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Thema: Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

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| Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | Bildung für nachhaltige Entwicklung

Programm des „Rettungsschirm Ferienbetreuung“ im Saarland steht – Erneut ein buntes Sommerferienangebot für Kinder und Jugendliche

Insektenhotels bauen, Wildtiere beobachten, Walderlebnistage oder Kanu-Touren – das Programm des „Rettungsschirm Ferienbetreuung“ ist in den Sommerferien wieder bunt und abwechslungsreich.

157 verschiedene Veranstaltungen von 39 unterschiedlichen Bildungspartnern und aus allen Landkreisen des Saarlandes warten auf die Kinder und Jugendlichen. Darunter sind auch 98 Angebote im Sinne der Umsetzung inklusiver Bildung.

„Nachdem wir an Pfingsten pandemiebedingt unser Ferienprogramm nicht anbieten konnten, freut es uns und unsere Bildungspartner umso mehr, dass nun im Sommer so viele Angebote zustande gekommen sind. Wir haben viel Neues dabei, vom Wildniscamp über Wildkräuterwanderungen und Zooprogramm draußen in der Natur bis hin zu Upcycling-Workshops oder einem Filmdreh“, kündigt der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Sebastian Thul, an.

„Ich hoffe, dass unser Programm wieder viele Familien ansprechen wird. Die Heimat zu erkunden ist auch eine gute Alternative zu einem Urlaub in der Ferne“

Umweltstaatssekretär Sebastian Thul

Das Umweltministerium hatte für die Sommerferien 2020 erstmals einen „Rettungsschirm Ferienbetreuung“ aufgespannt, um in Pandemie-Zeiten vor allem die Familien zu entlasten. Mit Unterstützung des Bildungsministeriums und außerschulischer Bildungspartner wurde Kindern und Jugendlichen im Saarland ein abwechslungsreiches Programm aus dem Bereich der Umweltbildung geboten. Die Nachfrage war schon zum Start so groß, dass allen Beteiligten klar war: Das soll keine einmalige Aktion bleiben.

„Angespannte Situationen in den Elternhäusern, soziale Isolation, kaum Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung: Für viele Kinder und Jugendliche war das in den letzten Monaten Alltag. Umso wichtiger sind für sie jetzt positive Erlebnisse, andere Kinder und Jugendliche um sich zu haben und Teil einer Gruppe zu sein. Wir sollten Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien möglichst viele sorglose Momente ermöglichen, sie einfach wie Kinder und Jugendliche spielen, lachen und gute Erfahrungen mit Gleichaltrigen machen lassen. Das Bedürfnis nach solchen Momenten, die für Entwicklung und Wohlbefinden so wichtig sind, ist riesig“, sagt Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot.   

Auch in diesem Sommer richten sich die Ferienangebote an Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren. Nachfragen zu den Angeboten sowie die Anmeldung sind an die Ansprechpartner in den beiden Regionalstellen zu richten.

Alle Informationen, Termine und Angebote zum Ferienprogramm sowie die Kontaktdaten zu den Regionalstellen finden Sie hier

Bereits im letzten Jahr stattete Umwelt-Staatssekretär Thul einigen Veranstaltungen einen Besuch ab und konnte sich davon überzeugen, dass sie nicht nur jede Menge Spaß bieten, sondern auch pädagogisch wertvoll sind. Alle Angebote kommen aus dem Bereich der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, kurz BNE. Schon den Jüngsten wird hier anschaulich nahegebracht, wie wichtig es für zukünftige Generationen und für die Tier- und Pflanzenwelt ist, schonend mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen. „Welche Wirkung unser Handeln heute hat, sehen wir meist erst in der Zukunft. Dies spielerisch zu vermitteln und mit Forschergeist die Vorgänge in der Natur zu entdecken, haben die Bildungsträger bisher hervorragend umgesetzt“, sagt Thul.

Die Angebote in den Sommer- und den Herbstferien im letzten Jahr waren in der Regel ausgebucht und die Teilnehmenden begeistert. Deshalb heißt es auch in diesem Jahr: schnell sein mit der Anmeldung.

Medienansprechpartner

Pressesprecherin des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Sabine Schorr
Pressesprecherin

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken