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Thema: Landwirtschaft

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Agrar- und Landentwicklung

Vermarktung in unserer Großregion


Die Großregion oder „Gemeinsam zusammen leben“

„Die europäische Idee gewinnt an Realität. Greifbarer als je zuvor ist heute die Chance, eine immer engere Union der Völker Europas zu verwirklichen. Im Rahmen dieses Integrationsprozesses kommt den Gebieten an den Binnengrenzen eine besondere Rolle zu: Gerade hier wächst Europa zusammen.“ (Auszug aus der 1. Gemeinsamen Erklärung des Gipfels; Mondorf-les-Bains, 1995)

Seit dem 1. Gipfel im Jahr 1995 ist das gemeinsame Bestreben der Partner, einen integrierten Kooperationsraum für Bürger, Wirtschaft und Regionen zu schaffen.

Die grenzüberschreitende Kooperation ist der Motor der europäischen Integration und die Großregion ihr Labor.

Durch die Vielschichtigkeit und den Reichtum eines Raums mit fünf Regionen aus vier Staaten positioniert sich die Großregion in Europa und steht als Motor für die territoriale europäische Kooperation für ein intelligentes, nachhaltiges und inklusives Wachstum.

Die Großregion entstand aus einer Schicksalsgemeinschaft, die eine neue Form der Vertiefung der Europäischen Union zum Ausdruck bringt: von einem Kooperationsraum hin zu einer Lebensgemeinschaft, in der Gleichheit und Solidarität Hand in Hand gehen und Bürgerbelange im Mittelpunkt stehen.

Darüber hinaus ist die Großregion auch in folgenden Bereich aktiv:

  • Mobilität und Raumentwicklung
  • Bildung und lebenslanges Lernen
  • Tourismus und Kultur
  • Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit
  • Gesundheit und Soziales, Sicherheit
  • Umwelt und nachhaltige Entwicklung

Im Bewusstsein seiner Diversität verfolgt die Großregion seit 2011 eine Strategie, die alle Gebiete und täglichen Belange ihrer Bürger berücksichtigt, auch im Hinblick auf Herausforderungen durch wirtschaftliche und soziale Veränderungen, mit denen sich alle Partner konfrontiert sehen.

Das Raumentwicklungskonzept, das durch den Kordinierungsausschuss für Raumentwicklung entwickelt wird, stellt eine Antwort auf diese Herausforderungen dar. Es beruht auf der Vernetzung der Funktionen der großregionalen Gebiete im Rahmen der Multi-Level-Governance.

Die Großregion in Zahlen

5 Regionen, 4 Länder, 3 Sprachen: 65 401 km2 im Herzen Europas
Die Großregion liegt im historischen Kern Europas, weniger als 300 km von Paris, Brüssel, Rotterdam und Frankfurt und nicht einmal 600 km von London, Berlin, Prag und Mailand entfernt.

Geografisch liegt die Großregion inmitten der großen Ballungsgebiete Brüssel, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Basel-Mülhausen und Paris. Sie setzt sich aus folgenden Teilregionen zusammen:

  1. Deutschland: das Saarland und Rheinland-Pfalz
  2. Frankreich: Lothringen
  3. Luxembourg: das Großherzogtum Luxemburg
  4. Belgien: die Wallonie, die Fédération Wallonie-Bruxelles und die Deutschsprachige Gemeinschaft


BIP: 390 Milliarden Euro (2017)
Das BIP entspricht ungefähr 2,5 % des BIP der Europäischen Union.

Einwohnerzahl: 11,6 Millionen
Am 1. Januar 2015 zählte die Großregion mehr als 11,5 Millionen Einwohner. Dies entspricht 2,3 % der Gesamtbevölkerung der Europäischen Union (EU-28). Mit vier Millionen Einwohnern ist Rheinland-Pfalz mit Abstand die bevölkerungsreichste Teilregion, dicht gefolgt von der Wallonie mit 3,6 Millionen Einwohnern (inkl. die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens mit 76 000 Personen). An dritter Stelle steht Lothringen mit 2,34 Millionen Einwohnern Anfang des Jahres 2013. Das Saarland und Luxemburg zählen als kleinste Teilregionen eine bzw. etwas mehr als eine halbe Millionen Einwohner.

Beschäftigungsquote: 65,9 %
Im Jahr 2016 belief sich die Beschäftigungsquote in der Großregion auf 65,9 %. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahr 2015 in der Großregion 7,9 % und lag damit beinahe 1,5 Prozentpunkte unter dem europäischen Niveau (9,4 %).

Mobilität: 240 500 Grenzgänger
Die Großregion verzeichnet die höchste grenzüberschreitende Mobilität von Arbeitnehmern der EU. Im Jahr 2018 verzeichnete die Großregion täglich mehr als 240 000 Grenzpendlerinnen und Grenzpendler, darunter 187 000 nach Luxemburg.

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