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Saarland sichert sich EU-Mittel für grenzüberschreitende Projekte

Das Saarland will die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Partnerregionen fortführen und weiterentwickeln.

Mit diesem Ziel beteiligt sich das Land auch in der Förderperiode 2021-2027 an den EU-Kooperationsprogrammen Interreg Großregion, Europe und Nordwesteuropa. Insgesamt stehen den Regionen damit Fördermittel in Höhe von rund 870 Mio. Euro aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Die Lage des Saarlandes im Herzen Europas ist ein echter Standortvorteil. In der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit liegt ein enormes Potential für unsere Region. Insbesondere bei der Energieversorgung und beim Wasserstoff lassen sich große Synergieeffekte erzielen, aber auch bei der Fachkräftesicherung oder dem Klimaschutz. Je näher wir in der Großregion zusammenstehen, desto leichter können wir die Herausforderungen unserer Zeit meistern.“

Die Programme bieten eine große thematische Vielfalt: Förderfähig sind überregionale Projekte zur Stärkung des Umwelt- und Klimaschutzes, der Kreislaufwirtschaft, des Arbeitsmarktes sowie der Gesundheitsversorgung oder des Tourismus. Grenzüberschreitende Partnerschaften können sich mit gemeinsamen Vorhaben, die den Zielvorgaben entsprechen, um eine EFRE-Förderung aus den Interreg-Programmen bewerben. Während die Antragstellung im Programm Interreg Nordwesteuropa bereits seit dem 22. März möglich ist, können Anträge im Programm Interreg Europe ab dem 5. April und im Programm Interreg Großregion zum Ende des Jahres 2022 gestellt werden.

Durch die Mittel der vorangegangenen EFRE-Förderperiode konnte das Saarland vielfältige Projekte anstoßen, wie beispielsweise eine Wasserstofftankstelle in Saarbrücken, die Schaffung energieeffizienten sozialen Wohnraums oder einen grenzüberschreitenden Shuttle-Service mit automatisierten, elektrischen Fahrzeugen für Berufspendler im Dreiländereck. Auch soziale Projekte wie der Bau einer Kinderkrippe oder das Tourismusmarketing der Großregion wurden mit EU-Mitteln unterstützt.

Interessierte können sich per Mail unter interreg@wirtschaft.saarland.de oder telefonisch (0681 – 501 4141) beim Wirtschaftsministerium informieren.

Medienansprechpartner

Presseprecher des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Julian Lange
Pressesprecher und Referatsleiter M/6: Kommunikation, Medienarbeit, Redaktion

Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken