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Thema: Ländliche Entwicklung

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Agrar- und Landentwicklung

Nachhaltige Dorfentwicklung in Überherrn

Umweltministerium unterstützt Sanierung des Außenbereiches der St. Oranna-Kapelle mit 90.000 Euro

Ursprünglich als Pfarrkirche des vor Jahrhunderten verschwundenen Ortes Eschweiler gebaut, wurde die Oranna-Kapelle im Laufe der Jahre zu einer Grabkirche und damit verbunden zum Wallfahrtsort der heiliggesprochenen Oranna. Im Laufe der Zeit folgte gewissermaßen ein Wechsel aus Verfall, Zerstörung und Aufbau, was mittlerweile zu einem erheblichen Sanierungsbedarf geführt hat.

Auf dem Bild sieht man Umweltminister Reinhold Jost, die Architektin der Pfarrei Frau Benedix, Pfarrer Elmar Klein, Bürgermeisterin Anne Yliniva-Hoffmann und die Ortsvorsteherin von Berus, Sandra Hoen, bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids. Zuwendungsbescheid St. Oranna-Kapelle
Umweltminister Reinhold Jost, die Architektin der Pfarrei Frau Benedix, Pfarrer Elmar Klein, Bürgermeisterin Anne Yliniva-Hoffmann und die Ortsvorsteherin von Berus, Sandra Hoen, bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids an der St. Oranna-Kapelle. Foto: (c) Jessica-Marie Libera, Gemeinde Überherrn

Umweltminister Reinhold Jost, auch zuständig für den ländlichen Raum, hatte zugesagt, das Projekt Kapellen-Sanierung finanziell zu unterstützen. Er überreichte  jetzt der Bürgermeisterin von Überherrn, Anne Yliniva-Hoffmann, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 90.000 Euro. 

Zu den geplanten Sanierungs- und Verkehrssicherungsmaßnahmen gehören insbesondere die Erneuerung der Treppen und Handläufe sowie Arbeiten an den Umfassungsmauern der Kapelle. Es gehe nicht nur darum, Schäden zu beheben, sondern auch die historischen Mauern vor weiterem Witterungsverschleiß zu schützen. Zudem erhält der Zugang zur Kreuzigungsgruppe Barrierefreiheit, und eine Absturzsicherung wird an der westlichen Mauer angebracht. „Die Umsetzungen der Baumaßnahmen erfolgen in enger Absprache mit dem zuständigen Denkmalamt, um der historischen und zu weiten Teilen auf großen Sandsteinen beruhenden Bauweise Rechnung zu tragen“, so der Minister bei seinem Besuch in Überherrn. 

Die ältesten Teile der Kapelle wurden im Jahre 1230 errichtet, aber im Laufe der Zeit mehrfach zerstört. So wurde beispielsweise der gesamte Ort Eschweiler in den Bauernkriegen 1566 dem Erdboden gleich gemacht und damit auch weite Teile der Kapelle. „Die Bedeutung der Kapelle für die umliegende Dorfbevölkerung und die gesamte Region zeigt sich in der jährlichen Sternprozession mit über hundert Teilnehmern sowie im ganzjährigen Pilgerverkehr“, so Jost. „Zusätzlich liegt die Kapelle wunderschön an einem Premiumwanderweg und bietet einen idealen Einstieg in die so genannte Beruser Tafeltour.“

Medienansprechpartner

Pressesprecherin des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Sabine Schorr
Pressesprecherin

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken