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Thema: Corona

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Schulen

Was gilt aktuell an Schulen?

Der Ministerrat hat angesichts der Entwicklung der Corona-Lage eine allgemeine Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen. Damit gehen auch Neuregelungen für Schulen einher. Die neuen Regelungen der Corona-Verordnung treten am Donnerstag, den 2. Dezember 2021 in Kraft.

An den Schulen werden Infektionsschutzmaßnahmen bereits auf einem sehr hohen Niveau umgesetzt. Dazu gehören insbesondere die allgemeine Maskenpflicht, das regelmäßige Lüften und die schulische Testpflicht. Auch schulische Veranstaltungen finden nur noch eingeschränkt und unter verstärkten Infektionsschutzbedingungen statt. Die derzeit geltenden Infektionsschutzmaßnahmen werden nun im Bereich der Corona-Testungen und der Zugangsvoraussetzungen für Veranstaltungen an Schulen nochmals verschärft.

Die Testpflicht an den Schulen – und damit das Testangebot – bleibt bis auf weiteres bestehen. An den weiterführenden Schulen finden für Schüler*innen und an allen Schulen für die Lehrkräfte und Beschäftigten weiterhin Selbsttests statt. An den Förderschulen werden die Testungen wie bisher mit Hilfe von medizinischem Personal durchgeführt. An den Grundschulen werden die Testungen bei Schüler*innen bis zum 2. November ebenfalls wie gewohnt mit medizinischem Personal durchgeführt werden. Für die Zeit danach ist eine Umstellung auf Lolli-Antigen-Schnelltests vorgesehen. Diese Tests können auch von Grundschüler*innen selbst angewendet werden.

Informationen sind auch immer in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes zu finden:

Rechtsverordnung und Maßnahmen

Aktuelle Hygiene- und Infektionsschutzregelungen an Schulen

Muss in der Schule wieder ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) bzw. eine medizinische Maske getragen werden?

Seit dem 20.11.2021 ist es für alle Personen in den Schulen wieder verpflichtend, mindestens eine medizinische Maske (MNS) zu tragen. Diese Pflicht besteht im kompletten Schulgebäude, einschließlich der Klassen- und Kursräume. Wie zuvor auch, sollen regelmäßige Tragepausen, beispielsweise während des Lüftens der Räume, eingelegt werden. Medizinische Masken (MNS) bzw. FFP2-Masken werden den Schulen weiterhin zur Verfügung gestellt.

Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (01.10.2021) (PDF, 698KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Wie werden die Testungen für die Schüler*innen und Beschäftigten geregelt?

Der Ablauf der Testungen für die Schüler*innen und Beschäftigten bleibt unverändert. Es gilt weiterhin die bekannte schulische Testpflicht mit zwei Tests pro Woche.

Müssen sich Geimpfte und Genesene in der Schule testen lassen?

Ja, auch geimpfte und genesene Schüler*innen müssen an den schulischen Testungen teilnehmen. Die Testpflicht gilt auch für Lehrkräfte und alle anderen an der Schule tätigen Personen, die nicht schon aufgrund einer Vorgabe des Infektionsschutzgesetztes einer täglichen Testpflicht unterliegen.

Sind schulische Veranstaltungen weiterhin möglich?

Grundsätzlich wird empfohlen, für alle Veranstaltungen, die nicht zwingend in Präsenz stattfinden müssen, auf Online-Formate umzusteigen. Von verschiebbaren Veranstaltungen, wie Vorlesetagen oder auch Besuchen von externen Experten, die nicht unbedingt notwendig sind, ist abzusehen.

Veranstaltungen mit externer Beteiligung in Innenräumen sind unter der Voraussetzung 2G und mit Maske durchzuführen. Entsprechende Veranstaltungen im Außenbereich sind unter der Voraussetzung 3G mit Maske durchzuführen. Sofern eine Zugangskontrolle erfolgt, kann bei 3G-Veranstaltungen im Außenbereich auf die Maske verzichtet werden.

Schulfremde Personen können an schulischen Veranstaltungen im Innenbereich nur noch teilnehmen, wenn sie einen 2G-plus-Nachweis vorlegen. Diese Regelung gilt nur für solche Veranstaltungen, die nicht als Teil des Unterrichts- und Betreuungsbetriebs im engeren Sinne zu betrachten sind. Auch hier gilt die Maskenpflicht.

Können Praktika stattfinden?

Schüler*innenpraktika können stattfinden. Praktische Erfahrungen vor Ort in Betrieben sind für die berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler unabdingbar und können nicht adäquat durch Online-Formate ersetzt werden. Der Besuch der betreuenden Lehrkräfte im Betrieb sollte jedoch – wenn möglich – durch Telefonate oder Online-Formate ersetzt werden. Hinsichtlich der Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben unterliegen die Praktikant*innen im Betrieb den betrieblichen Vorgaben.

Sind Unterrichtsgänge und Schulfahrten weiterhin erlaubt?

Schulfahrten mit Übernachtung sind aktuell nicht untersagt. Es sollte jedoch sorgfältig und in enger Abstimmung mit den Erziehungsberechtigten erwogen werden, ob eine Schulfahrt mit Übernachtung unter den derzeitigen Pandemiebedingungen stattfinden soll. Wenn eine solche Schulfahrt durchgeführt wird, sind die geltenden Vorgaben zum Infektionsschutz im aktuellen Musterhygieneplan besonders streng zu beachten.

Eintägige Unterrichtsgänge, Wanderungen oder der Besuch von kulturellen Veranstaltungen sind weiterhin möglich. Auch hier wird das Tragen einer medizinischen Maske (MNS) in geschlossenen Räumen empfohlen, unabhängig davon, ob das jeweilige Hygienekonzept des Veranstalters dies vorsieht oder nicht.

Schule - Teststrategie

Werden in der Schule weiterhin Testbescheinigungen ausgestellt?

Minderjährige Schüler*innen, die am Präsenzunterricht und an den Testungen in den Schulen teilnehmen, erhalten von der Schule weiterhin eine dauerhaft gültige (Test)Bescheinigung. Diese Bescheinigung über die Teilnahme an den Corona-Tests in den Schulen ist ohne gleichzeitige Vorlage eines tagesaktuellen Testzertifikats gültig und gilt darüber hinaus auch in den Herbstferien.

Für Lehrkräfte sowie für alle in der Schule regelmäßig tätigen (schulinternen) Personen sowie auch  für die volljährigen Schüler*innen, die an den zweimal wöchentlich in der Schule stattfindenden Testungen teilnehmen, kann im Fall eines negativen Testergebnisses ein entsprechendes Testzertifikat für diese beiden Testungen ausgestellt werden. 

Werden von Lehrkräften oder von anderen schulinternen Personen für dienstliche Zwecke darüber hinaus Testzertifikate benötigt, können zusätzliche beobachtete Tests durchgeführt und dafür Zertifikate ausgestellt werden.

Für volljährige Schüler*innen, die an anderen Tagen als den beiden Testtagen der Schule für die Teilnahme an einer schulischen Veranstaltung ein Testzertifikat benötigen, können für diese Tage ebenfalls Tests angeboten und ggf. ein Zertifikat ausgestellt werden.

Sind die Tests für Schüler*innen kostenfrei?

Ja, die Tests für Schüler*innen sind und bleiben kostenfrei.

Gibt es eine Testpflicht  an den saarländischen Schulen?

Ja. Die Landesregierung hat in der aktuell geltenden Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geregelt, dass für alle an Schulen tätigen Personen aller Schulformen sowie für die Schüler*innen der Gemeinschaftsschulen, der Gymnasien, der beruflichen Schulen und aufgrund der aktuellen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes auch an den Grund- und Förderschulen der Zutritt zum Schulgelände und die Teilnahme am Präsenzschulbetrieb nur gestattet ist, wenn diese Personen ihre Testpflicht erfüllen.

Wichtig: Die Testpflicht in den Schulen wird auch durch Vorlage eines Impf- oder Genesenenzertifikats erfüllt.

Die Möglichkeit zur Teilnahme an den schulischen Tests besteht nur für Personen ohne Symptome, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hinweisen. Personen mit entsprechenden Symptomen dürfen die Schule nicht betreten. Sie suchen eine Ärzt*in auf (vorher in der Praxis anrufen).

Die Testpflicht kann entweder durch die Teilnahme an den schulischen Tests erfüllt werden oder indem ein anderweitiger Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus vorgelegt wird, z. B. aus dem Testzentrum oder Apotheke etc. Ein anderweitiger Nachweis ist dann zu akzeptieren, wenn er auf einer Testung beruht, die am Vortag der an der Schule angebotenen Testung oder am gleichen Tag durchgeführt wurde.

Ab dem 1. Oktober 2021 gilt:

  • In den weiterführenden Schulen finden bei Schüler*innen und in allen Schulen bei Lehrkräften und pädagogischen sowie nicht-pädagogischem Personal wie bisher beobachtete Selbsttests statt.
  • In den Förderschulen finden die Testungen bei den Schüler*innen wie bisher durch medizinisches Personal statt.
  • In den Grundschulen werden die Testungen bei Schüler*innen durch medizinisches Personal voraussichtlich ab 2. November 2021 durch Lolli-Antigen-Schnelltests abgelöst.

Was passiert, wenn man sich nicht testen lässt?

Wer sich nicht in der Schule testen lässt bzw. keinen alternativen negativen Testnachweis vorlegen kann, darf die Schule nicht betreten. Bei Nicht-Teilnahme an den Testungen erhalten die Schüler*innen ein Lernangebot für zuhause. Das Zutrittsverbot besteht, soweit der Testung im Ausnahmefall keine zwingenden Gründe – etwa gesundheitliche Gründe - entgegenstehen. Dies ist durch ein ärztliches Attest der behandelnden Ärzt*in nachzuweisen.

Wie werden die Tests durchgeführt?

Die Schule organisiert eigenverantwortlich die Selbsttestungen in der Schule zweimal wöchentlich für alle Schüler*innen, die am Präsenzschulbetrieb teilnehmen. Die Tests werden durch eine Lehrkraft beaufsichtigt. Die Schüler*innen testen sich nicht an zwei direkt aufeinander folgenden Unterrichtstagen. Die Testungen sollten entsprechend der schulorganisatorischen Rahmenbedingungen in den schulischen Alltag integriert werden. Vor der Durchführung des Tests wird die Vorgehensweise mit den Schüler*innen noch einmal durchgesprochen. Grundsätzlich ist die Teilnahme Voraussetzung, um am Präsenzschulbetrieb teilzunehmen.

Die Beschäftigten an den Schulen erhalten zweimal wöchentlich einen Test, den sie eigenverantwortlich in der Schule unter gegenseitiger Beobachtung durchführen. Die Selbsttestung soll von den Beschäftigten zweimal pro Woche grundsätzlich vor Unterrichts- bzw. Arbeitsbeginn durchgeführt werden.

Handreichung -Einsatz von Antigen-Schnelltests in der Selbstanwendung an saarländischen Schulen (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Welche Regelungen gelten für die Testungen an den Grundschulen?

Ab dem 2. November 2021 werden an den Grundschulen die dort bisher durch medizinisches Personal durchgeführten Testungen durch Lolli-Antigen-Schnelltests abgelöst.

Wie werden die Schnelltests an weiterführenden allgemein bildenden und beruflichen Schulen eingesetzt?

An weiterführenden allgemein bildenden und beruflichen Schulen werden seit dem 19. April 2021 für die Schüler*innen, Lehrkräfte und die Beschäftigten an den Schulen Schnelltests zur Selbstanwendung eingesetzt.

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Bei einem positiven Testergebnis informiert die Schule umgehend die Eltern oder Sorgeberechtigten, wie bisher auch.  Die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler wird in einem gesonderten Raum geführt und dort angemessen betreut, bis er oder sie abgeholt wird oder sich nach Zustimmung der Erziehungsberechtigten unter Beachtung der Hygieneregeln (Maske tragen, Abstand) selbstständig nach Hause geht. Das Gesundheitsamt wird informiert. Die weiteren Schritte bei einem positiven Testergebnis werden vom hierfür zuständigen Gesundheitsamt koordiniert.

Müssen auch "schulfremde" Personen beim Besuch der Schule einen negativen Corona-Test vorweisen?

Schulfremde  Personen,  die  sich  nur sehr  kurzfristig  (zum  Beispiel  zum  Abholen  von  Kindern)  oder  ohne  Kontakt  zu  den  der Schule  angehörigen  Personen  (zum  Beispiel  Handwerker  außerhalb  der  schulischen  Betriebszeiten)  auf  dem  Schulgelände  aufhalten,  unterliegen  keinen  weiteren  Einschränkungen. Alle anderen Schulfremden, deren Aufenthalt auf dem Schulgelände nicht nur kurzfristig  oder ohne Kontakt zu den der Schule angehörigen  Personen  ist,  wie  beispielweise  zum Gespräch  in die Schule gebetene  Erziehungsberechtigte, ist der Zutritt zum Schulgelände nur erlaubt, wenn sie einen gütligen Nachweis über das Nicht-Vorliegen einer Infektion mindestens basierend auf einem Antigen-Schnelltest vorlegen oder einen solchen Test bei Zutritt unter Aufsicht durchführen. Sollte keine der Möglichkeiten genutzt werden können, wird ein Zutrittsverbot ausgesprochen.

Impfen im schulischen Umfeld

Brauchen Schüler*innen das Einverständnis der Eltern, wenn sie sich im schulischen Umfeld impfen lassen möchten?

Bei Jugendlichen unter 14 Jahren ist die Einverständnis-Erklärung der Eltern zwingend notwendig. Jugendliche ab 14 Jahre können unter bestimmten Bedingungen selbst über die Impfungen entscheiden. Letztlich liegt die Entscheidung über die Durchführung der Impfung jedoch bei der Ärztin/dem Arzt. Die Ärztin/der Arzt muss sich einen Eindruck davon verschaffen, ob der/die Jugendliche in der Lage ist, diese Entscheidung eigenverantwortlich zu treffen (Einsichtsfähigkeit). Bei Jugendlichen ab 16 Jahren kann diese Einsichtsfähigkeit in der Regel angenommen werden. Die Ärztin/der Arzt kann natürlich auf das Vorliegen der Einverständnis-Erklärung der Eltern bestehen. In keinem Fall darf eine Impfung gegen den Willen des Kindes/des Jugendlichen erfolgen, auch dann nicht, wenn eine Einverständnis-Erklärung der Eltern vorliegt.

Schule - Versetzungsentscheidung Schuljahr 2020/21

Den Elternbrief zum Thema Versetzungsentscheidungen finden Sie hier: Versetzungsentscheidungen im Schuljahr 2020/2021, Förderpläne und verbindliche Beratungsgespräche (PDF, 354KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Werden in diesem Schuljahr auch wieder alle Schüler*innen automatisch versetzt?

Nein. In diesem Jahr wird es an allen Schulen Versetzungsentscheidungen geben. Die Regelungen wurden dabei so angepasst, dass für jede*n Schüler*in flexibel und individuell entschieden werden kann.

Alle Schüler*innen sollen dabei von ihren Lehrkräften in ihren unterschiedlichen Lernbedürfnissen individuell in den Blick genommen werden, mit dem Ziel, Lerndefizite in diesem und im nächsten Schuljahr durch passgenaue Lernentwicklungsplanung und Lernförderung zu beseitigen.

Alle Informationen finden Sie auch hier im Elternschreiben:

dld_elternbrief-versetzungsentscheidung

Was passiert, wenn ein*e Schüler*in in diesem Jahr versetzungsgefährdet ist?

Für versetzungsgefährdete Schüler*innen werden individuelle Entscheidungen möglich sein, ob diese in die nächsthöhere Klassenstufe übergehen oder ob eine Wiederholung sinnvoll ist. Eine Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe soll ermöglicht werden, wo immer es vertretbar ist. Gleichzeitig wird auch die Wiederholung der Jahrgangsstufe ohne Nachteil für die Schülerin oder den Schüler möglich sein.

Vor einer Versetzungsentscheidung werden die Schulen bei gefährdeten Schüler*innen Beratungsgespräche mit Eltern und Kindern bzw. Jugendlichen anbieten. Bei diesem Gespräch können die verschiedenen Möglichkeiten der Schüler*innen in den Blick genommen werden, auch die bestmögliche Förderung.

Gibt es unterschiedliche Regelungen für die verschiedenen Schulformen?

Alle Schulen treffen Versetzungsentscheidungen am Ende des Schuljahres 2020/21. Allerdings kann bei Nichterfüllung der Versetzungsbedingungen die Versetzung mit Entscheidung der Zeugniskonferenz

  • ganz ausgesetzt werden (Grundschulen (GS) Klassenstufe 3 und 4, Gemeinschaftsschulen (GemS) ab Klasse 8, Gymnasien (GY) Klassenstufe 5),
  • bis zum nächsten Halbjahr ausgesetzt werden (GS Klassenstufe 3, GY Klassenstufe 6 bis 9),
  • aufgrund der Anerkennung besonderer Umstände (Pandemiegründe) dennoch vollzogen werden (GS, GemS, GY, Förderschulen (FS)),
  • mit Nachprüfung am Anfang des neuen Schuljahres möglich sein (GemS, GY, FS).

An den Beruflichen Schulen erfolgen die Versetzungsentscheidungen gemäß den Regelungen der einzelnen Schul- und Prüfungsordnungen in den betroffenen Schulformen der Beruflichen Schulen.

Schule - weitere Informationen

Besteht für Lehrkräfte die Dienstpflicht in der Schule?

Für alle Lehrkräfte besteht die Präsenzpflicht im Rahmen der Dienstpflicht und gilt in Absprache mit der Schulleitung immer dort, wo diese notwendig ist, beispielsweise im Rahmen des Präsenz- bzw. Betreuungsangebots der Schule. Die gesonderten Regelungen für die vulnerablen Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler bleiben bestehen.

Gibt es weiterhin Lernangebote für das Lernen von zuhause?

Ja. Alle Schüler*innen erhalten wenn notwendig wie bisher Lernmaterialien für das häusliche Lernen.

In welcher Form das „Lernen von zuhause“ durch die Lehrkräfte begleitet wird, ist abhängig von den standortbezogenen organisatorischen Gegebenheiten und mit der Schulleitung abzustimmen.

Alle Schüler*innen erhalten weiterhin Lernmaterialien für das häusliche Lernen. Diese werden über Lernplattformen wie die Online Schule Saarland OSS, per Mail oder auf anderen digitalen oder analogen Wegen bereitgestellt.

Das „Lernen von zuhause“ wird durch die Lehrkräfte begleitet und die Erreichbarkeit der Schüler*innen muss gewährleistet sein. Es muss sichergestellt sein, dass alle Schülerinnen und Schüler einen regelmäßigen Kontakt zu den Fachlehrkräften haben. Klassenlehrkräfte sollten beispielsweise wöchentliche Sprechstunden oder ähnliches per Telefon oder Video anbieten, um mit den Schüler*innen in Kontakt zu bleiben, auch zur individuellen (Lern)Beratung.

Wenn Schulen die Möglichkeit nutzen, das „Lernen von zuhause“ mit Hilfe digitaler Medien zu begleiten und zu gestalten, sollte sichergestellt werden, dass alle Schüler*innen über eine geeignete technische Ausstattung verfügen. Über das Sofortausstattungsprogramm hält Ihr Schulträger mobile Endgeräte vor. Kommt es zu Engpässen beim Schulträger, kann auf die Notfallreserve am LPM zurückgegriffen werden.

Hinweis: Das Landesinstitut unterstützt Eltern bei Fragen rund ums "Lernen von zuhause" ihrer Kinder

Beratungshotline des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) für Eltern

 (PDF, 13MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Durch das verlängerte Aussetzen des Präsenzunterrichts kommt dem begleiteten „Lernen von zuhause“ eine verstärkte Bedeutung zu. Die Schulen sind daher gehalten, Rahmenvorgaben umzusetzen, um der Lernbegleitung ihrer Schülerinnen und Schüler im „Lernen von zuhause“ gerecht zu werden.

Wichtig ist, dass für Ihre Kinder auch weiterhin die Schulpflicht besteht. Sie müssen daher an den von den Lehrkräften vorgegebenen Unterrichts- und Lernphasen teilnehmen und die in diesem Rahmen ergehenden Arbeitsaufträge bearbeiten. Wenn dies insbesondere krankheitsbedingt nicht möglich sein sollte, ist Ihr Kind nach der dafür von der Schule vorgesehenen Verfahrensweise zu entschuldigen.

Können Schüler*innen und Lehrkräfte, die im Grenzgebiet wohnen, weiterhin zur Schule ins Saarland kommen?

Ja. Lehrkräfte und Schüler*innen, die in Frankreich oder Luxemburg wohnen, können die Schule im Saarland weiterhin besuchen:

Schüler*innen, die ihren Wohnort im Grenzgebiet in Frankreich oder Luxemburg haben, können ihre Schule im Saarland grundsätzlich ohne Einschränkung und unabhängig vom Inzidenzwert an ihrem Wohnort besuchen. Gleiches gilt auch für Lehrkräfte saarländischer Schulen, die in einem Risikogebiet wohnen und von dort aus zu ihrem Arbeitsort Schule einpendeln.

Für die Wege in Luxemburg oder Frankreich können ggf. andere Regelungen gelten.