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Thema: Wirtschaft

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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Tourismusförderung

Förderung öffentlicher touristischer Infrastruktureinrichtungen

Träger öffentlicher touristischer Infrastruktureinrichtungen oder Maßnahmen, vorzugsweise Gemeinden oder Gemeindeverbände, können für ihre Projekte finanzielle Unterstützung beantragen. Mittel des Landes bzw. EU-Mittel stehen dafür zur Verfügung. Gefördert werden zum Beispiel die Geländeerschließung für den Tourismus sowie Einrichtungen der touristischen Basisinfrastruktur, die für die Leistungsfähigkeit und wirtschaftliche Entwicklung von Tourismusbetrieben von unmittelbarer Bedeutung sind und überwiegend dem Tourismus dienen. Es muss generell zwischen Einnahmeschaffenden und nicht-Einnahmeschaffenden Maßnahmen unterschieden werden. Ebenfalls förderfähig sind Edutainmenteinrichtungen mit überwiegend touristischer Zielsetzung sowie Maßnahmen zur Modernisierung geförderter Infrastrukturmaßnahmen innerhalb der Zweckbindungsfrist von 15 Jahren. Auch die Erstellung eines Tourismuskonzeptes inklusive Marketingkonzept durch Dritte kann unterstützt werden.

Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen werden allerdings nicht gefördert, in der Regel auch keine Projekte mit zuwendungsfähigen Kosten von weniger als 100.000 Euro.

Fördervoraussetzungen

  • Die öffentliche touristische Infrastrukturmaßnahme soll mit der Tourismuskonzeption Saarland 2025 in Einklang stehen.
  • Einbettung der Maßnahme in ein verbindliches Tourismuskonzept des Ortes oder Landkreises oder des Regionalverbandes.
  • Vorlage eines schlüssigen Marketingkonzeptes des Ortes und der zu fördernden Einrichtung (sofern nicht im Tourismuskonzept).
  • Bei Marketingmaßnahmen: Einsatz des touristischen Logos "Saarland - mit grenzenlosem Charme".
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung aus dem Saldo der Einnahmen und Ausgaben bei Einnahmen schaffenden Projekten.
  • Vorlage einer/s neutralen Machbarkeitsstudie/Gutachtens bei öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen mit zuwendungsfähigen Kosten von mehr als 1,5 Mio. Euro.
  • ServiceQ-Zertifizierung der Stufe 1 („ServiceQualität Deutschland im Saarland“)
  • ggf. EU-spezifische Fördervoraussetzungen

Anträge 
Müssen vor Beginn des Vorhabens beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr gestellt werden. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 95 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Tourismuskonzepte werden mit bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben unterstützt.

Kontakt im Ministerium

Dr. Rainer Schryen
Referatsleiter E/2: Tourismuspolitik, Tourismusförderung

Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken