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Thema: Strahlenschutz
| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Strahlenschutz

Erläuterungen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Vorhabens „Raumluftmessungen in Wohngebäuden“ des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (MUV)

Das Vorhaben wird durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Abteilung E durchgeführt.

Geschätzte Laufzeit des Vorhabens: 20.11.2019 bis 31.07.2021

Verantwortliche für die Datenverarbeitung:

Für die Durchführung der Datenerhebung und Verwendung der Daten:
e5_radon

Für die weitere Verwendung von Daten:
per_bfs_muv

Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten:

Zweck der Datenverarbeitung ist die Durchführung von Messungen zur Feststellung der Radonkonzentration in Aufenthaltsräumen von Gebäuden/Wohnungen im Saarland.  Mit Hilfe der Ergebnisse und deren Bewertung nimmt das MUV im Rahmen seiner gesetzlichen Aufgaben eine Abschätzung des Ist-Zustandes der Radonbelastung im Saarland vor, um – wenn notwendig – Radonvorsorgegebiete festzulegen. Mit Hilfe der Messergebnisse und anderen verfügbaren Daten wird auch eine Prognosekarte des BfS zum Radonvorkommen in Deutschland erstellt. Im Zuge der Evaluation des Prozesses der Ausweisung von Radonvorsorgegebieten, die nach einer Frist von 10 Jahren stattfinden soll, sollen die erhobenen Daten auch für zukünftige Fragestellungen im Zusammenhang mit der Radonproblematik in Deutschland genutzt werden. Vor einer zukünftigen Weitergabe der Daten an Dritte (z.B. Forschungsnehmer) muss das MUV die Einwilligung zur Datenverarbeitung erneut einholen.

Rechtsgrundlagen der Verarbeitung:

Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit den teilnehmenden Gebäuden/Wohnungen beruht grundsätzlich auf der Einwilligung der Bewohner gemäß Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. a) DSGVO
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten weiterer Betroffener sind Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. e) DSGVO i.V.m. § 4 Saarländisches Datenschutzgesetz (SDSG).Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Art der personenbezogenen Daten:

Erhoben werden Vorname, Name und die Adresse zur postalischen Versendung der Messgeräte an den Teilnehmer.

Informationen zum Gebäude wie z.B. Baujahr, Unterkellerung, Bodenplatte vorhanden und weiteres werden abgefragt, um eine möglichst repräsentative und realistische Verteilung nach dem saarländischen Gebäudedurchschnitt zu erhalten.
Name und  Adresse der Teilnehmer werden nur durch das MUV verwendet. Das BfS als fachlich begleitende Behörde erhält lediglich Zugriff auf Daten, die im Zusammenhang mit den Eigenschaften und dem Alter des Gebäudes stehen, die Gemeinde oder den Gemeindeteil, in dem das Gebäude steht sowie die Ergebnisse der Messungen. Das Labor zur Auswertung der Messdosen erhält lediglich die Barcodes der Messdosen und die Start- bzw. Stoppzeit der Messung in der folgenden Form (DD.MM.JJ). Die Messergebnisse werden dann im MUV zusammengeführt.
Rückfragen zu der Organisation des Vorhabens finden über E-Mail bzw. telefonischen Kontakt statt.

Empfänger der personenbezogenen Daten:

Die personenbezogenen Daten werden während der Laufzeit des Vorhabens nur durch das MUV genutzt.
Die Ergebnisse der ersten beiden Messdosen, die für 5 bzw. 4 Monate messen, werden zum 30.06.2020 pseudonymisiert und zusätzlich aggregiert nach Gemeinde bzw. Gemeindeteil und Gebäudeinformationen an das BfS übermittelt.
Die Ergebnisse der anderen beiden Messdosen, deren Messdauer mit einem Jahr festgelegt wurde, werden zum 31.03.2021 an das BfS versendet.

Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten:

Die Daten werden nach Abschluss des Vorhabens dauerhaft beim MUV gespeichert.
Die anonymisierten Daten (enthalten sind noch Gebäudeinformationen und Gemeinde bzw. Gemeindeteil und die Messergebnisse) werden im BfS in die bundeseinheitliche Datei Radon in Gebäuden (BuRG) eingepflegt und sowohl für aktuelle als auch zukünftige Forschungsvorhaben des MUV oder BfS und möglichen weiteren Vertragspartnern verwendet. Bei jeder weiteren Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist eine erneute Einwilligung der Messteilnehmer einzuholen.

Betroffenenrechte:

Nach der Datenschutz-Grundverordnung stehen Ihnen folgende Rechte zu:

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DSGVO).

Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DSGVO).

Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 17, 18 und 21 DSGVO).

Wenn Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder ein Vertrag zur Datenverarbeitung besteht und die Datenverarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren durchgeführt wird, steht Ihnen gegebenenfalls ein Recht auf Datenübertragbarkeit zu (Art. 20 DSGVO).

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft die öffentliche Stelle, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Einwendungen und Geltendmachung von Ihren Rechten erfolgen unter der postalischen Anschrift des MUV oder der ebenfalls dort genannten E-Mail-Kontaktadresse.

Beschwerderecht:

Sollte die Verarbeitung der von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten gegen die Datenschutzgrundverordnung verstoßen, so können Sie nach Art. 77 DSGVO bei der jeweiligen Aufsichtsbehörde Beschwerde einlegen.

Datenschutzbeauftragte des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken

Zuständig für das BfS ist:

Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

Husarenstraße 30
53117 Bonn

Einwilligung des Messteilnehmers:

Die Erlaubnis zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten wird durch die Einwilligung der Messteilnehmer nach Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. a DSGVO eingeholt. Die Einwilligung erfolgt durch Zustimmung zur Datenverarbeitung im Anmeldebogen.