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| Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Ausbildung, Berufliche Weiterbildung und Qualifizierung, Wirtschaftsstandort, Wirtschaft

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger besucht Festo Lernzentrum Saar GmbH

Strukturwandel, Digitalisierung, Industrie 4.0: Die Transformation der Saarwirtschaft hat auch Auswirkungen auf die Inhalte der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Diese waren unter anderem Thema des Besuchs von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger im Festo Lernzentrum in St. Ingbert. Bei dem Rundgang durch die Ausbildungsräume tauschte sich die Ministerin mit den Geschäftsführern und der Ausbildungsleiterin des Lernzentrums über die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Ausbildung aus. Festo hat sich zum Ziel gesetzt, die angehenden Fachkräfte bestmöglich auf die neuen technologischen Anforderungen im Betrieb vorzubereiten.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger lobte den Weitblick und das Engagement von Festo bei der Gestaltung der beruflichen Bildung: „Eine fundierte, aber auch abwechslungsreiche Aus- und Weiterbildung sind längst zu Wettbewerbsfaktoren für Unternehmen geworden. Festo geht hier mit großen Schritten voran und setzt mit viel Kreativität und im engen Austausch mit den Beschäftigten Lerninhalte um.“

Als besondere Höhepunkte der Räumlichkeiten konnten der Geschäftsführer des Lernzentrums Klaus Zimmermann und sein Stellvertreter Klaus Herrmann unter anderem die hochwertig ausgestattete Ausbildungswerkstatt sowie die „Denkfabrik“ präsentieren. Hierbei handelt es sich um einen für alle Beschäftigten frei zugänglichen Raum, der zur bereichs- und fachübergreifenden Kommunikation für alle Beschäftigten, Auszubildenden und Menschen in der Weiterbildung dienen soll. Dies bietet für alle die Möglichkeit, ein interdisziplinäres Verständnis der Lerninhalte über ihren eigenen Fachbereich hinaus zu entwickeln, indem sie sich in ungezwungener Atmosphäre austauschen können.

„Digitalisierung wird häufig noch sehr abstrakt diskutiert. Werker bleiben bei Qualifizierungsmaßnahmen beinahe unberücksichtigt oder es fehlt die Idee für ein adäquates Lernkonzept. Onlinebasierte Lernarrangements scheitern oft an der unzureichenden Lerninfrastruktur. Wir müssen beide Teile – Lernkonzept und -infrastruktur – zusammen denken, um erfolgreich alle Menschen in Unternehmen am Transformationsprozess zu beteiligen. Die Denkfabrik bietet dafür die ideale Plattform“, so Klaus Zimmermann.

Weiterer Bestandteil des Unternehmensbesuchs war die Besprechung aktueller Projekte unter Beteiligung des Festo Lernzentrums: Mit dem regionalen Zukunftszentrum KI (Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz ), dem Projekt ABAKOS (Förderung der Batteriezellfertigung) und den vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des ESF-React-Programms geförderten Train the Trainer Maßnahmen zur Unterstützung digitaler und hybrider Lernformate sowie weiteren Projekten entwickelt das Festo Lernzentrum Bildungsthemen der Zukunft.

Medienansprechpartner

Presseprecher des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Julian Lange
Pressesprecher und Referatsleiter M/6: Kommunikation, Medienarbeit, Redaktion

Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken