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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Bergbau

Das KPMG-Gutachten

Was steht in diesem Gutachten? Es wurde 2006 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Auftrag gegeben und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG erstellt. Es sollte insbesondere gezeigt werden, wie sich die so genannten Ewigkeitslasten nach dem Ende des Bergbaus darstellen werden. Zu diesen Kosten trägt das Wassermanagement in den Stollen wesentlich bei, man kann nach heutigem Stand von mehr als 60 Prozent ausgehen. Wirtschaftlich gesehen, müsste das Unternehmen also den Aufwand für die Pumpen verringern, indem man das Grubenwasser ansteigen lässt.

Vier mögliche Risiken

Das KPMG-Gutachten geht dabei von vier möglichen Risiken aus: Methangas, Hebungen, Tagesbrüche und Trinkwasserbeeinträchtigung. Die Gutachter kommen zu dem Schluss, dass im Saarrevier ein nur teilweiser Anstieg um durchschnittlich 500 Meter diese Risiken weitestgehend vermeidet, aber wegen der geringeren Pumphöhe trotzdem zu nennenswerten Einsparungen bei der Wasserhaltung führt.

Festzuhalten ist allerdings, dass der Erblastenvertrag von 2007 und das KPMG-Gutachten vom Grundmodell einer dauerhaften und optimierten Grubenwasserhaltung ausgehen.