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Gemeinde Losheim am See

Beschreibung der FÖJ-Einsatzstelle in der Gemeinde Losheim am See

Die Gemeinde Losheim am See hat ca. 16000 Einwohner, die sich auf 12 Ortsteile verteilen. Sie liegt im nördlichen Saarland, am Südrand des Hunsrücks in einer landschaftlich reizvollen Lage. Größere Städte in der Nähe sind Trier, Luxemburg und Saarbrücken. Die ÖPNV-Anbindung an die Bahnachse Trier-Saarbrücken ist auf der Achse der Regionalbuslinie R1/Merzig-Losheim-Wadern gut. FÖJlerInnen sollten dennoch nach Möglichkeit aus der näheren Umgebung kommen, da wir nicht in der Lage sind eine Unterkunft zu stellen. Der Führerschein der Klasse 3 wäre wünschenswert, ein eigenes Fahrzeug ist nicht erforderlich.

Der Einsatz erfolgt im Umweltamt der Gemeinde Losheim am See. Das Umweltamt ist in der mit ca. 40 Mitarbeitern eher kleinen Verwaltung der Gemeinde dem Bereich Liegenschaften/Bauen/Umwelt angegliedert. Es besteht aus dem Bereichsleiter Werner Ludwig; Dipl. Ing. Agrar; Umweltbeauftragter; sowie Torsten Kreutz und wechselnden Mitarbeitern, i.d.R. Praktikanten, und Zivildienstleistenden. Ich selbst stehe als Ansprechpartner und Anleiter ständig, aber zeitlich begrenzt, zur Verfügung. Bei der Einarbeitung in anstehende Fragestellungen, wird die entsprechende Hilfestellung gegeben. Dies gilt neben speziellen Fragen zum Bereich Umwelt- und Naturschutz auch für Fragen hinsichtlich der Anwendung der verfügbaren EDV.

Die Arbeitszeit beträgt 38,5Stunden /Woche und beschränkt sich auf die normalen Wochentage von Montag bis Freitag. Eine Zeiterfassung erfolgt zwar nicht, es wird jedoch erwartet, daß im Rahmen der geltenden Arbeitszeitregelung gearbeitet wird. Wochenendarbeit oder Arbeit zu ungewöhnlichen Uhrzeiten erfolgt normalerweise nicht, ist jedoch im Zusammenhang mit bestimmten Projekten möglich.

Die Aufgaben des Umweltamtes sind recht vielseitig. Sie beginnen bei allgemeinen Dingen wie Umwelt- und Abfallberatung. Sie umfassen aber auch die Planung, Anlage und Pflege von Grünanlagen, Aktivitäten zum Artenschutz, Betreuung einer kommunalen Kompostierungsanlage und eines Wertstoffhofes, Verwaltung von kommunalen Förderprogrammen zur Hausbegrünung und für Regenwassernutzungsanlagen, Planungen zum Radverkehr, Mitarbeit bei der Bauleitplanung und anderen umweltrelevanten Vorhaben, Betreuung von Naturschutzbeauftragten und Bachpaten, Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit zu speziellen Themen und noch einiges mehr.

Einige der beschriebenen Arbeiten kommen bei der Aufgabenfülle notorisch zu kurz, obwohl sie eigentlich wichtig wären. Dazu zählen zum Beispiel Initiativen im Artenschutz oder Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit zu bestimmten Themen. In diesen Bereichen werden nach Möglichkeit Projekte für die FÖJ-Einsatzstelle angesiedelt. Das mögliche Aufgabenfeld für eine/einen FÖJlerIn ist jedenfalls recht vielseitig. Es reicht von der Mitarbeit bei der Erledigung des täglichen Verwaltungsablaufes bis hin zur weitgehend eigenständigen Bearbeitung von Projekten. Dabei wird auf die persönlichen Kenntnisse und Interessen Rücksicht genommen. Ein Einsatz als billige Hilskraft zum Kaffeekochen und Brötchenholen erfolgt nicht.

Während wir in der Verwaltung im wesentlichen planen, organisieren und verwalten kann auch ein eher praktischer Einsatz am Bauhof. Häufig arbeitet er/sie zusammen mit einer Gärtnerkolonne des Bauhofes. Dazu gehören auch auch Spezialaufgaben wie Amphibienschutz, Bau von Krötenzäunen, Bau, Installation und Wartung von Nistkästen etc. Speziell im Zusammenhang mit solchen Spezialaufgaben ikann auch eine Zusammenarbeit mit einer/einem Bundesfreiwilligendienstler erfolgen. Ein weiteres Aufgabenfeld ist das Wertstoffzentrum der Gemeinde, wo ebenfalls ein Einsatz erfolgen kann. Dabei fällt sowohl praktische Arbeit draußen, als auch vorbereitende Arbeit in der Verwaltung an. In Einzelfällen ist auch eine Mitarbeit mit einem der beiden Revierförster möglich.

Hier einige Beispiele von Einsatzmöglichkeiten, wie sie bislang erfolgt sind:
• Amphibienschutzmaßnahmen und Maßnahmen zum speziellen Artenschutz (Fledermäuse)
• Nistkastensäuberung incl. EDV gestützter Standortskartierung (Revierförster)
• Bachkartierung und Mtarbeit bei Maßnahmen zum Gewässerschutz
• Aktionen zur naturnahen Umgestaltung von Spielräumen in Kindergärten
• Mitarbeit im Wertstoffzentrum der Gemeinde
• Mitarbeit bei Maßnahmen zur Begrünung und Anpflanzung
• Mitarbeit bei der Verwaltung gemeindlicher Förderprogramme zum Umweltschutz
• Überprüfung gemeindlicher Radwege einschließlich Beschilderung
• Erarbeiten und Digitalisierung umweltrelevanter Daten im gemeindlich GIS

Die Auflistung zeigt, daß entsprechendes Engagement und gewisse Vorkenntnisse vorrausgesetzt, ein sehr interessantes Aufgabenfeld bearbeitet werden kann.

Patrik Mertes

Merziger Straße 3
66679 Losheim am See