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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Arbeit

Der ESF+ im Saarland 2021-2027

Erfreulicherweise werden weiterhin alle Regionen der EU, auch das Saarland, von der Förderung des Europäischen Sozialfonds profitieren. Der endgültige Rechtsrahmen und die Höhe der verfügbaren Mittel des ESF+ im Saarland für den Programmzeitraum 2021-2027 sind noch nicht bekannt. Dennoch hat das Saarland auf Grundlage der bisherigen Verordnungsentwürfe und Verhandlungen mit der Vorbereitung und Planung der ESF+-Förderperiode begonnen.

Konsultationsverfahren zur Zukunft des ESF+ im Saarland

Bei der öffentlich zugänglichen Online-Konsultation, die im August 2019 stattfand, handelte es sich um eine umfassende Befragung wichtiger Akteure der ESF-Förderung, bei der sowohl Zuwendungsempfänger sowie wichtige Multiplikatoren der Förderung und Bürgerinnen und Bürger beteiligt wurden. Ziel der Befragung war es, notwendige Förderbedarfe und zu erreichende Zielgruppen zu ermitteln, aber auch die Umsetzung und Ergebnisse der bereits abgeschlossenen Projekte zu bestimmen und zu bewerten. Die Ergebnisse des Konsultationsverfahrens bilden zusammen mit der Erkenntnissen der begleitenden Evaluierung und der SWOT-Analyse auf Basis der sozioökonomischen Analyse das Fundament für die Planung der neuen Förderperiode.

Weiteres Verfahren zur Vorbereitung der neuen Förderperiode

Das Saarland hat mit der Ausarbeitung des sogenannten Operationellen Programms (OP) begonnen. Das OP wird sowohl die strategische Ausrichtung zur Verwendung der ESF+-Mittel und Zielsetzungen erhalten als auch Details zur Umsetzung der jeweiligen Förderschwerpunkte. Das neue ESF+-OP für das Saarland wird sich auf thematische Schwerpunkte konzentrieren, für die ein hoher Handlungsbedarf im Land besteht und die einer Unterstützung mit EU-Mitteln besonders dringlich bedürfen. Die ESF-Verwaltungsbehörde ist zur Zeit damit befasst, diese Förderschwerpunkte mit Unterstützung der wissenschaftlichen Begleitung sowie in enger Abstimmung mit den betroffenen Ressorts der Landesregierung, den Wirtschafts- und Sozialpartnern und den Verwaltungsbehörden der anderen EU-Fonds zu identifizieren.