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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Bergbau

Was plant die RAG konkret?

Das Konzept sieht vor, im Bereich des Bergwerks Reden ("Teilprovinz") den Grubenwasserspiegel zunächst um 280 Meter ansteigen zu lassen. Zu späteren Zeitpunkten sollen die wesentlich kleineren Wasserhaltungen Camphausen, Luisenthal und Viktoria eingestellt werden.

Ablauf des Grubenwassers ohne Pumpen

Im Moment liegt der Grubenwasserspiegel in Reden bei 600 Metern unter dem Meeresspiegel. Mehr als 13 Millionen Kubikmeter Wasser werden pro Jahr ans Tageslicht gefördert und fließen über den Klinkenbach in die Blies. In 320 Metern Tiefe unter dem Meeresspiegel wäre es ab 2017 möglich, das Wasser zum Standort Duhamel übertreten zu lassen. Das ist ein Kernelement des RAG-Konzepts; denn dessen abschließendes Ziel lautet, 18 Jahre später in der Nähe von Ensdorf das Grubenwasser im Idealfall ohne Pumpen in die Saar ablaufen zu lassen. Allerdings setzt dies voraus, dass der Wasserspiegel unter Tage auf breiter Fläche bis in die Nähe der Erdoberfläche ansteigen muss. Das wäre aber eine wesentliche Abweichung von dem, was im KPMG-Gutachten als "unkritisch" angesehen wurde.