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Zwei saarländische Schulen sind ab Montag „Verbraucherschulen“ – Verbraucherschutzminister Jost gratuliert

Zwei saarländische Schulen dürfen sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Sie gehören zu den 39 Schulen in Deutschland, die sich ab kommenden Montag „Verbraucherschule“ nennen dürfen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ehrt mit diesem Titel Schulen für ihr Engagement in der Verbraucherbildung.  Die Schule im Rastbachtal erhält die Auszeichnung „Verbraucherschule Gold“ und steigert sich damit gegenüber der Silber-Auszeichnung im Vorjahr. Die Berufsschule KBBZ Halberg gewinnt „Silber“. Verbraucherschutzminister Reinhold Jost zeigt sich erfreut über Leistungen und Ehrung und gratuliert: „Schon der Unterricht in den Grundfächern ist unter Pandemie-Bedingungen eine echte Herausforderung. Dass es Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern darüber hinaus gelungen ist, ihre Verbraucherkompetenzen zu steigern, verdient den größten Respekt.“

Gerade vor dem Hintergrund des „Lockdowns“ sieht Minister Jost einen großen Fortbildungsbedarf etwa im Umgang mit digitalen Anwendungen und im Internet geschlossenen Verträgen. Die Vermittlung entsprechender Kompetenzen ist Teil der Anforderungen, die die Verbraucherschulen erfüllen müssen. So lernen die Schülerinnen und Schüler etwa drohende Urheberrechtsverletzungen zu erkennen, wenn sie im Internet nach Materialien für Referate und Hausarbeiten suchen. In einer weiteren Lerneinheit ermöglichte eine Schnitzeljagd am Smartphone mit Ratespielen zu Versicherungen und den Kosten der ersten eigenen Wohnung das Lernen unter Corona-Bedingungen. Zudem mussten die Schulen verbraucherrelevante Lehrerfortbildungen nachweisen.

„Wer früh anfängt, sich Verbraucherwissen anzueignen, hat später einen großen Vorteil. Ich glaube nicht, dass Schülerinnen und Schüler warten möchten, bis sie volljährig sind, um das erste Mal mit Geld umzugehen“, begründet Minister Jost die Bedeutung der Verbraucherschulen. „Ich kann andere saarländische Schulen nur ermutigen, sich in der nächsten Bewerbungsphase ebenfalls um eine Auszeichnung zu bewerben.“

Medienansprechpartner

Pressesprecherin des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Sabine Schorr
Pressesprecherin

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken