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Thema: Landwirtschaft
| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Agrar- und Landentwicklung

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Logo des ELER im Saarland (Bild hat eine Langbeschreibung) ELER-Logo
Europäische Union - Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes Foto: ELER-Verwaltungsbehörde

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER ) ist seit 2005 einer von mehreren Förder-Fonds der Europäischen Union. Neben dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) mit seinen Direktzahlungen für Landwirte bildet der ELER dabei die sogenannte Zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU.

Der ELER hat das Ziel, eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes zu fördern. Der ELER nimmt dabei eine Zwischenstellung ein zwischen der Preisausgleichspolitik für die Landwirtschaft einerseits und den Europäischen Strukturfonds andererseits. Im Rahmen der ELER-Programme setzen die Länder unter Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner nach Analyse der Situation des ländlichen Raums und dessen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eigene individuelle inhaltliche Schwerpunkte in Bezug auf eine Anreizförderung in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Naturschutz sowie Dorf- und Regionalentwicklung. Die ELER-Förderung unterstützt konkrete Vorhaben, die stark auf die gemeinschaftlichen Ziele, Strategien und Interventionsprioritäten ausgerichtet sind und die ohne eine öffentliche Förderung nicht durchgeführt würden. Die Umsetzung der Förderung erfolgt durch die Länder in eigener Verantwortung nach rechtlichen Vorgaben der EU.

Der ELER agiert dabei in verschiedenen Förderbereichen wie Agrarinvestionsförderung (AFP), Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen im Saarland (AUKM) Diversifizierung landwirtschaftlcher Betriebe, Förderung des Ökolandbaus, Forstmaßnahmen, Naturschutzmaßnahmen, Dorfentwicklung und Regionalentwicklung / LEADER.

Die Förderung im Rahmen der ländlichen Entwicklungsprogramme vollzieht sich in siebenjährigen Förderperioden. Die Förderperiode 2014-2020 führt die gemeinschaftlichen Bemühungen in Richtung eines umfassenden Maßnahmenpakets für die ländliche Entwicklung, die bereits in den Förderperioden 2000-2006 und 2007-2013 begonnen worden waren, konsequent weiter.

Die ELER-Programme der Mitgliedstaaten nehmen engen Bezug auf folgende Grundlagen:

 - Europa 2020-Strategie

 - Gemeinsamer Strategischer Rahmen (thematische Ziele und zentrale Aktionen für alle Fonds, gemeinsame allgemeine Regeln)

 - Partnerschaftsvereinbarung (Nationales Dokument, welches die beabsichtigte Nutzung der Fonds zur Erreichung der Ziele von EU 2020 beschreibt. Die Partnerschaftsvereinbarung wird zwischen Kommission und Mitgliedsstaat geschlossen und korreliert eng mit den Programmen der einzelnen EU-Fonds in den Ländern).

 - diverse EU-Vorschriften, die den rechtlichen Rahmen für das Förderangebot und dessen Umsetzung darstellen.

Grundlage der Förderung ist ein für die jeweilige Förderperiode von der EU genehmigtes Programmplanungsdokument. Zuständig für die ELER-Programmplanung und die Verwaltung des ELER-Programmes ist im Saarland die ELER-Verwaltungsbehörde im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Der Saarländische Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 (SEPL 2014-2020) setzt als saarländisches Programplanungsdokument die EU-Strategien und Prioritäten in der aktuellen Förderperiode 2014-2020 in praktische Maßnahmen um und dient als Planungsgrundlage für die künftige ELER-Förderung im Saarland.

Weitergehende Informationen zu den jeweiligen Förderperioden finden Sie auf den entsprechenden Seiten.

Ansprechpartner:

Thomas Groß
Abteilung B - Landwirtschaft, Ernährung, Entwickliung ländlicher RaumELER-Verwaltungsbehörde

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken

Holger Neisius
Abteilung B - Landwirtschaft, Ernährung, Entwicklung ländlicher Raum
ELER-Verwaltungsbehörde

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken