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Thema: Wald und Forstwirtschaft

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Wald und Forst

Privatwald

Der Anteil des Staatswaldes ist im Saarland mit 38.282 Hektar und mit 42 % an der Gesamtwaldfläche, auch im bundesweiten Vergleich, am höchsten. Die kommunalen Waldeigentümer mit 27.973 Hektar und die privaten Waldeigentümer mit 26.567 Hektar tragen ebenfalls wesentlich zur Attraktivität der Kulturlandschaft und damit zur Lebensqualität im Saarland bei.

Eine Besonderheit des saarländischen Privatwaldes ist die starke Kleinparzellierung infolge der Realerbteilung, die die Bewirtschaftung extrem erschwert. Die Landesregierung unternimmt große Anstrengungen, um die Privatwaldbesitzer zu unterstützen. Kostenlose Privatwaldberatung, Zusammenarbeit mit den saarländischen Forstbetriebsgemeinschaften, finanzielle Förderung von Projekten mit Landes-, Bundes- und EU-Mitteln sowie gemeinschaftliche Veranstaltungen wie etwa der saarländische Waldbauerntag oder die Treffen mit den Gehöferschaften gehören dazu.

Die erste Inventur des saarländischen Privatwaldes im Jahr 2004 war ein wichtiger Schritt, um den Informationsstand über die naturale Situation im Privatwald zu verbessern. Wesentliche Erkenntnisse der Erhebung waren, dass der Privatwald reich an jungen Waldbeständen ist und dass der Flächenanteil der Laubbäume mit 73 % außerordentlich hoch war. Der Holzvorrat auf einem Hektar Waldfläche war im Privatwald mit 201 VFM gegenüber dem Staats- oder Kommunalwald vergleichsweise gering.

In der Folge hat das das Umweltministerium die Eigentümer ermittelt und mehr als 33.000 Waldbesitzer angeschrieben, um über die Nutzungsmöglichkeiten und die Unterstützung des Landes zu informieren.

Die Ergebnisse der zweiten Privatwaldinventur geben einen Überblick zur Entwicklung der zurückliegenden zehn Jahre.