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Thema: Arbeitsschutz
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Keine Corona-Infizierten in der saarländischen Fleischbranche

Bachmann und Jost loben die beteiligten Betriebe für ihre Arbeitsschutzmaßnahmen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vier großen fleischverarbeitenden Betrieben des Saarlandes sind tagesaktuell nicht mit dem Coronavirus infiziert.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchungsreihe, die in Zusammenarbeit der Kreisgesundheitsämter, dem Universitätsklinikum des Saarlandes und dem Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) vorgenommen wurde. Insgesamt wurde dabei bei 406 der insgesamt 648 gemeldeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vier Betrieben ein Abstrich genommen. Die Untersuchung fand in den Betrieben auf freiwilliger Basis statt. Die Abweichung von der Gesamtzahl der Beschäftigten ist im Wesentlichen urlaubs- bzw. saisonbedingt.

„Dieses Ergebnis kann als repräsentativ bezeichnet werden. Wir freuen uns darüber, dass die vier fleischverarbeitenden Betriebe im Saarland unser Angebot auf kostenlose Tests wahrgenommen haben. Ganz offensichtlich nehmen sie die Hygienevorschriften und den Arbeitsschutz sehr ernst. Ich danke allen Beteiligten ganz herzlich für die Mitarbeit an dieser konzertierten Aktion“, so Verbraucherschutzminister Reinhold Jost.

„Vor dem Hintergrund der starken lokalen Ausbrüche in der Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen und Luxemburg war es uns wichtig, dass wir im Saarland schnell und präventiv handeln. Durch gezielte Testungen können Infektionsherde verhindert werden. Umso glücklicher bin ich über das Ergebnis: In keinem der großen saarländischen Fleischbetriebe wurden die Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter positiv getestet“, erklärt die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter haben die Untersuchung mit der Abnahme der Abstriche vor Ort unterstützt. Die Untersuchung der Proben erfolgte in Kooperation zwischen der Virologie des Universitätsklinikums Homburg und dem LAV im sogenannten Poolingverfahren. Dabei werden immer zehn Proben zusammen untersucht, und nur bei einer Auffälligkeit werden die zehn Proben noch einmal einzeln getestet.

Medienansprechpartner

Pressesprecherin des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Sabine Schorr
Pressesprecherin

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken