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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Verkehr, Elektromobilität

Elektromobilität

Elektromobilität spielt in der Mobilität der Zukunft sowie beim Erreichen der Klimaschutzziele eine wichtige Rolle. Der Betrieb von Elektrofahrzeugen erzeugt insbesondere in Verbindung mit regenerativ erzeugtem Strom deutlich weniger CO2.

Durch die Verwendung von Strom als Energieträger können die unterschiedlichsten regenerativen Energiequellen für die Mobilität genutzt werden. Im Ergebnis kann somit die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen gefördert und eine in Zeiten knapperen und teureren Öls erschwingliche Mobilität gewährleistet werden. Elektromobilität ist damit ein wichtiger Baustein der Energie- und Verkehrswende.

Leitstelle Elektromobilität

Das Saarland hat sich zum Ziel gesetzt, die Elektromobilität fortzuentwickeln. Dabei geht es vor allem darum, die wichtigen Bereiche Verkehr und Mobilität nachhaltiger zu gestalten.

Hierzu wurde beim Institut für Zukunftsenergiesysteme (IZES) gGmbH die Leitstelle Elektromobilität eingerichtet. Sie berät Kommunen und Privatpersonen bei allen Fragen rund um die Förderung von Elektromobilität. Die Erreichbarkeit der Leitstelle finden Sie unter den weiterführenden Links.

Ladeinfrastruktur

Eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbreitung der Elektromobilität.

Derzeit gibt es im Saarland – und auch in Deutschland – kein einheitliches Elektrotankstellennetz. Dennoch ist positiv zu verzeichnen, dass die Ladesäuleninfrastruktur insgesamt wächst.

Das Saarland hat (Stand 01.03.2021) im Rahmen der Anzeige von öffentlich zugänglichen Ladepunkten nach § 5 der Ladesäulenverordnung der Bundesnetzagentur 250 Normalladepunkte (bis 22 kW) und 58 Schnelladepunkte (über 22 kW) an insgesamt 150 Standorten gemeldet.

Eine interessante Unterstützungsleistung für Kommunen hinsichtlich der Planung möglicher Ladeinfrastruktur bietet das Standort-Tool der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) GmbH. Es ermöglicht einen Überblick über Bedarfsgebiete (Ausbaupotentiale), um die Planung von Ladeinfrastruktur voranzutreiben und mögliche Ausbaumaßnahmen zu bewerten. Der entsprechende Link ist nachfolgend aufgeführt.

Zur vereinfachten Identifizierung geeigneter Liegenschaften für den weiteren Auf- und Ausbau von Ladeinfrastruktur wurde seitens der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur das FlächenTOOL eingerichtet. Die digitale Informationsplattform gibt einen Überblick über potentiell geeignete Flächen und deren Eigenschaften, die für den Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Verfügung stehen. Das FlächenTOOL soll künftig zum Auffinden geeigneter Flächen im Rahmen anstehender Förderaufrufe für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur sowie für den Aufbau des geplanten deutschlandweiten Schnellladenetzes mit 1.000 Standorten verwendet werden. Den Link zur Webseite finden Sie ebenfalls unter den „Weiterführenden Links“.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur koordiniert und steuert die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Sie unterstützt beim Planen, Umsetzen und Fördern von Ladeinfrastruktur.

Ausbau der Ladeinfrastruktur und Erhöhung der Anzahl der Elektrofahrzeuge

Das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung sieht zur Einsparung der CO2-Emissionen für den Bereich Verkehr u.a. die Förderung der Elektromobilität sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur vor. Im Ergebnis soll bis 2030 die Anzahl der Elektrofahrzeuge auf  7 bis 10 Millionen gesteigert werden. Zudem sollen deutschlandweit flächendeckend eine Million Ladepunkte für eine bedarfsgerechte Versorgung zur Verfügung stehen.

Um den notwendigen Ausbau der Ladeinfrastruktur verstärkt voranzutreiben, hat die Bunderegierung im November 2019 den „Masterplan Ladeinfrastruktur“ beschlossen. Konkret geht es um gezielte Förderungen, verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen und eine aktive Koordination zwischen Bund, Ländern, Kommunen sowie der Automobilindustrie und der Energiewirtschaft.

Zur koordinierten Umsetzung der vorgenannten Maßnahmen wurde Ende 2019 die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur (NLL) eingerichtet. Kernaufgaben der NLL  sind der koordinierte Aufbau eines deutschlandweiten Schnellladenetzes, die Koordinierung der Bundes- und Landesaktivitäten und die Unterstützung der Kommunen bei der Planung und Umsetzung des Ladeinfrastrukturaufbaus.

Weiterhin fördert die Bundesregierung den Kauf von Elektrofahrzeugen. Es wird der sogenannte Umweltbonus (Kaufprämie für Elektrofahrzeuge) gezahlt. Eine zusätzliche "Innovationsprämie" verdoppelt derzeit den staatlichen Anteil. Für Fahrzeuge mit einem Listenpreis bis 40.000 Euro beträgt der Umweltbonus – inklusive der Innovationsprämie – aktuell 9.000 Euro für reine Elektroautos, für Plug-In-Hybride 6.750 Euro. Informationen zum Förderprogramm Elektromobilität  finden Sie auf den Seiten des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur soll durch gezielte Förderungen und durch verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen vorangetrieben werden. Derzeit befinden sich diverse Förderrichtlinien für die Unterstützung des Ausbaus von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur sowie zur Unterstützung diesbezüglicher kommunaler Maßnahmen in Überarbeitung. Informationen hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Förderung der Elektromobilität durch den Bund finden Sie auf den Internetseiten der NOW GmbH. Die Förderung von privater Ladeinfrastruktur ist aktuell angelaufen. Informationen dazu finden Sie unter den „Aktuellen Meldungen“.


Aktuelle Meldungen

300 Millionen Euro für die Ladeinfrastruktur vor Ort

Mit dem neuen Förderprogramm "Ladeinfrastruktur vor Ort" beschleunigt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Aufbau von Ladestationen mit weiteren 300 Millionen Euro.

Pressemitteilung des Bundes: 300 Millionen Euro für die Ladeinfrastruktur vor Ort

Private Ladestationen

Ab dem 24. November 2020 können bei der KfW Anträge für die staatliche Förderung von privaten Ladestationen gestellt werden. 900 Euro Zuschuss gibt es pro Ladepunkt. Alle Informationen finden Sie hier: 900 Euro Zuschuss für private Ladestationen: Antragstellung ab sofort möglich

Pressemitteilung des Bundes: Förderung BMVI Ladestationen

BMVI fördert verstärkt gewerbliche Flotten

Ab sofort können Kommunen, kommunale und gewerbliche Unternehmen wieder Anträge für die Beschaffung von Elektrofahrzeugen einreichen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Stärkung kommunaler und gewerblicher Flotten. Förderfähig sind bestimmte Elektrofahrzeuge sowie die für den Betrieb dieser Fahrzeuge notwendige Ladeinfrastruktur. Die Antragsfrist läuft bis zum 31.03.2021.

Alle notwendigen Informationen finden Sie unter:

https://www.now-gmbh.de/foerderung/foerderprogramme/elektromobilitat/

https://www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/invest

BMVI fördert kommunale & gewerbliche Elektromobilitätskonzepte

Ab sofort können Kommunen, kommunale und erstmals auch gewerbliche Unternehmen Anträge auf die Förderung von Elektromobilitätskonzepten stellen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt damit den Aufbau von elektrischen Fahrzeugflotten und deren Ladeinfrastruktur.

Pressemitteilung des Bundes: BMVI fördert kommunale & gewerbliche Elektromobilitätskonzepte


Weiterführende Links

Erreichbarkeit Leitstelle Elektromobilität

Bundesförderung Ladeinfrastruktur/E-Mob NOW GmbH

Ladesäulenkarte BNetzA

Geoportal des Saarlandes

Standorttool NOW GmbH

Masterplan Ladeinfrastruktur

Umweltbonus BAFA

FlächenTOOL

Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur

Kontakt im Ministerium

Sven Weber
Referat D/1: Grundsatzfragen der Mobilität, Verkehrspolitik, Verkehrsrecht

Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken