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| Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie | Cybersicherheit

Kampf gegen Cyberkriminalität: Wirtschaftsministerium und BSI weiten Zusammenarbeit aus 

Im Rahmen eines Treffens am Dienstag, 29. November im saarländischen Wirtschaftsministerium haben Wirtschaftsminister Jürgen Barke und Dr. Gerhard Schabhüser, Vizepräsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine erste positive Zwischenbilanz gezogen.

„Das BSI hat sich binnen weniger Monate zu einer festen Größe am Standort Saarland entwickelt. Im Verbund haben wir bereits wichtige Maßnahmen zur Stärkung von Verwaltung und Wirtschaft auf den Weg gebracht“, lobte Barke die Zusammenarbeit.

Seit 2021 befindet sich auf dem Gelände der Saar-Universität ein neuer Stützpunkt des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Mit dem Standort im Saarland verfolgt das BSI das Ziel, gemeinsam mit regionalen Forschungseinrichtungen an der Sicherheit von KI-Systemen zu arbeiten und Anwendungen zur Stärkung des Verbraucherschutzes zu entwickeln.

Die Landesregierung unterstützt die Behörde bei der Vernetzung mit den Partnerorganisationen vor Ort. Zusätzlich wurden im Rahmen einer Vereinbarung zu Beginn des Jahres 24 Kooperationsfelder zwischen BSI und Landesregierung beschlossen, von denen einige bereits in der Umsetzung sind. Hierzu zählen unter anderem der schrittweise Aufbau einer digitalen Rettungskette für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), die Kooperation bei der Aus- und Fortbildung sowie die Zusammenarbeit bei der Sicherung der Verwaltungsnetze.

Den Fokus wollen Land und Behörde in Zukunft auch auf Prävention und Beratung von KMUs legen. „Das Saarland hat sich mit seinen innovativen Unternehmen, Forschungs- und Beratungsinstituten zu einem der führenden Standorte im Bereich Cybersicherheit entwickelt. Gemeinsam mit dem BSI wollen wir das vorhandene Expertenwissen nutzen und dieses vor allem KMUs im Kampf gegen Cyberkriminalität zukommen lassen“, so Barke weiter.

Seit Jahren nehmen vor allem wirtschaftlich motivierte Cyberattacken zu. Der Schaden, der den Unternehmen dabei entsteht, wird bundesweit aktuell auf jährlich rund 200 Milliarden Euro geschätzt.

Medienansprechpartner

Kathrin Fries
Pressesprecherin und Leiterin Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Franz-Josef-Röder-Str. 17
66119 Saarbrücken