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Thema: Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

Hauptinhalte

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Bildung für nachhaltige Entwicklung

Ausschreibung für BNE-Bildungsangebote

Sommerferien 2021 - Veranstaltungen im Saarland

  • Die Ausschreibung für das BNE-Ferienprogramm des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (MUV) richtet sich an Bildungspartnerinnen, Bildungspartner, Anbieterinnen und Anbieter von BNE-Bildungsangeboten.
  • Die Maßnahme wird für die Sommerferien 2021 (von Montag, 19.07.2021 bis Samstag, 28.08.2021) vergeben.
  • Die Maßnahme wird im Saarland angeboten und durchgeführt und soll für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren mit Familienwohnsitz im Saarland geeignet sein.
  • Die Ausführung erfolgt im angegebenen Ferien-Zeitraum nach detaillierter Angabe im Angebot.
  • Die Abwicklung der Anmeldungen und Ihr Ansprechpartner oder Ihre Ansprechpartnerin für Organisatorisches findet durch sogenannte Regionalstellen statt.
  • Bitte reichen Sie Ihr Angebot bis zum 20.05.2021 ein und nutzen Sie dafür bitte die ausfüllbaren pdf-Dokumente im Downloadbereich am Ende der Seite.

BNE-Veranstaltungen im Saarland

Das Bild zeigt Kinder im Fluss, mit Sieben auf der Suche nach Wassertieren. Auf der Suche nach Wassertieren
Auf der Suche nach Wassertieren Foto: (c) Christa Strobel, VHS St. Ingbert-Hassel

Das Bildungsangebot in den Sommerferien 2021 kann halbtags, ganztägig, mehrtägig oder wöchentlich (mit und ohne Übernachtung) angeboten werden und ist entsprechend mit genauer Zeit- und Datumsangabe zu beschreiben.

Alle Anbieter, die von uns über die Annahme ihres Angebotes, bzw. ihrer Bewerbung informiert werden, sind verpflichtet, der Regionalstelle bis spätestens zwei Werktage vor Beginn der Maßnahme (Eingang bei der Regionalstelle) ein aktuelles von der zuständigen Ortspolizeibehörde bestätigtes Hygienekonzept vorzulegen. Entsprechende vorher erfolgte Beauftragungen bzw. Verträge stehen ausdrücklich unter dem Vorbehalt der Erfüllung auch dieser Bedingung.

Angebotsabgabe

Wir schreiben die Sommerferien vom 19.07. – 28.08.2021 inklusive die dazu gehörenden Wochenenden aus. Es gibt für den Zeitraum der Sommerferien ein eigenes Bewerbungsformular (Download am Seitenende). Darin geben Sie dann u.a. die genauen Datums- und Zeitangaben für Ihre vorgesehene Maßnahme an. Bei mehreren Freizeitangeboten füllen Sie bitte für jede Maßnahme ein Bewerbungsformular aus.

Die Ausführung erfolgt im jeweiligen Ferienzeitraum nach detaillierter Angabe im Angebot.

Themenfeld Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Angebot muss eine Maßnahme im Sinne der Dimensionen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sein, die darin beschriebenen Säulen (ökologisch, ökonomisch, sozio-kulturell, demokratisch, partizipativ etc.) enthalten und in der Umsetzung auch entsprechende Gestaltungskompetenzen ansprechen und ausbilden.

Projekt-Angebote sind zu allen BNE-Themenfeldern möglich, wie z. B. Wasser, Ernährung, Klima, Energie, Wald, Öko- und Naturpädagogik, Globales Lernen, Demokratie u.s.w.. Darüber hinaus sollten die jeweiligen Projekte mindestens zwei der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beinhalten und behandeln. Diese Implementierung ist im Angebot zu beschreiben.

Hier ein Hinweis auf die 12 Kompetenzen die je nach angesprochener Kompetenz durch entsprechende Maßnahmen im Projekt kurz erläutert werden sollten:

Die zwölf Kompetenzen der BNE (n. Haan et.al. 2008)

Gestaltungskompetenz als Kompetenzkonzept für Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Sach- und Methodenkompetenz:

  1. Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen.
  2. Vorausschauend denken und handeln.
  3. interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen.
  4. Risiken, Gefahren und Unsicherheiten erkennen und abwägen können.

Sozialkompetenz:

  1. Gemeinsam mit anderen planen und handeln können.
  2. An Entscheidungsprozessen partizipieren können.
  3. Sich und andere motivieren können aktiv zu werden
  4. Zielkonflikte bei der Reflexion über Handlungsstrategien berücksichtigen können.

Selbstkompetenz:

  1. Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können.
  2. Selbstständig planen und handeln können.
  3. Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können.
  4. Vorstellungen von Gerechtigkeit als Entscheidungs- und Handlungsgrundlagen nutzen können.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: www.bne-portal.de.

Inklusion

Es ist Ziel der Landesregierung, Menschen mit Behinderungen am allgemeinen gesellschaftlichen Leben im Sinne einer „selbstverständlichen Zugehörigkeit“ teilhaben zu lassen. Daher soll auch in unseren Freizeitangeboten versucht werden, die Zugänglichkeit für die Kinder und Jugendlichen derart anzubieten, dass sie für alle gleichermaßen nutzbar sind. Bitte geben Sie hier an, ob Ihr Angebot grundsätzlich mit einer inklusiven Ausrichtung erfolgen kann und benennen Sie wenn möglich konkrete Vorschläge dazu, wie Ihr Angebot mit räumlichen, sächlichen oder personellen Möglichkeiten zur Teilhabe führen kann. Im Bedarfsfall muss sich der Erziehungsberechtigte mit Ihnen in Verbindung setzen und Sie müssen die abschließende Entscheidung treffen, ob Sie eine Teilnahme von Personen mit Förderbedarf ermöglichen können. Sofern Sie eine Teilnahme an Ihrem Projekt ermöglichen, wird der Mehrbedarf (z.B. zusätzliches Betreuungs­personal, sächliche oder räumliche Aufwendungen) nach Zustimmung durch das MUV übernommen. Dieser Mehrbedarf ist mindestens 5 Tage vor Durchführung der Maßnahme dem MUV anzumelden.

Organisation

Regionalstelle

Die Anmeldungen zu Ihren angebotenen Veranstaltungen erfolgt ausschließlich über eine zuständige Regionalstelle. Welche Regionalstelle für das jeweilige Angebot zuständig ist, wird Ihnen rechtzeitig mitgeteilt werden.

Voraussetzung zur Durchführung der Veranstaltung

Veranstaltungen dürfen nur durchgeführt werden, wenn fünf Tage vor dem Veranstaltungsbeginn mindestens sechs Anmeldungen bei der Regionalstelle vorliegen. Die Maßnahme findet für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren mit Familienwohnsitz im Saarland statt und wird vergütet, auch wenn am Tag der Veranstaltung weniger als sechs Kinder an der Veranstaltung teilnehmen. Im Rahmen der Geltendmachung von Kosten sind die ersparten Aufwendungen, sowie etwaige Vorteile die im Rahmen der reduzierten Teilnehmerzahl erlangt wurden bei der Abrechnung darzustellen und in Abzug zu bringen.

Veranstaltungsort

Die Leistung ist am angegebenen Veranstaltungsort des jeweiligen Bildungspartners zu erbringen.

Maximale Teilnehmerzahl, Betreuerinnen und Betreuer

Für Ihre Maßnahme müssen zwei Betreuende zur Verfügung gestellt werden, (vorzugsweise männlich und weiblich). Ab einer Teilnehmeranzahl von 11 Kindern bzw. Jugendlichen erhöht sich die Zahl der Betreuenden auf drei.

Die maximale Teilnehmerzahl sollte 18 Kinder oder Jugendliche nicht überschreiten. Diese Zahl ist ein Erfordernis aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie, damit die Bestimmungen der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln gewahrt werden können und kann aufgrund des künftigen Pandemiegeschehens angepasst werden.

Sofern für das angebotene Programm weitere Betreuerinnen und Betreuer erforderlich sind (immer mindestens zwei Betreuende), müssen diese Kosten in das Angebot mit einkalkuliert werden.

Mindest-Anmeldezahl

Veranstaltungen dürfen nur durchgeführt werden, wenn fünf Tage vor dem Veranstaltungsbeginn mindestens sechs Anmeldungen bei der Regionalstelle vorliegen. Die Maßnahme findet für die Kinder statt und wird vergütet, auch wenn am Tag der Veranstaltung weniger als sechs Kinder an der Veranstaltung teilnehmen. Im Rahmen der Geltendmachung von Kosten sind die ersparten Aufwendungen, sowie etwaige Vorteile die im Rahmen der reduzierten Teilnehmerzahl erlangt wurden bei der Abrechnung darzustellen und in Abzug zu bringen. Alle Kosten-Positionen sind nachprüfbar zu belegen.

Verpflegung

Ebenso ist im Angebot anzugeben, ob die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Verpflegung und Getränke mitbringen sollen oder ob diese von Ihnen mit angeboten wird. Sollte witterungsbedingte oder projektangepasste Kleidung erforderlich sein, ist dies ebenfalls zu benennen.

Absagen – Durchführung durch die Regionalstelle

Absagen werden durch die Regionalstelle den Eltern und Erziehungsberechtigten mitgeteilt. Eine Entscheidung zur Absage geschieht in Absprache mit der Regionalstelle und dem MUV.

Bei Absage von Veranstaltungen bis zu vier Tage vor dem ersten Veranstaltungstag aus Gründen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat (z.B. die auf Grund höherer Gewalt, in Folge von Erkrankung oder Ausfall der Anbieterinnen, Anbieter, Referentinnen, Referenten, Betreuerinnen und Betreuern, wegen Durchführungsverboten in Folge der Corona-Pandemie oder anderer Infektionen bzw. in vergleichbaren Fällen) sind nur zwingend notwendige Aufwendungen und Ausgaben, die zum Zeitpunkt der Absage nicht mehr zu stornieren waren, gegen Nachweis erstattungsfähig. Sonstige Aufwendungen (Personal- und, oder Honorarkosten, o.ä.) sind nicht erstattungsfähig. Alle Kosten-Positionen sind nachprüfbar zu belegen.

Absage von Veranstaltungen am Vortag aufgrund der Witterung: Ist auf Grund der Wettervorhersagen bis zum Mittag des der Veranstaltung vorausgehenden Tages zu erwarten, dass am Veranstaltungstag z.B. wegen vorausgesagtem Dauerregen oder Sturmereignissen u.ä. mit einer Erkrankung oder Gesundheitsgefährdung der Kinder und Jugendlichen zu rechnen ist, sind die Veranstaltungen durch die Regionalstellen bis zum Nachmittag 17:00 Uhr des jeweiligen Vortages gegenüber den Eltern und Erziehungsberechtigten schriftlich abzusagen. Das MUV ist darüber unverzüglich zu unterrichten. Auch für aus diesen Gründen abgesagte Veranstaltungen können keine Personal- und/oder Honorarkosten vergütet werden.

Bei einer Absage am Tag der Veranstaltung besteht die Verpflichtung, im Benehmen mit den der Regionalstelle, bei unvorhergesehenen Problemen, bei kurzfristigem Ausfall (Unfall, Krankheit o.ä. der Anbieterin, des Anbieters, der Referentin oder des Referenten), bei Problemen mit der Erreichbarkeit des Veranstaltungsortes oder Fehlinformationen oder missverständlichen Angaben zum Veranstaltungsort, eine Betreuung vor Ort sicher zu stellen (ohne Programmangebot und bis zur Abholung durch die Eltern oder Erziehungsberechtigten).

Erkrankungen und oder Unfälle sowohl der Veranstalterin, des Veranstalters oder des Teamer sind am Tag der Veranstaltung unverzüglich der zuständigen Regionalstelle anzuzeigen. Wenn infolge einer plötzlichen Erkrankung oder eines Unfalls die Veranstaltung abgebrochen werden muss, sind Eltern und Erziehungsberechtigte durch die Regionalstellen unverzüglich zu unterrichten. Die Veranstaltenden sind dafür verantwortlich, dass bis zur Abholung der Kinder eine Betreuung vor Ort sichergestellt wird.

Sicherheitsleistung und erforderliche Nachweise (zu erbringen nach erfolgter Zusage)

Polizeiliches Führungszeugnis

Alle Anbieterinnen, Anbieter und mitarbeitenden Betreuerinnen und Betreuer benötigen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Die Abgaben aus den Freizeiten aus dem Vorjahr sind noch gültig. Auf bereits eingereichte Führungszeugnisse ist hinzuweisen. Sofern neue erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse beantragt werden müssen, ist dieser Antrag beim Bürgeramt der Heimat-Kommune zu stellen. Hierzu benötigen Sie einen Vordruck, der im Anhang beigefügt ist.

