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Landesregierung berät mit Experten über Corona-Lage – Saarland-Modell funktioniert

Der Ministerrat hat sich am Dienstag (13. Juli 2021) in einer Videokonferenz mit wissenschaftlichen Expertinnen und Experten über die aktuelle Infektionslage und den weiteren Umgang mit Infektionsschutzmaßnahmen beraten.

An der Sitzung nahmen seitens des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) Institutsdirektor Prof. Dr. Dr. Sören Becker (Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene), Institutsdirektorin Prof. Dr. med. Sigrun Smola (Institut für Virologie), Prof. Dr. med. Barbara Gärtner (Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene + Institut für Infektionsmedizin), Apl.-Prof. Dr. med Philipp Lepper (Klinik für Innere Medizin V - Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin) und PD Dr. med. Darius Kubulus (Leitung Zentrales OP-Management (ZOPM)) teil, als weitere Experten waren Prof. Dr. Thorsten Lehr (Universität des Saarlandes, Professur für Klinische Pharmazie) sowie Prof. Dr. Göran Kauermann und Prof. Dr. Helmut Küchenhoff (beide Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, Institut für Statistik) zugeschaltet. Prof. Dr. Göran Kauermann und Prof. Dr. Helmut Küchenhoff stellten die Studienergebnisse zur Untersuchung des Saarland-Modells vor.

Ministerpräsident Tobias Hans: „Prof. Dr. Kauermann und sein Team haben festgestellt, dass Schnelltests die Dunkelziffer verringern und somit auch die Infektionsfälle reduzieren können. Das zeigt, dass die Kernstrategie des Saarland-Modells funktioniert – es schafft mehr Sicherheit für alle und minimiert das Risiko, das Infektionsgeschehen bei den Öffnungsschritten unter dem Radar wieder anzuheizen. Klar ist: Corona wird uns trotz der fortschreitenden Impfungen noch eine ganze Weile vor Herausforderungen stellen. Umso wichtiger ist ein langfristiges Steuerungssystem wie das Saarland-Modell, mit dem wir der Pandemie ohne erneute starke Grundrechtseinschränkungen dauerhaft die Stirn bieten können. Wir wollen deshalb auch bei einer möglichen neuen Welle weiterhin am Saarland-Modell festhalten – das ist für mich der beste Weg, die Menschen bei der Pandemie-Bekämpfung mitzunehmen. Das schärfste Schwert, um Corona den Schrecken zu nehmen, ist und bleibt aber die Impfung. Wir setzen deshalb alles daran, den Zugang zur Impfung durch niedrigschwellige Vor-Ort-Angebote so einfach wie möglich zu machen.“

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Wissenschaftliche Expertise ist und bleibt die Grundlage für verantwortliche Entscheidungen in der Pandemie. Auch wenn derzeit die Lage entspannt wirkt, zeigen der einsetzende Anstieg der Inzidenzen und der Blick in andere Länder, dass wir auf eine neue Situation im Herbst vorbereitet sein müssen. Inzidenzen und Hospitalisierungen hängen durch die Impfquote zum Beispiel nicht mehr so eng zusammen wie im Winter 2020. Das müssen wir durch mehr Impfungen verstärken! Wir müssen die Impfungen leichter zugänglich machen, in die Quartiere bringen und viel stärker für die Impfung werben. Wir danken den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Ihre Einschätzungen sehr, auf deren Grundlage die Landesregierung in weitere Planungen geht.“

Medienansprechpartner

Regierungssprecher Alexander Zeyer

Alexander Zeyer
Regierungssprecher

Am Ludwigsplatz 14
66117 Saarbrücken

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