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Staatskanzlei fördert Forschungs-Vorhaben zur Vermeidung von Tierversuchen

Ministerpräsident Tobias Hans: Keine Tierversuche wo immer möglich

Ministerpräsident Tobias Hans besuchte heute die Universität des Saarlandes, um sich einen Überblick über die aktuelle Forschung zur Vermeidung von Tierversuchen zu verschaffen.

Das von der Staatskanzlei geförderte Vorhaben „E-bio-Barriere“ zeigt hierzu neue Methoden im Bereich der Arzneimittel- und Chemikalienforschung. Mit der Frage, wie man Tierversuche im Bereich der Arzneimittel- und Chemikalienforschung vermeiden kann, haben sich Professor Marc Schneider vom Universitätslehrstuhl für Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie und Professor Dietmar Brück vom Lehrstuhl der htw saar für Ingenieurwissenschaften gemeinsam in den vergangenen drei Jahren im Rahmen des Projektes „E-bio-Barriere – Entwicklung eines automatisierten Messverfahrens zur Erkennung (anti-)entzündlicher Reaktionen biologischer Barrieren“ beschäftigt.

Gefördert wurde das Vorhaben von der Staatskanzlei des Saarlandes jeweils zu 50 % aus Landes- und EU-Mitteln (EFRE) mit insgesamt über 350.000 Euro. Durch die Bündelung des Know-hows der beiden Forschungsgruppen gelang es, ein schnelleres, einfacheres und robusteres Messverfahren zur Ermittlung der biologischen Barriere-Fähigkeit von Darm- und Lungengeweben für Hochdurchsatzanwendungen zu entwickeln. „Das gemeinsam von Universität und htw saar durchgeführte Forschungsprojekt „E-Bio-Barriere“ hat eindrucksvoll gezeigt, dass praktikable Methoden zur Vermeidung von Tierversuchen im Bereich der Arzneimittel- und Chemikalienforschung existieren. Es freut mich sehr, dass das Saarland im Bereich der Forschung zur Vermeidung von Tierversuchen an führender Stelle mit dabei ist und wir mit unserer Förderung auch einen Beitrag zum Tierschutz leisten“, so Ministerpräsident Tobias Hans.

Die Vermeidung von Tierversuchen ist seit Jahren ein Anliegen der saarländischen Landesregierung. Vergangene Woche hat sich der saarländische Landtag auf Antrag der Regierungsfraktionen erneut mit dem Thema beschäftigt. Künftig soll das im Saarland vorhandene Know-how im Bereich der Alternativmethoden für Tierversuche weiter gebündelt und gestärkt werden.

Medienansprechpartner

Medien- und Informationsstelle der Landesregierung

Am Ludwigsplatz 14
66117 Saarbrücken

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