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Thema: Saarhundert
| Staatskanzlei | Geschichte

Entdeckungsreise für Bürger zu historisch bedeutenden Stätten

Es werden zwei Busfahrten angeboten. Die erste führt zu historisch relevanten Stätten, die maßgeblich zur Identität des Saarlandes beigetragen haben. Sie war für den 16. Mai geplant, musste aufgrund der Corona-Krise aber verschoben werden. Der neue Termin steht noch nicht fest.Als Höhepunkt ist im zweiten Halbjahr eine Fahrt zum 2. Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf geplant. Dort werden verschlossene Archive geöffnet und man kann einen Blick in eine der wenigen Originalurkunden des Versailler Vertrages werfen.

Die erste Bürgerfahrt (Termin noch festzulegen) führt zu historischen Stätten, die maßgeblich zur Geschichte und Identität des Saarlandes beigetragen haben.

Ministerpräsident Tobias Hans: „Das Saarland hat eine europäische Geschichte. Sie ist und bleibt für uns Saarländer Auftrag und Mahnung, unsere Zukunft stets im Geiste der Freundschaft und des fruchtbringenden Miteinanders über die Grenzen hinweg zu gestalten. Deshalb wollen wir diese Erinnerung mit besonderen Aktionen feiern. Ich lade die Saarländerinnen und Saarländer ein, mitzumachen.“

Für die eintägige, kostenfreie Busfahrt konnten sich die Bürgerinnen und Bürger vom 4. bis 26. März über ein Quiz auf der Website www.quiz.saarland bewerben.

Beim Quiz wurden jeweils fünf zufällige Fragen zur Geschichte aber auch zu aktuellen Themen des Landes gestellt. Wer mehr als die Hälfte der Fragen richtig beantwortet, nimmt nach Angabe seiner Kontaktdaten mit einer Begleitung seiner Wahl an der Verlosung der insgesamt 50 Plätze teil. Mehrfachspielen ist möglich und erwünscht.

Einen Tag lang, von ca. 8:00 bis 18:00 Uhr, erleben die Teilnehmer Orte, die für die meisten zwar alltäglich erscheinen, die aber eine fundamentale Bedeutung für die Geschichte des Landes haben.

Die Teilnehmer werden dabei von Experten begleitet, welche die historische Bedeutung der Orte und ihre Rolle erläutern. Das Besuchsprogramm reicht vom Tagungsort des 1922 gewählten Landesrats – die Volksvertretung des Saargebiets – über die Moderne Galerie, wo nicht nur die Kunst aus der Völkerbundzeit besichtigt wird, sondern deren Ort auch die erste Staatskanzlei des Landes beherbergte. Und weiter über den Schaumbergturm – zu Zeiten von Bartholomäus Koßmann als Kriegerdenkmal und Gedächtniskapelle gebaut –, versteckte frühere Grenzübergänge, das Bergbauerbe des Landes bis hin zur Hightech-Schmieden an der Universität. Zum Abschluss folgt eine Sonderführung zum saarländischen Leben der 1920er Jahre im Historischen Museum.

Diese Fahrt ist die erste von zwei geplanten Fahrten im Rahmen des Saarhunderts. Die zweite ist für November zum 2. Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf geplant. Dort werden verschlossene Archive geöffnet und man kann einen Blick in eine der wenigen Originalurkunden des Versailler Vertrages werfen. Interessierte können sich ab September auf dieser Internetseite bewerben.