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Thema: Verkehr

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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Luftfahrt

Außenstarts und -landungen, Luftraumsondernutzung, Drohnen

Außerhalb zugelassener Flugplätze ist das Starten und Landen (außer im Not- und Rettungsfall) erlaubnispflichtig. Nach Antragstellung wird unter anderem die Eignung des Geländes geprüft und gegebenenfalls die Erlaubnis unter Auflagen erteilt, um Gefahren oder Störungen zu verhindern.

Grundsätzlich ist die Benutzung des Luftraums durch Luftfahrzeuge frei. Insbesondere die Nutzung des Luftraums in der Nähe des Flughafens Saarbrücken bedarf einer besonderen Prüfung, da einige Nutzungsarten verboten sind und nur im Ausnahmefall zugelassen werden können. Besondere Vorgaben sind auch bei der Inanspruchnahme des kontrollierten Luftraums zu beachten.

Himmelslaternen verboten

Zum Thema Kinderballone gibt es Informationen auf der Website der Deutschen Flugsicherung (Link in der rechten Spalte) und bei der zuständigen Luftfahrtbehörde. Es ist zu beachten, dass im Saarland das Steigenlassen sogenannter Himmelslaternen verboten ist, Ausnahmen von diesem Verbot sind nicht möglich.

Erlaubnispflichtige Nutzungen des Luftraums sind unter anderem:

  • Unterschreitung der Mindestflughöhe
  • Bannerschlepp
  • Abwerfen oder Ablassen von Gegenständen oder sonstigen Stoffen
  • Aufstieg von Fesselballonen
  • Aufstieg von Flugmodellen oder unbemannten Luftfahrtsystemen (Drohnen)

    zu den Anträgen

Kurzinformationen zu Drohnen

Seit 31.12.2020 gelten mit der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 und der Delegierten Verordnung (EU) 2019/945 Vorschriften, die den Betrieb unbemannter Luftfahrzeugsysteme (UAS) und deren technische Anforderungen innerhalb der Europäischen Union (EU) einheitlich regeln.

Daneben sind seit 18. Juni 2021 gesetzliche Bestimmungen in Kraft, die die Bedingungen für den Betrieb unbemannter Fluggeräte auf nationaler Ebene festlegen. Diese lassen sich vorwiegend im Abschnitt 5 a (§§ 21a–k) der Luftverkehrsordnung (LuftVO) finden. § 21h LuftVO enthält hierbei die Voraussetzungen für den Einsatz unbemannter Fluggeräte in sogenannten geografischen Gebieten. In begründeten Fällen kann die Landesluftfahrtbehörde gemäß § 21i Abs. 1 LuftVO für die geografischen Gebiete über die in § 21h Abs. 3 und 4 LuftVO festgelegten Regelungen hinaus den Betrieb unbemannter Fluggeräte zulassen.

Für Genehmigungsverfahren in der „speziellen“ Kategorie nach Artikel 12 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 ist das Luftfahrt-Bundesamt zuständig. Rückfragen hierzu können Sie an die E-Mail-Adresse uas@lba.de richten.

Ergänzende hilfreiche und umfassende Informationen rund um das Thema „unbemannte Luftfahrzeuge“ finden Sie z.B. in den FAQs des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) und der European Union Aviation Safety Agency (EASA).

Hinweis: Weitere Informationen zu unbemannten Fluggeräten folgen in Kürze

Weiterführende Links:

Fragen und Antworten des Luftfahrt-Bundesamtes zum Thema „unbemannte Luftfahrzeuge“

Fragen und Antworten der EASA zum Thema „unbemannte Luftfahrzeuge“ (in englischer Sprache)

Registrierungsportal des Luftfahrt-Bundesamtes für Betreiber unbemannter Luftfahrzeuge

Onlinekurs des Luftfahrt-Bundesamtes zum Erwerb eines EU-Kompetenznachweises A1/A3

Informationen der DFS Deutsche Flugsicherung zur Erteilung von Flugverkehrskontrollfreigaben für Flüge unbemannter Fluggeräte in Kontrollzonen

Kontakt im Ministerium

Referat D/2
Luftfahrt

Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken