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| Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr | Wirtschaftsförderung, Förderangebote, Wirtschaft

Lösungen aus der Kreativwirtschaft für die Nutzung urbaner Räume

Unsere Ortzentren befinden sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die demografische Entwicklung und die fortschreitende Digitalisierung haben Prozesse in Gang gebracht, die durch die Corona-Pandemie weiter an Dynamik gewonnen haben.

In vielen Innenstädten und Ortszentren ändern sich die Nutzungen und die Anzahl der Leerstände nimmt zu.

Welche Maßnahmen auf Dauer unsere Zentren stärken und zu einer vielseitigen Stadtentwicklung beitragen können, dieser Frage widmete sich die Konferenz „Neue urbane Nutzung“, die am Donnerstag, 14. Oktober, im Saarbrücker co:hub66 stattfand.

Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von Dock11, einem Projekt des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, zur Förderung der Kreativwirtschaft im Saarland und der Großregion, und dem Amt für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarkt der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Kern der verschiedenen Vorträge und der anschließenden Podiumsdiskussion waren die Fragen, welche Voraussetzungen erfüllt werden und welche Akteure sich vernetzen müssen, damit unsere Zentren in Zukunft resilient aufgestellt sind.

Es herrschte breiter Konsens darüber, dass die nachhaltige Stärkung des stationären Handels dabei ein zentrales Handlungsfeld zur Wiederbelebung der Innenstädte sein kann.

Vielmehr wurde im co:hub66 aber die Frage diskutiert, wie kreativwirtschaftliche Zwischennutzungen und urbane Produktion unsere Innenstädte und Ortszentren stärken kann.

Sebastian Kurth, Leiter der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Saarbrücken, gab zunächst einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen in der Innenstadt und stellte Herausforderungen und Maßnahmen aus der Praxis vor. Die Referenten Heike Mages, Jan Bunse und Oliver Hasemann stellten jeweils Projekte für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung vor, gaben aber auch einen Ausblick darauf, wie sich Stadtplanung- und Nutzung verändern muss, damit sie passgenau funktionieren kann.

45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in das co:hub66, auch, um sich im Anschluss noch gemeinsam mit den Referentinnen und Referenten zu diskutieren und sich auszutauschen.

Medienansprechpartner

Presseprecher des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Julian Lange
Pressesprecher und Referatsleiter M/6: Kommunikation, Medienarbeit, Redaktion

Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken