkräften vorgegebenen Unterrichts- und Lernphasen teilnehmen und die in diesem Rahmen ergehenden Arbeitsaufträge bearbeiten. Wenn dies insbesondere krankheitsbedingt nicht möglich sein sollte, ist Ihr Kind nach der dafür von der Schule vorgesehenen Verfahrensweise zu entschuldigen.

Können Schüler*innen und Lehrkräfte, die im Grenzgebiet wohnen, weiterhin zur Schule ins Saarland kommen?

Ja. Lehrkräfte und Schüler*innen, die in Frankreich oder Luxemburg wohnen, können die Schule im Saarland weiterhin besuchen:

Schüler*innen, die ihren Wohnort im Grenzgebiet in Frankreich oder Luxemburg haben, können ihre Schule im Saarland grundsätzlich ohne Einschränkung und unabhängig vom Inzidenzwert an ihrem Wohnort besuchen. Gleiches gilt auch für Lehrkräfte saarländischer Schulen, die in einem Risikogebiet wohnen und von dort aus zu ihrem Arbeitsort Schule einpendeln.

Für die Wege in Luxemburg oder Frankreich können ggf. andere Regelungen gelten.