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Thema: Corona

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Schulen und Kitas

Was gilt aktuell an Schulen und Kitas?

Die weitgreifenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des SARS-CoV2-Virus in den vergangenen Wochen haben insbesondere durch die Kontakteinschränkungen zu einem deutlichen Rückgang des Infektionsgeschehens geführt.

Informationen zum Präsenzunterricht ab dem 08. bzw. 15. März finden Sie in folgendem Rundschreiben und in den unten stehenden FAQ.

Runschreiben Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht ab dem 8. März

Schule - Präsenzunterricht im Wechselmodell

Welche Schüler*innen gehen seit dem 22. Februar wieder zum Präsenzunterricht in die Schulen?

Die Grundschulen und der Primarbereich in den Förderschulen treten ab dem 22.02.2021 bis auf weiteres in einen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und „Lernen von zuhause“ ein. Für die Schülerinnen und Schüler gilt wieder die Präsenzpflicht im Präsenzunterricht.

Wie sieht das Wechselmodell für die Grundschüler*innen aus?

Um Kontakte in den Schulen zu reduzieren, sollen die einzelnen Lerngruppen aufgeteilt werden und ein im Regelfall wöchentlicher Wechsel zwischen Präsenzunterricht an der Schule und „Lernen von zuhause“ umgesetzt werden. Begründete abweichende Rhythmisierungsmodelle an einzelnen Schulen, z. B. Schichtmodell, sollen mit der Schulaufsicht abgestimmt werden. Gesonderte Regelungen für die gebundenen Ganztagsschulen sind durch die Schulen ebenfalls mit der Schulaufsicht abzusprechen.

Werden Schüler*innen aus verschiedenen Jahrgängen im pädagogischen Angebot bzw. in der FGTS betreut, soll auf eine feste jahrgangsbezogene Gruppenbildung mit genügend großem Abstand zwischen den einzelnen Gruppen geachtet werden.  

Welche Schüler*innen gehen ab dem 8. März wieder zum Präsenzunterricht in die Schulen?

Ab dem 8. März kommen die Jahrgangsstufen 5 und 6 an den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien sowie die entsprechenden Altersgruppen an den Förderschulen im Wechselunterricht. Auch die Schüler*innen des Abiturjahrgangs 2022 nehmen den Präsenzunterricht in Vollbeschulung wahr. Abweichende Regelungen sind für die Oberstufengymnasien in Abstimmung mit der Schulaufsicht möglich, ebenso an den Förderschulen.

 

Die Schüler*innen der Abschlussklassen der Fachoberschulen und der Fachschulen gehen ebenfalls ab dem 8. März in den Wechselunterricht. Die Schüler*innen des Abiturjahrgangs 2021 verbleiben analog zu den Gemeinschaftsschulen und den Gymnasien weiterhin in Vollpräsenz. Hinzu kommen die Schüler*innen des Abiturjahrgangs 2022, die abhängig von den räumlichen Kapazitäten und in Abstimmung mit der Schulaufsicht in Vollpräsenz oder im Wechsel  unterrichtet werden. Die Schüler*innen der Abschlussklassen der Berufsfachschulen (Klassenstufe 11), der Höheren Berufsfachschulen und der Berufsschulen nehmen den Unterricht im Wechselunterricht auf.

Welche Schüler*innen gehen ab dem 15. März wieder zum Präsenzunterricht in die Schulen?

Die restlichen Jahrgangstufen werden ab dem 15. März 2021 in den Wechselunterricht einsteigen. Die Abschlussklassen für den Hauptschulabschluss (HSA) und den Mittleren Bildungsabschluss (MBA) gehen mit den übrigen Schüler*innen der Jahrgangsstufe die keine Prüfung ablegen, in den Wechselunterricht.

Die Schüler*innen des Abiturjahrgangs 2022 werden weiter vollständig in Präsenz unterrichtet.