Veranstaltungs-Haftpflichtversicherung

Empfehlung einer Veranstaltungs-Haftpflichtversicherung.

Tariftreue- und Mindestlohnerklärung

Sofern erforderlich, Nachweis einer Tariftreue- und Mindestlohnerklärung.

Einverständniserklärung zu Bild- und Tonaufnahmen und zur Wiedergabe, Präsentation und Nutzung durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Formblatt im Downloadbereich am Ende dieser Seite.

Hygiene-Konzept

Nach Beauftragung ist die Vorlage eines aktuellen, von der zuständigen Ortspolizeibehörde bestätigten Hygienekonzeptes bis spätestens zwei Arbeitstage vor Beginn der Veranstaltung (Eingang bei der Regionalstelle) einzureichen Dafür müssen Sie bei der Ortspolizeibehörde das ausgefüllte Bewerbungsformblatt und Ihr Hygienekonzept (entworfen nach den Bestimmungen der aktuellen Corona-Verordnung) einreichen. Vor der jeweiligen Durchführung der angebotenen Projekte sind die dann geltenden Rechtsverordnungen bezüglich der Corona-Pandemie zu beachten und einzuhalten. Auf die jeweiligen Hygiene-Bestimmungen ist zu Beginn jeder Projekt-Maßnahme hinzuweisen.

Spezielle Auskünfte

  • Benennung der mit der Durchführung beauftragten Personen
  • Qualifizierung der Angebote durch BNE-Aspekte und implementierte Nachhaltigkeitsziele
  • Führung entsprechender Teilnehmerlisten für die durchzuführenden Projekte.
  • Veranstaltungen für die 5 Tage vor der Durchführung keine Mindestanmeldezahl von 6 Personen vorliegt, können nicht durchgeführt und nicht abgerechnet werden, aus diesem Grund soll ein regelmäßiger Austausch mit der zuständigen Regionalstelle zum Stand der Anmeldungen erfolgen. Den jeweiligen Anmeldestand bitte vorher mit den Ansprechpartner*innen der für Sie zuständigen Regionalstelle absprechen.
  • Nach der Durchführung der Veranstaltung Zusendung einer kurzen Dokumentation (möglichst mit Fotos) als Verwendungsnachweis.
  • Wenn Sie auf der Basis Ihres Angebotes/Ihrer Angebote mit der Durchführung von Programmangeboten als Bildungspartner*in vom Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz beauftragt worden sind, erhalten Sie jeweils zwei Pädagogikhefte „Waldforscher Band 1 und 2“ zur Ausgabe an die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. Sie können die Hefte entweder in einem Schullandheim in oder Ihrer zuständigen Regionalstelle abholen. Bitte geben Sie im Formblatt „benötigte Pädagogikhefte“ an, wo Sie die Hefte abholen werden und vereinbaren Sie einen Termin zum Abholen der Hefte. Die Abgabe erfolgt in Größenordnungen von je 40 Heften (80, 120 usw.).

Finanzielles Angebot und Zahlungsbedingungen

Veranschlagung der Gesamtkosten, unter Aufgliederung nach Personalkosten, Materialkosten, Betreuerkosten, Verpflegungskosten, Reisekosten, Sonstiges

Alle Preise sind in Euro mit höchstens zwei Nachkommastellen anzugeben. Die Preise sind inklusive der geltenden Mehrwertsteuer zu nennen.

Die notwendigen Kosten die auf der Basis der Meldung der Teilnehmeranzahl (4 Tage vor dem Start der Maßnahme) gegenüber dem MUV entstehen, werden unabhängig von der tatsächlichen Teilnehmerzahl übernommen.

Personalkosten

Folgende Kostensätze können je nach Expertise des Bildungspartners als Stundensatz zum Angebot herangezogen werden

LaufbahnVerwaltungsaufwand mit IT je Stunde in EURO

Einfacher Dienst

45,30 €

Höherer Dienst

82,30 €

Gehobener Dienst

65,10 €

Mittlerer Dienst

52,40 €
  1. Voraussetzung für die Einordnung in den höheren Dienst ist ein mit einem einschlägigen Master oder gleichwertigem Abschluss absolviertes Hochschulstudium.
  2. Grundvoraussetzung für die Einordnung in den gehobenen Dienst ist entweder ein Bachelor- oder ein Fachhochschulabschluss.
  3. Grundvoraussetzung für die Einordnung in den mittleren Dienst ist die mittlere Reife oder Hauptschulabschluss und zwei- bis dreijährige Berufsausbildung.
  4. Grundvoraussetzung für die Einordnung in den einfachen Dienst sind mindestens der erfolgreiche Besuch einer Hauptschule oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand, ggf. eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einfachen Tätigkeiten bzw. Angelernte.

Nachweise über die berufliche Qualifikation der der durchführenden Pädagogen und Pädagoginnen, Betreuern und Betreuerinnen zur Nachvollziehbarkeit der Berechnung des Stundensatzes sind zu erbringen. Als Nachweis bitte nur den höchsten Abschluss einreichen, i.d.R. das Abschlusszeugnis, damit wir Ihnen den Stundensatz nach den Nummern 1 bis 4 zuordnen können.

Bei der Teambesetzung ist darauf Wert zu legen, dass als zusätzliche Betreuerinnen oder Betreuer nur im begründeten Ausnahmefall Personen vergleichbar des höheren oder gehobenen Dienstes eingesetzt werden. Diese nach Auffassung der Anbieter zwingend erforderliche Teambesetzung mit zwei Personen des höheren und, oder gehobenen Dienstes ist bereits im Angebot zu begründen und bedarf der Genehmigung durch das MUV. Eine nicht genehmigte Doppelbesetzung z.B. mit Beschäftigten des höheren und, oder gehobenen Dienstes wird auf Grund der o.g. Bedingungen zum Ausschluss des Angebotes führen müssen. Dies bedeutet, dass grundsätzlich außer der entsprechend der Qualifikation vergüteten Projektleitung grundsätzlich alle weiteren (Betreuungs-)Personen unabhängig von ihrer Qualifikation ausschließlich mit dem Stundensatz des einfachen Dienstes angesetzt werden dürfen.

Kostenerstattung

Die Kostenerstattung erfolgt im Anschluss der durchgeführten Bildungsmaßnahme nach Rechnungsstellung.

Alle Kosten-Positionen sind nachprüfbar zu belegen. Für Zeiten der Vor-und Nachbereitung dürfen bis zu 1 Stunde bei halbtägigen Veranstaltungen (bis zu 5 Stunden) und bis zu 1,5 Stunden für ganztägige Veranstaltungen angesetzt werden.

Im Rahmen der Geltendmachung von Kosten sind ersparte Aufwendungen, sowie etwaige Vorteile die im Rahmen einer reduzierten Teilnehmerzahl erlangt wurden, bei der Abrechnung darzustellen und in Abzug zu bringen.

Nachträgliche Veränderungen des Auftrags

Nachträgliche Veränderungen des Auftrags insbesondere auch mit finanziellen Konsequenzen sind nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung durch das MUV möglich und sind bei Bedarf unverzüglich zu beantragen. Höhere Kosten können nur nach vorheriger Genehmigung erstattet werden.

Vertrag

Auf der Grundlage dieser Ausschreibung erhalten Sie einen Auftrag basierend auf dem Angebot und dieser Leistungsbeschreibung. Dieser Auftrag regelt das Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und Ihnen und enthält die Bestimmungen zur Ausführung der Maßnahmen.

Hinweis

Ein Anspruch auf Beauftragung besteht nicht. Vielmehr entscheidet das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Ansprechpartner im MUV

Bei Fragen stehen Ihnen beim MUV gerne die folgenden Personen – je nach Verfügbarkeit - zur Verfügung:

Horst Cürette
Ferienprogramme

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken

Otto Biehl
Ferienprogramme

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken

Bewerbungsformular Sommerferien 2021 - Bitte bis zum 20.05.2021 ausgefüllt und unterschrieben an uns zurücksenden:

Formulare Sommerferien 2021, die Sie nach einer Zusage von uns für die Durchführung der Maßnahme benötigen:

Formulare Pfingstferien 2021, die Sie nach einer Zusage von uns für die Durchführung der Maßnahme benötigen: