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Thema: Wasser

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Wasser, Umweltschutz

Auf dem Weg zu sauberen Bächen und Flüssen

Umweltministerium veröffentlicht die wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung

„Noch sind nicht alle Ziele erreicht, aber wir haben einen großen Sprung nach vorne gemacht“, Umweltminister Reinhold Jost zieht in der Hälfte des 2. Bewirtschaftungszeitraums der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) Bilanz.

Die Bewertung des Zustands der Gewässer wurde aktualisiert, und die verbliebenen Defizite wurden ermittelt. Und da gibt es erfreuliche Entwicklungen: Sowohl bei den chemischen Parametern als auch bei den biologischen Komponenten sind in vielen Gewässern deutliche Verbesserungen des Zustands gegenüber dem vorherigen Bewirtschaftungszeitraum erkennbar. So erreichen die Bos und der Imsbach als erste Gewässer im Saarland den sehr guten ökologischen Zustand. „Damit erfüllen ein Viertel aller Gewässer die strengen ökologischen Vorgaben der WRRL. Und auch die schlechten Bewertungen konnten mehr als halbiert werden. Wir bewegen uns in die richtige Richtung“, so Jost.

Scheuse Saar (wahrscheinlich Güdingen) Scheuse Saar (wahrscheinlich Güdingen)
Foto: MUV

Aber das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie ist, den guten Zustand aller Gewässer zu erhalten oder wiederherzustellen. Dazu bereitet das Umweltministerium zurzeit ein umfangreiches 3. Maßnahmenprogramm vor, das allen Gewässernutzern nochmals deutlich mehr Engagement abverlangen wird.

Minister Jost: „Wir möchten möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung der Gewässer vor ihrer Haustür einbeziehen und laden Sie daher herzlich ein, sich an der Erstellung der Bewirtschaftungspläne zu beteiligen. Denn nur gemeinsam können wir eine weitere Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer erreichen.“

Um diesen Diskussionsprozess zu starten, haben die Öffentlichkeit, Einzelpersonen, Behörden und Verbände in den nächsten sechs Monaten die Möglichkeit, zu den wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung Stellung zu nehmen.

Hintergrund:

Im dicht besiedelten Saarland stellt der Schutz der Gewässer eine besondere Herausforderung dar. Nach den Vorgaben der WRRL soll in den Oberflächengewässern der gute ökologische und chemische Zustand und im Grundwasser der gute mengenmäßige und chemische Zustand erreicht und gewährleistet werden. Dazu dient das Maßnahmenprogramm. Es ist für alle Behörden verbindlich. Die Maßnahmenträger, wie Gemeinden, Betriebe, Landwirte und der Entsorgungsverband Saar, werden vom Ministerium durch Förderprogramme und zahlreiche Kooperationsangebote unterstützt.

Medienansprechpartner

Pressesprecherin des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Sabine Schorr
Pressesprecherin

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken