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Thema: Ernährung

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Ernährung

Zitronenmelisse

Zitronenmelisse Zitronenmelisse
Zitronenmelisse Foto: O. Zitzmann, MUV

Botanik:

  • Zitronenmelisse (Melissa officinalis), auch unter den Bezeichnungen Englische Melisse, Honigblume, Herztrost oder Bienenkraut bekannt, gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Standort:

  • sonnig bis halbschattig
  • sandig bis lehmiger, humusreicher Boden

Anbau:

  • Jungpflanzen (Gärtnerei) ab Mai setzen
  • Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen 30 x 30 Zentimeter

Pflege:

  • Gleichmäßig feucht halten
  • Von April bis August, alle zwei bis drei Wochen mit organischem Dünger (Hornspäne, Kompost) düngen

Ernten:

  • Zitronenmelisse  kann den ganzen Sommer über gepflückt und verwertet werden.
  • Kurz vor Blühbeginn im Juni oder Juli hat sie jedoch die meisten Aromastoffe eingespeichert. Schneiden Sie das Gewürzkraut dann zehn Zentimeter über dem Boden ab.

Einleitendes

Die Zitronenmelisse ist auch bekannt unter den Namen Honigblume oder Bienenkraut. Diese Namen gaben ihr bereits die Griechen: »Melissa« ist das Wort für die Honigbiene. Die Zitronenmelisse zieht Bienen an und spendet viele Pollen, von denen die Bienen sich ernähren.

Die Heilpflanze ist bereits seit 2000 Jahren bekannt. Ursprünglich kommt sie aus dem östlichen Mittelmeerraum und Orient, bis sie vor wenigen Jahrhunderten nach Deutschland kam.

Die Blütezeit der Zitronenmelisse ist zwischen Juni und August. Die Ernte ist vor der Blüte am sinnvollsten, doch auch im Herbst kann noch einmal geerntet werden.

Zitronenmelisse in der Küche

Durch die zitronig-frischen Aromen eignet sich die Zitronenmelisse für sommerliche Rezepte. Sie kann in Limonaden und Cocktails, Salaten und Süßspeisen Anwendung finden. Doch auch zu Fischgerichten oder als Tee kennt man sie.