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Thema: Naturschutz
| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Naturschutz, Umwelt und Natur

Flechten

Im Saarland nachgewiesene Arten der FFH-Richtlinie

Rentierflechte (Wissenschaftlicher Name: Cladonia arbuscula ssp. Mitis)

Cladonia arbuscula zeichnet sich gegenüber den anderen Rentierflechten durch vergleichsweise kräftige Podetien, überwiegend dreiteilige (trichotome) bis vierteilige (tetrachotome) Verzweigung, meist deutlich einseitswendig gebogene Endzweige und das Vorhandensein von Usninsäure aus. Das Lager ist von blass-gelbgrüner Farbe.

Rentierflechte (Wissenschaftlicher Name: Cladonia ciliata)

Cladonia ciliata zeichnet sich gegenüber den anderen Rentierflechten durch vergleichsweise zarte Podetien, überwiegend gabelige, zweiteilige (dichotome) Verzweigung, deutlich einseitswendig gebogene, stark gebräunte Endzweige und den Flechteninhaltsstoff Fumarprotocetrarsäure aus. Das Lager ist von gelbgrüner bis graugrüner Farbe.

Rentierflechte (Wissenschaftlicher Name: Cladonia portentosa)

Cladonia portentosa ist eine reich verzweigte Strauchflechte. Sie kennzeichnet lichtreiche Standorte auf sauren, mageren Böden. Die Flechte wird auch als Ebenästige Rentierflechte bezeichnet.

Rentierflechte (Wissenschaftlicher Name: Cladonia rangiferina)

Cladonia rangiferina, oft als Echte Rentierflechte jedoch irrtümlicherweise auch als „Isländisch Moos“ bezeichnet, ist eine Strauchflechte mit auffällig spitzenwärts nach einer Seite gerichteten, gebräunten Ästen.