An den beruflichen Schulen beginnt ab dem 15. März für die Schüler*innen aller weiteren Jahrgangsstufen analog zu den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien der Wechselunterricht. Für kleine Gruppen (z.B. in Ausbildungsberufen mit wenigen Schüler*innen) in allen Schulformen gilt, dass bei ausreichender Raumkapazität auch eine Vollbeschulung stattfinden kann, sofern der Abstand gewahrt bleibt.

Die Schulleitungen werden über die Details des weiteren Vorgehens umgehend im Rahmen von Schulleiterdienstbesprechungen informiert, die Schulgemeinschaften per Rundschreiben informiert.

Ab wann gibt es Präsenzunterricht für die Schüler*innen aller Jahrgangsstufen?

Ab dem 15. März 2021 können dann in allen Schulformen, alle Jahrgangsstufen wieder in einem ganz-oder teilweisen Präsenzunterricht unterrichtet werden.

Schule - Hygieneregelungen

Den aktuellen Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen finden Sie hier: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (19.02.2021) (PDF, 774KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Muss in der Schule eine medizinische Maske getragen werden?

Ja. Mit der am 16. Februar 2021 beschlossenen Corona-Verordnung des Landes wird auch an den Schulen das Tragen medizinischer Masken – d.h. OP-Masken oder Masken höherer Standards – verpflichtend.

Zur Medizinischen Maske: Wird auch als OP-Maske, chirurgische Maske, oder Mund-Nasen-Schutz (MNS) bezeichnet.

Im Präsenzangebot der Schule besteht für alle Schülerinnen und Schüler - auch für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule - sowie für Lehrkräfte und das sonstige pädagogische Personal der Schule für den gesamten schulischen Betrieb in den Klassen-, Unterrichts- und Betreuungsräumen im Vor- und Nachmittagsbereich eine grundsätzliche Verpflichtung zum Tragen eines MNS. Statt eines MNS können freiwillig auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder höherer Standards (ohne Ausatemventil) getragen werden.

Die Lehrkräfte entscheiden, ob unter Berücksichtigung pädagogisch-didaktischer Gründe und der Einhaltung und der Verstärkung anderer Schutzmaßnahmen eine situationsbezogene kurzeitige Ausnahme von der Tragepflicht des MNS gewährt werden kann. Dies kommt nur in Betracht, wenn keine Nahfeldsituation (vgl. 1.3) gegeben ist. Dies kann z.B. der Fall sein während einer Präsentation an der Tafel. Auch können möglichst kurze Übungsphasen im Fremdsprachenunterricht oder im Sprachförderunterricht in normaler Sprechstärke und auch vor der Klasse ohne Maske durchgeführt werden, sofern die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt sind.

Während Klassen- oder Kursarbeiten besteht grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Den SuS soll bei Bedarf eines/einer Schüler*in für kurze Zeit eine Pause auf dem Schulhof ohne MNS ermöglicht werden. Bei der Abiturprüfung gelten gesonderte Regelungen.

Auch für Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf im Bereich geistige Entwicklung ist das Tragen eines MNS verpflichtend, soweit die Schüler*innen dies können. Bei Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf Hören kommen als Schutzmaßnahme alternativ ausnahmsweise Visiere oder durchsichtige Masken anstelle von Mund-Nase-Bedeckungen in Frage.

Diese Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt auch auf dem freien Schulgelände beziehungsweise auf dem Schulhof, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten wird.

Werden an den Schulen Masken verteilt?

Um insbesondere in der aktuellen Pandemielage dem besonderen Schutzbedürfnis der in Schule tätigen Personen und auch den Schülerinnen und Schüler entgegen zu kommen, stellt das Ministerium für Bildung und Kultur allen Schulen auch weiterhin FFP2-Masken (bzw. partikelfilternde Halbmasken analoger Standards) zur Verfügung, die auf Wunsch an alle in der Schule tätigen Personen ausge-händigt und nach eigenem Bedürfnis getragen werden können. Eine Empfehlung, diese Masken, statt einer MNS zu tragen, ist damit nicht verbunden. Es handelt sich um eine individuelle Entscheidung der Lehrkräfte und des sonstigen in der Schule eingesetzten Personals.

Auch chirurgische Masken (Mund-Nase-Schutz bzw. MNS) werden den Schulen vom Ministerium für Bildung und Kultur weiterhin für die Lehrkräfte und bei Bedarf auch zur Abgabe an die Schülerinnen und Schüler (MNS auch in Kindergröße) zur Verfügung gestellt.

Wie läuft das freiwillige Testangebot an Schulen ab?

An den Schulen wird ein freiwilliges Testangebot für die Beschäftigten an den Schulen und die Schüler*innen ausgerollt und sukzessive ausgebaut. Bei Minderjährigen ist zur Teilnahme am Testangebot die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten notwendig. Die Testungen werden dezentral in den einzelnen Schulen und in Zusammenarbeit mit den jeweils umliegenden Kinder- und Hausärzten organisiert und von medizinischem Fachpersonal durchgeführt. Da die Gegebenheiten vor Ort je nach Schule unterschiedlich sein können, hängt die Organisation der Durchführung, insbesondere auch die Räumlichkeiten und Zeitfenster, in denen Testungen durchgeführt werden, vom jeweiligen Schulstandort ab. Konkrete Informationen hierzu erhalten Sie über die Schule.

Zur Pressemitteilung: Testangebot für Beschäftigte an Schulen und Schüler*innen wird ausgeweitet - Beschaffung medizinischer Masken für Kinder

Welche weiteren Hygieneregelungen gelten derzeit an den Schulen?

Im Präsenzangebot der Schule gelten die Regelungen des aktuellen Musterhygieneplans vom 19.02.2021:

Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (19.02.2021) (PDF, 774KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Schule - weitere Informationen

Wie wird der Unterricht in der Grundschule organisiert?

Der Präsenzunterricht findet grundsätzlich bis 12.30 Uhr statt. Die Stundentafel kann flexibel umgesetzt werden, wobei eine Schwerpunktsetzung zur Aufarbeitung von Lernrückständen und zur individuellen Förderung sinnvoll ist.

Gibt es weiterhin ein pädagogisches Betreuungsangebot?

Ja. Für Kinder ohne eine angemessene häusliche Betreuung im „Lernen von zuhause“ bleibt am Vormittag das angepasste pädagogische Angebot bestehen. Am Nachmittag findet eine Betreuung für die in der FGTS angemeldeten Schüler*innen statt. Anmeldungen durch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sollten schnellstmöglich und dann ggf. fortführend immer bis dienstags in der vorangegangenen Woche erfolgen.

Gibt es weiterhin Lernangebote für das Lernen von zuhause?

Ja. Alle Schüler*innen erhalten wie bisher Lernmaterialien für das häusliche Lernen. Es gelten die Regelungen aus dem Schulrundschreiben vom 13.12.2020.

In welcher Form das „Lernen von zuhause“ durch die Lehrkräfte begleitet wird, ist abhängig von den standortbezogenen organisatorischen Gegebenheiten und mit der Schulleitung abzustimmen.

Alle Schüler*innen erhalten weiterhin Lernmaterialien für das häusliche Lernen. Diese werden über Lernplattformen wie die Online Schule Saarland OSS, per Mail oder auf anderen digitalen oder analogen Wegen bereitgestellt.

Das „Lernen von zuhause“ wird durch die Lehrkräfte begleitet und die Erreichbarkeit der Schüler*innen muss gewährleistet sein. Es muss sichergestellt sein, dass alle Schülerinnen und Schüler einen regelmäßigen Kontakt zu den Fachlehrkräften haben. Klassenlehrkräfte sollten beispielsweise wöchentliche Sprechstunden oder ähnliches per Telefon oder Video anbieten, um mit den Schüler*innen in Kontakt zu bleiben, auch zur individuellen (Lern)Beratung.

Wenn Schulen die Möglichkeit nutzen, das „Lernen von zuhause“ mit Hilfe digitaler Medien zu begleiten und zu gestalten, sollte sichergestellt werden, dass alle Schüler*innen über eine geeignete technische Ausstattung verfügen. Über das Sofortausstattungsprogramm hält Ihr Schulträger mobile Endgeräte vor. Kommt es zu Engpässen beim Schulträger, kann auf die Notfallreserve am LPM zurückgegriffen werden.

Hinweis: Das Landesinstitut unterstützt Eltern bei Fragen rund ums "Lernen von zuhause" ihrer Kinder

Beratungshotline des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) für Eltern

 (PDF, 13MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Durch das verlängerte Aussetzen des Präsenzunterrichts kommt dem begleiteten „Lernen von zuhause“ eine verstärkte Bedeutung zu. Die Schulen sind daher gehalten, Rahmenvorgaben umzusetzen, um der Lernbegleitung ihrer Schülerinnen und Schüler im „Lernen von zuhause“ gerecht zu werden.

Wichtig ist, dass für Ihre Kinder auch weiterhin die Schulpflicht besteht. Sie müssen daher an den von den Lehrkräften vorgegebenen Unterrichts- und Lernphasen teilnehmen und die in diesem Rahmen ergehenden Arbeitsaufträge bearbeiten. Wenn dies insbesondere krankheitsbedingt nicht möglich sein sollte, ist Ihr Kind nach der dafür von der Schule vorgesehenen Verfahrensweise zu entschuldigen.

Werden während des Lernens von zuhause Leistungsnachweise durchgeführt?

Grundschule

  • Während der Zeiträume, in denen der Präsenzunterricht landesweit ausgesetzt ist, kann von der formalen Durchführung von Leistungsnachweisen abgesehen
  • Mit Wiedereinsetzen des Präsenzunterrichts wird das Augenmerk zunächst auf das sozial-emotionale „Ankommen“ der Kinder in der Schule gelegt werden.
  • Voraussetzung für die Durchführung von Leistungsnachweisen ist, dass Lerngegenstände im Präsenzunterricht ausreichend wiederholt und vertieft worden sind und dabei die individuellen Lernstände Berücksichtigung finden.
  • Das MBK hat festgelegt, dass grundsätzlich die für das Schuljahr 2020/21 vorgegebene Mindestanzahl an Großen und Kleinen Leistungsnachweisen unterschritten werden kann.
  • Für das nächste Schuljahr 2021/2022 wird den Schüler*innen genügend Zeit in der nächsthöheren Klassenstufe eingeräumt werden, um mögliche Lernrückstände an-gemessen aufzuarbeiten.
  • Auch die weiterführenden Schulen werden auf eine angemessene Aufarbeitungs- und Wiederholungszeit für die Schülerinnen und Schüler achten, die zum nächsten Schuljahr 2021/2022 in die Klassenstufe 5 übergehen.

Weiterführende Schulen

  • In der Phase des „Lernens von zuhause“ wird keine „schriftliche Arbeit“ (Klassen- und Kursarbeiten) stattfinden. Möglich sind:
    • kleine Leistungsnachweise (z. B. Protokoll, Lern-tagebuch, Präsentation, Wochenplan), wie sie u. a. auch zu Zeiten des Präsenzunterrichts durch häusliche Vorbereitungen umgesetzt werden.
    • große Leistungsnachweise (außer schriftliche Arbeiten) als alternative Formen der Leistungsbewertung (z. B. in Form von Referaten, Portfolios, mündlichen Prüfungen), wie sie u. a. auch zu Zeiten des Präsenzunterrichts durch häusliche Vorbereitungen umgesetzt werden.
  • Die Formen der Leistungsnachweise, die von einzelnen Schülerinnen und Schülern erbracht werden, können dabei variieren.
  • Ob und in welcher Form eine Leistungsbewertung stattfindet, wird auch mit Blick auf die unterschiedlichen häuslichen Lernbedingungen und die unterschiedliche technische Erreichbarkeit der Schülerinnen und Schüler im „Lernen von zuhause“ mit besonderem pädagogischem Augenmaß von der Lehrkraft entschieden.
  • Die Lehrkräfte werden darauf achten, dass die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld einer Leistungsbewertung stets die Möglichkeit der direkten Rückkopplung (z.B. Videokonferenz, individueller Präsenztermin, Sprechstunde, Telefonat, individuelle Beratungstermine) erhalten, so dass Fragen geklärt, Lerninhalte aufgearbeitet und die Leistungsbewertung transparent gemacht werden.
  • Über die Regelungen zur Leistungsbewertung in der Gymnasialen Oberstufe GOS werden die Schülerinnen und Schüler durch die Schule gesondert informiert.

Für das nächste Schuljahr 2021/2022 wird den Schülerinnen und Schülern in der nächst-höheren Klassenstufe genügend Zeit eingeräumt, um mögliche Lernrückstände angemessen aufzuarbeiten.

Alle Informationen finden Sie auch in den Elternrundschreiben vom 01.02.2021:

Grundschule - Rahmenvorgaben zum Schulbetrieb bis zum 14.02.2021 und zum „Lernen von zuhause“ (PDF, 172KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Weiterführende Schulen - Rahmenvorgaben zum Schulbetrieb bis zum 14.02.2021 und zum „Lernen von zuhause“ (PDF, 177KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Warum finden für die angehenden Abiturient*innen nicht nur die prüfungsrelevanten Fächer in Präsenz statt?

Die angehenden Abiturient*innen befinden sich zurzeit im vierten und letzten Halbjahr der gymnasialen Oberstufe. Aufgrund der geltenden KMK-Vereinbarung müssen sie, um zur Abiturprüfung zugelassen werden zu können, den Unterricht in allen Fächern besucht (34 Wochenstunden) und in allen Fächern Noten erworben haben. Die in der Hauptphase erworbenen Noten machen zwei Drittel der gesamten Abiturnote aus. Vorschläge beispielsweise, nur in den Fächern, in denen die Abiturprüfung abgelegt wird, am Präsenzunterricht teilzunehmen, hätte die Nichtzulassung zur Abiturprüfung zur Folge.

Wie ist die Durchführung der Abschlussprüfungen geregelt?

Die Regelungen bzgl. der Abschlussprüfungen in diesem Schuljahr - insbesondere zur Verschiebung der Abiturprüfungen im Schuljahr 2020/21 und der schulzentralen Abschlussprüfungen für den Hauptschulabschluss und den Mittleren Bildungsabschluss bleiben bestehen.

Weitere Infos finden Sie auch in den entsprechenden Pressemitteilungen:

Damit keine Nachteile entstehen: Bildungsministerium passt die Verfahren für die Abschlussprüfungen zum Hauptschul- und Mittleren Bildungsabschluss anBildungsministerium verschiebt Termine für das Abitur 2021 – zusätzliche Lernzeit für alle Abiturient*innen

Besteht für Lehrkräfte die Dienstpflicht in der Schule?

Für alle Lehrkräfte besteht die Präsenzpflicht im Rahmen der Dienstpflicht und gilt in Absprache mit der Schulleitung immer dort, wo diese notwendig ist, beispielsweise im Rahmen des Präsenz- bzw. Betreuungsangebots der Schule. Die gesonderten Regelungen für die vulnerablen Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler bleiben bestehen.

Können Schüler*innen und Lehrkräfte, die im Grenzgebiet wohnen, weiterhin zur Schule ins Saarland kommen?

