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Statement von Ministerpräsident Tobias Hans zum Impf-Gipfel

„Zur Lösung der enormen Herausforderungen haben wir uns heute zwischen Bund, Ländern, EU und Pharmaindustrie intensiv ausgetauscht.

Für mich ist klar, dass Planbarkeit und Planungssicherheit von zentraler Bedeutung sind. Die bereits bestehende Impfstrategie wird zwischen Bund und Ländern fortentwickelt und in diesem Zusammenhang ein gemeinsamer Impfplan erarbeitet.

So lange der Impfstoff von AstraZeneca nicht für Personen über 65 Jahre empfohlen wird, sollten wir damit verstärkt in der ersten Priorisierungsgruppe das jüngere Pflege- und medizinische Personal sowie jüngere Menschen aus der Risikogruppe impfen. So lange es Lieferengpässe gibt, werden wir im Saarland auch weiterhin ausreichend Dosen für die Zweit-Impfung zurückhalten. Nur so können wir sicherstellen, dass die Impfung auch tatsächlich maximalen Schutz bietet. Wir wollen im Saarland keinen Schnelligkeitswettbewerb gewinnen und dadurch die Gesundheit der Menschen aufs Spiel setzen. Denn die Wirksamkeit der Impfung ist bei den bisher zugelassenen Impfstoffen nachweislich erst nach der Zweit-Impfung gegeben. Es hilft also nichts, wenn das Saarland die bundesweite Liste der Erst-Impfungen anführt, aber dadurch nicht genug Dosen für die Zweit-Impfung da sind.

Die Impfung ist derzeit unsere größte Hoffnung, die Corona-Pandemie nachhaltig in den Griff zu bekommen. Die Verfügbarkeit des Impfstoffs ist der Flaschenhals. Die Lösung wird uns nur mit einem engen und vertrauensvollen Miteinander aus Wirtschaft und Politik gelingen.“

Medienansprechpartner

Regierungssprecher Alexander Zeyer

Alexander Zeyer
Regierungssprecher

Am Ludwigsplatz 14
66117 Saarbrücken

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