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| Statistisches Amt | Statistik Gesundheitswesen

Knapp 3 200 Saarländer*innen verstarben im Jahr 2019 an Krebs

An den fünf häufigsten Krebsarten verstarben im Jahr 2019 etwas mehr als 1 800 Personen. Es starben mehr Männer (964 Todesfälle) als Frauen (847 Todesfälle). Eine Ausnahme bei den geschlechtsunspezifischen Krebsarten bildeten dabei Erkrankungen des Dickdarms, wovon mehr Frauen als Männer betroffen waren.

Dabei waren es die Lungen- und Bronchialkrebse, die mit 757 Fällen die dominierende Art bei den krebsbedingten Todesursachen darstellen. Hierin besteht Übereinstimmung mit bundesweiten Ergebnis, wo Lungen- und Bronchialkarzinome ebenfalls die häufigste Todesursache unter den Krebserkrankungen im Jahr 2019 waren (rund 44 800 Personen). Im saarländischen Ranking folgt - allerdings mit einem deutlichen Abstand von über 50 Prozent weniger Toten - Fälle von Brustkrebs (271 Personen). Fast gleich häufig traten bösartige Neubildungen der Bauchspeicheldrüse (216 Personen) und des Dickdarms (213 Personen) als Todesursache in Erscheinung.

Positiv ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr bei den Ursachen der Pankreas (- 31 Todesfälle) sowie der Prostata (- 24 Todesfälle) zu verzeichnen. Einen eindeutigen Trend hinsichtlich eines Rückgang der Krebstoten im Saarland lässt sich im fünf Jahresrückblick leider nicht feststellen.

An bösartigen Neubildungen ohne Angabe der Lokalisation verstarben insgesamt 143 Saarländer*innen.

Medienansprechpartner

Dipl.-Politologin, Master of Evaluation Koba Krause
Leitung SG A 11

Virchowstraße 7
66119 Saarbrücken