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Thema: Wald und Forstwirtschaft

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Boden, Wald und Forst

Bodenschutzkalkung des Stadtwalds Saarbrücken

Umweltministerium fördert Maßnahme mit 296.000 Euro

Um den Bodenzustand im Stadtwald der Landeshauptstadt nachhaltig zu verbessern, hat das Amt für Stadtgrün und Friedhöfe zur Bodenschutzkalkungen auf insgesamt 972 Hektar Waldfläche geplant. Das Umweltministerium fördert die Maßnahme mit 296.000 Euro.

Bei einer Übersäuerung des Waldbodens helfen oft nur noch Bodenschutzkalkungen, um die Gesundheit des Bodens und des Waldes wiederherzustellen. Minister Jost verweist in diesem Zusammenhang auf die Belastung der Wälder durch Luftschadstoffe: „Zwar sind die Einträge an Schwefel und Schwermetallen deutlich zurückgegangen, dich die Säurebelastung übersteigt immer noch das Pufferpotenzial vieler Waldstandorte. Gegenmaßnahmen wie die Bodenschutzkalkung sind daher weiterhin notwendig.“

Seit 2018 wurden im Rahmen einer Bodenzustandserhebung mehrere Messungen durchgeführt. Das Gutachten ergab, dass die pH-Werte zwar akzeptabel, jedoch bei allen Profilstandorten am unteren Pufferbereich liegen.

Die geplante Bodenschutzkalkung wirkt der Übersäuerung mit Magnesiumkalk entgegen. Der kohlensaure Kalk neutralisiert die Säure, hebt den pH-Wert des Bodens wieder an und sorgt für eine stabilere Struktur. Eine gute Kalkversorgung im Waldboden ermöglicht ihm außerdem, eine größere Menge an Wasser zu speichern. „Durch vitaleren Waldboden können Bäume stärkere Wuzeln ausbilden, die tief wachsen und die Standfestigkeit bei Stürmen sowie die allgemeine Nährstoffaufnahme verbessern“, so Jost.

Medienansprechpartner

Pressesprecherin des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Sabine Schorr
Pressesprecherin

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken