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Internationalisierung der Hochschulen

Internationalisierung ist ein zentraler Baustein der institutionellen Profilentwicklung der saarländischen Hochschulen. Zahlreiche internationale Beziehungen zu Hochschulen auf nahezu allen Kontinenten, eine große Zahl internationale Studiengänge, bei denen Studierende mehrere Abschlüsse gleichzeitig erwerben können sowie eine im Bundesvergleich hohe Anzahl ausländischer Studierender und eine weit überdurchschnittlich hohe Abschlussquote ausländischer Studierender kennzeichnen die internationale Schwerpunktsetzung der saarländischen Hochschulen.

Die Universität des Saarlandes pflegt Austauschprogramme in Forschung und Lehre zu 550 Hochschulen in 52 Ländern, die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) kooperiert weltweit mit 45 Partnerhochschulen.

Sowohl die Universität des Saarlandes (im Jahr 2014/2015) als auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (im Jahr 2011/2012) haben an dem Audit der Hochschulrektorenkonferenz „Internationalisierung der Hochschulen“ teilgenommen, wobei die Hochschule für Technik und Wirtschaft 2019 zusätzlich erfolgreich das Re-Audit abgeschlossen hat. Dieses Audit unterstützt die teilnehmenden Hochschulen darin, ihre Internationalisierung strategisch auszurichten und innerhalb der Institution dauerhaft zu verankern.

Die am 12. April 2013 gemeinsam von Bund und Länder verabschiedete „Strategie für die Internationalisierung der Hochschulen in Deutschland“ ist für das Land Leitlinie für die weitere Internationalisierung seiner Hochschulen. Im aktuellen Landeshochschulentwicklungsplan 2015 bis 2020 wird der weiteren Internationalisierung der saarländischen Hochschulen eine besondere Bedeutung zugemessen. Hierbei legt die Landesregierung besonderen Wert auf die weitere Stärkung der Frankreichkompetenz der saarländischen Hochschulen und den Ausbau der Kooperationen in der Grenzregion zu Frankreich und Luxembourg.

Die weitere Verbesserung der Sprachkompetenz deutscher Studierender einerseits und der Deutschkenntnisse ausländischer Studierender andererseits ist eine wichtige Zielsetzung ebenso wie die Weiterentwicklung der bereits existierenden umfänglichen Maßnahmen der Hochschulen zur Etablierung einer „Willkommenskultur“ für ausländische Studierende und Hochschullehrer.

Zur angestrebten Steigerung der Auslandsmobilität deutscher Studierender sind an den saarländischen Hochschulen Auslandsaufenthalte bereits in vielen Bachelor-Studiengängen obligatorisch, in fast allen jedoch empfohlen und durch „Mobilitätsfenster“ in der Studiengangstruktur umsetzbar.

Mit dem 2018 gestarteten Projekt „Dreisprachiger Campus“ ist das Saarland bundesweit ein Vorreiter für die gelebte Dreisprachigkeit in der Hochschullandschaft. Das hochschulübergreifende Projekt der Universität des Saarlandes und der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes zielt auf einen systematischen dreisprachigen Auftritt der Hochschulen in Deutsch, Englisch und Französisch ab und soll dazu beitragen, sprachliche Hürden abzubauen. Mit dem Projekt soll eine deutsch-englisch-französische Willkommenskultur für internationale Studierende, Lehrende und Forschende aufgebaut werden. Internationale Gäste werden z. B. während ihres Aufenthaltes mit der Übersetzung von Texten und Dokumenten unterstützt. Außerdem wird das für die Betreuung internationaler Gäste und Studierende zuständige Hochschulpersonal durch Sprachkurse und Sensibilisierungsmaßnahmen geschult.

Landeshochschulentwicklungsplan LHEP

Landeshochschulentwicklungsplan

Internationale Schwerpunktsetzung

Universität des Saarlandes

Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

Ausländische Studierende

Ausländische Studierende

Download

Strategie der Wissenschaftsminister/innen von Bund und Ländern für die Internationalisierung der Hochschulen in Deutschland (Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz vom 12.April 2013) (PDF, 39KB, Datei ist nicht barrierefrei)