Ja. Lehrkräfte und Schüler*innen, die in Frankreich oder Luxemburg wohnen, können die Schule im Saarland weiterhin besuchen:

Schüler*innen, die ihren Wohnort im Grenzgebiet in Frankreich oder Luxemburg haben, können ihre Schule im Saarland grundsätzlich ohne Einschränkung und unabhängig vom Inzidenzwert an ihrem Wohnort besuchen. Gleiches gilt auch für Lehrkräfte saarländischer Schulen, die in einem Risikogebiet wohnen und von dort aus zu ihrem Arbeitsort Schule einpendeln.

Für die Wege in Luxemburg oder Frankreich können ggf. andere Regelungen gelten.

Müssen die FGTS-Beiträge gezahlt werden?

Zur Entlastung von Familien mit betreuungsbedürftigen Kindern während des Lockdown übernimmt das Saarland für den Monat Januar zwei Drittel der Elternbeiträge der FGTS.

Erziehungsberechtigte müssen diese Beitragserstattung nicht beim FGTS-Maßnahmeträger oder dem Ministerium beantragen. Die Maßnahmeträger werden gebeten, die Reduzierung der Januarbeiträge um zwei Drittel des Monatsbeitrags im Rahmen der üblichen Abrechnungs- bzw. Einzugsmodalitäten zu berücksichtigen.

KiTa

1. Gibt es weiterhin ein Betreuungsangebot in den KiTas?

Ja. Die KiTas bieten weiterhin eine bedarfsgerechte Betreuung an. Das bedeutet: Jedes Kind, das Betreuung braucht, kann auch weiterhin in seine/seinen Kindertageseinrichtung, Großtagespflegestelle oder Hort kommen und wird dort betreut. Weitere Nachweise sind nicht notwendig.

2. Wer kann die Betreuung in Anspruch nehmen?

Jeder, der eine Betreuung benötigt, kann das Angebot in Anspruch nehmen. Alle Eltern und Erziehungsberechtigten sind hierbei gebeten, verantwortungsvoll von diesen Regelungen Gebrauch zu machen.

3. Welche Hygieneregelungen gelten in den Kitas?

Das hier zuständige Landesjugenamt hat Hygieneempfehlungen für die Kitas auf seiner Website veröffentlicht.

Informationen des Landesjugendamtes

Direkter Download:

Fortschreibung der Hygieneempfehlungen vom 6. August 2020 - November 2020 und Februar 2021 (PDF, 842KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

4. Müssen die Elternbeiträge weiterhin gezahlt werden, auch wenn ich mein Kind zuhause betreue?

Das Saarland wird zwei Drittel der Elternbeiträge für Kita und Freiwillige Ganztagsschule (FGTS) für Januar übernehmen, um Familien mit betreuungsbedürftigen Kindern im Lockdown finanziell zu entlasten.

Alle Eltern von Kita-Kindern und Kindern, die zur FGTS angemeldet sind, erhalten zwei Drittel der jeweiligen Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 erstattet. Die Auszahlung soll im Februar über die Träger erfolgen. Die weiteren Modalitäten der Auszahlung beziehungsweise Erstattung werden mit den Kita- und FGTS-Trägern geklärt.

5. Wie sind die Regelungen zum Kinderkrankengeld?

Kinderkrankentage werden aufgrund der Corona-Pandemie verdoppelt

  • von 10 auf 20 Tage, pro Elternteil und pro Kind
  • für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage

Der Anspruch gilt:

  • wenn KiTas und Schulen geschlossen sind (nicht mehr nur bei Krankheit des Kindes)
  • auch wenn Eltern grundsätzlich im Homeoffice arbeiten
  • rückwirkend ab dem 5. Januar
  • für Eltern von Kindern bis zum 12. Lebensjahr (bei Kindern mit einer Behinderung auch über das 12. Lebensjahr hinaus)

Die Bescheinigung dafür wird von der Kita oder Schule ausgestellt (wichtig: nicht vom Kinderarzt)

Hinweis: Das Bundesministerium für Familie hat eine Musterbescheinigung veröffentlicht, die bei Bedarf verwendet werden kann: Informationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zum Kinderkrankengeld