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Thema: Nachhaltigkeit

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeitsstrategie 2016

Gemäß dem immerwährenden Motto der Agenda 21 „Global denken, lokal handeln“ hat die saarländische Landesregierung eine Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Titel „Gemeinsam Verantwortung tragen – für heute und morgen“ erarbeitet und Ende des Jahres 2016 beschlossen.

Aufbauend auf den in den Ministerien bereits etablierten Zielen und Maßnahmen mit Nachhaltigkeitsbezug wurde ein gesellschaftlicher Dialog angestoßen, in welchem die Saarländerinnen und Saarländer ihre Vorstellung eines zukunftsfitten Saarland einbringen konnten. Die zahlreichen Rückmeldungen (zum Beispiel auf der ersten saarländischen Nachhaltigkeitskonferenz in Otzenhausen oder im Rahmen einer mehrwöchigen Online-Befragung) wurden von den zuständigen Ressorts der Landesregierung geprüft und finden sich in der Nachhaltigkeitsstrategie wieder.

In sechs Handlungsfeldern richtet die Nachhaltigkeitsstrategie ihr Augenmerk auf zentrale nachhaltige Themen, die für das Saarland aus Landesperspektive von Bedeutung sind, aber auch im globalen Kontext eine wichtige Rolle spielen:  „Bildung, Wissen, Innovation“, „Finanzielle Nachhaltigkeit“, „Demografie, nachhaltige Siedlungsentwicklung“, „Klima- und Ressourcenschutz“, „Erhalt/ Stärkung des Wirtschafts- und Industriestandortes“ und „Mobilität“.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung erschien gerade zur rechten Zeit, um als Orientierungspunkt für den saarländischen Nachhaltigkeitsprozess zu dienen. Folgerichtig wurden die Schwerpunktthemen an den Globalen Nachhaltigkeitszielen referenziert. Das Saarland kann mit seiner Strategie viele SDG (Globale Nachhaltigkeitsziele) abdecken.

Partizipation im Rahmen der Saarländischen Nachhaltigkeitsstrategie 

Mit Beschluss des Ministerrats vom 24. Februar 2015 hat die saarländische Landesregierung damit begonnen, eine Nachhaltigkeitsstrategie für das Saarland zu erarbeiten. Mit ihr sollen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Leitplanken der Landespolitik gesetzt und die Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit zusammen mit der Gesellschaft gebündelt werden. „Damit unterstreicht das Saarland die Bedeutung von nachhaltigem Handeln und die besondere Verantwortung der Landesregierung wie auch der einzelnen Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist, nachhaltiges Handeln zum Bestandteil unseres Alltags zu machen“, so Jost. Die Nachhaltigkeitsstrategie soll nicht von oben verordnet werden.

Die Saarländerinnen und Saarländer konnten sich beteiligen, ihre Ideen und Vorstellungen einbringen:

  • Zu diesem Zweck hatten wir im Sommer 2016 für den Zeitraum von vier Wochen eine Online-Befragung freigeschaltet. Wer mitmachte, konnte zu den sechs Schwerpunktthemen Fragen beantworten. Alle Antworten wurden gesammelt und von den fachlich zuständigen Ressorts bei der weiteren Erarbeitung der Strategie gebührend berücksichtigt.
  • Zudem fand am 14. Juli 2016 die erste saarländische Nachhaltigkeitskonferenz in der Europäischen Akademie Otzenhausen statt, auf welcher sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in sechs Themenworkshops ebenfalls in den Prozess der Strategieerarbeitung einbringen konnten.

Hier finden Sie nun die ausgewerteten Ergebnisse der Online-Befragung sowie der Nachhaltigkeitskonferenz (basierend auf den Protokollen der einzelnen Workshops) aufgegliedert in verschiedene Schwerpunkte.