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Thema: Verbraucherschutz

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„Fakt oder Fake?“ – Verbraucherschutzminister Jost zum Safer Internet Day: Müssen Medienkompetenz der Nutzer stärken

Viele Internetnutzer haben Probleme damit, gefälschte Nachrichten im weltweiten Netz zu erkennen, so das Ergebnis von Umfragen.

„Auf dieses Problem müssen wir verstärkt unser Augenmerk richten und entsprechende Hilfsangebote machen“, fordert Verbraucherschutzminister Reinhold Jost anlässlich des morgigen Safer Internet Day. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Was glaube ich? – Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake“.

„Vor dem Hintergrund der Vielzahl ungefilterter Nachrichtenquellen im Netz muss es in unserer digitalisierten Welt zu den Kernkompetenzen gehören, Wahres von Unwahrem unterscheiden zu können“, so Jost. Dabei müsse man besonders die jungen  Menschen in den Blick nehmen. „Sie benötigen beim Surfen im Internet besondere Unterstützung, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, was wahr und was  falsch ist. Hier bietet die EU-Initiative Klicksafe ab dem 09. Februar unter www.klicksafe.de/sid eine Vielzahl an nützlichen Informationen für Jugendliche und interessierte Eltern an.“ In Form von Flyern, Videos und Checklisten helfen die Klicksafe-Expertinnen und -Experten  mit Tipps für eine faktenbasierte Meinungsbildung im Internet.

Verbraucherschutzminister Jost rät generell zu einem kritischen Umgang mit reißerischen Überschriften, einer gründlichen Prüfung der Quellen und einem persönlichen Faktencheck, ob die vorliegende Information überhaupt Sinn ergeben kann. Wird die betreffende Meldung dann noch auf Aktualität überprüft und eventuell beigefügte Bilder oder Videos mit weiteren Quellen zu dem entsprechenden Thema verglichen, entlarven sich viele Falschmeldungen von selbst.

Jost: „Was Falschmeldungen und Verschwörungstheorien bewirken können, haben wir rund um die Corona-Pandemie und die Präsidentschaftswahlen in den USA hautnah erleben müssen. Die Antwort auf zielgerichtete Desinformation der Bevölkerung kann nur eine Stärkung der Medienkompetenz unserer Gesellschaft sein.“

Medienansprechpartner

Pressesprecherin des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Sabine Schorr
Pressesprecherin

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken