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Thema: Landwirtschaft

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Agrar- und Landentwicklung, Umweltschutz, Tiere und Tierschutz

„Stärkung der Regionalvermarktung, mehr Tier- und mehr Umweltschutz“

Staatssekretär Thul begrüßt Bau eines Schlachthofes in Perl

Die Genehmigung des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) nach Bundesimmissionsschutzgesetz liegt vor. Jetzt steht dem Bau eines Schlachthofes in Perl-Besch nichts mehr im Weg.

Der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Sebastian Thul, begrüßt das Vorhaben ausdrücklich: „Die Ansiedlung einer Schlachtstätte im Saarland nützt Landwirten und Metzgern und nicht zuletzt den Verbrauchern. Das Projekt unterstützt unsere Bemühungen, möglichst viele hochwertige Lebensmittel in der Region zu produzieren und anzubieten. Kurze Schlachtwege bedeuten zudem mehr Tierschutz. Und die ökologische Ausrichtung der Schlachtstätte kommt der saarländischen Strategie, 25% der Agrarproduktion auf ökologischen Landbau umzustellen, entgegen. Die größten Profiteure sind aber die Verbraucherinnen und Verbraucher in der Großregion. Sie erhalten schlachtfrische Spezialitäten direkt von ihrem Landwirt oder aus ihrer örtlichen Metzgerei.“

Als Betrieb mit Schlachtung und Zerlegung – von vor allem regionalen Rindern, Schweinen und Schafen – sieht der künftige Betreiber die Metzger- und Fleischerbetriebe als Kunden, die hier ihre Fleischspezialitäten weiterverarbeiten und Wurstspezialitäten herstellen können.

Weitere Abnehmer sollen landwirtschaftliche Betriebe im gesamten Dreiländereck werden, damit diese ihr Standbein der Direktvermarktung bedienen können. Zusammen mit landwirtschaftlichen Direktvermarktern wird zudem über eine Partnerschaft im Rahmen teilmobiler Schlachtung nachgedacht (d.h. Schlachtung der Tiere im Herkunftsbetrieb, kürzester Weg zur Weiterbehandlung der Schlachtkörper im zugelassenen Schlachtbetrieb).

Sebastian Thul: „Das Projekt passt in unsere Strategie, im Saarland die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln zu stärken und mittels Förderung regionale Erzeuger- und Verarbeitungsbetriebe zukunftsfähig aufzustellen. Es liegt in unserer Hand, in modernen Betrieben für eine hohe Schlacht- und Lebensmittelhygiene, die Einhaltung des Arbeitsschutzes und mehr Tierschutz zu sorgen. Ordentliche Beschäftigungs- und Hygieneverhältnisse in den Schlachtbetrieben sind eine Grundbedingung für mehr Produktqualität. Dabei ist aber auch klar: Qualität gibt’s nicht zum Schleuderpreis.“

Medienansprechpartner

Pressesprecherin des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Sabine Schorr
Pressesprecherin

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken