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| Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz | Umwelt und Natur

Solidarische Landwirtschaft Limbach (SoLaWi)

Die Solawi Limbach ist eine solidarische gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft mit dem Ziel, durch diversifizierten kleinstrukturierten Anbau und gemeinschaftlich getragene Nachhaltigkeitsmaßnahmen den Strukturwandel hin zu enkeltauglichem Landbau voranzubringen.

Hof Hof
Foto: SoLaWi Limbach

Die Solawi Limbach ist eine solidarische gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft mit dem Ziel, durch diversifizierten kleinstrukturierten Anbau und gemeinschaftlich getragene Nachhaltigkeitsmaßnahmen den Strukturwandel hin zu enkeltauglichem Landbau voranzubringen.

Wir haben uns folgende Fragen gestellt:

Welche Art von Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung wünschen wir uns? Wie sollen die Höfe der Zukunft aussehen? Wie wollen wir eine größtmögliche Ernährungssouveränität erhalten und wiedererlangen? Wir wollen mit unserem Tun Antworten darauf finden.

Daher führen wir unseren Hof seit dem 01.04.2018 als gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft (engl.:Community supported agriculture, CSA; dt.: Solidarische Landwirtschaft, SoLaWi).

Folientunnel Folientunnel
Foto: SoLaWi Limbach

Wir entkoppeln den Hof vom landwirtschaftsfernen marktwirtschaftlichen Gedanken. Das einzelne Erzeugnis hat keinen Preis und gewinnt dadurch seinen eigentlichen Wert zurück. In unserer gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft zahlen die Mitmacher einen monatlichen Beitrag und unterstützen damit den Hof als Organismus. Jede Woche wird tagesfrisch geerntetes Gemüse, ein Teil der Getreideernte und ab und an Fleisch unter den Mitmacher*innen aufgeteilt.

Wir stehen für kurze Transportwege, kaum Verpackungsmüll, die Erzeugungsmengen sind ziemlich passgenau abgestimmt auf die Anzahl der Ernteanteile, größtmögliche Transparenz in der Erzeugung, samenfestes Saatgut, Anbau von erhaltungswürdigen Sorten sowie für eine Mitgestaltung bei einer vielfältigen, klimaschonenden Arbeitsweise.

Einmachgläser Einmachgläser
Foto: SoLaWi Limbach

Bei uns kann jeder Ernteteiler*in werden, was heißt, man nimmt für mindestens ein Jahr jede Woche am Hof oder in selbst errichteten Depots die wöchentlich auf alle Teilnehmer*innen aufgeteilte Ernte ab. Zusätzlich kann man sich auch bei der Bearbeitung der Flächen bzw. in der Organisation einbringen. Auch Freunde*innen können bei SoLaWi mit einbezogen werden. Sie können beispielsweise als Urlaubsvertretung den Ernteanteil erhalten.

Die Tätigkeitsfelder als FÖJ’ler*in sind sehr abwechslungsreich, da sie unterschiedliche Bereiche umfassen:

Im Gemüsebau bist du eingesetzt in Bodenbearbeitung, Aussaat, Jungpflanzen pikieren, Pflanzarbeiten u.a. auf der Pflanzmaschine (für jeden als Einsteiger*in geeignet), Jäten, Ernten und in der wöchentlichen Gemüseverteilung.

Tafel Tafel
Foto: SoLaWi Limbach

In system- und bodenverbessernden Lösungsansätzen wie Permakultur, Agroforst und Market gardening versuchen wir uns und möchten einige Vorhaben umsetzen.

Im Ackerbau ist einmal jährlich Kartoffelroden und -sortieren angesagt, ansonsten ist der Ackerbau kein Muss, nur bei Interesse am Erlernen der maschinellen Arbeiten.

Kartoffel Kartoffel
Foto: SoLaWi Limbach

Unsere Hühner leben mobil, das heißt, es ist ab und an Hilfe nötig beim Stecken der Zäune zwecks Umstellung der Mobilställe, regelmäßig beim Eiersammeln und der Nestpflege.

Als Hoforganismus sind anfallende Hofarbeiten jedem zugeteilt, d. h. gemeinsam wechseln wir uns ab mit Kochen, Hof- und Geländepflege, und binden auch mal die Hofkinder in solche Aktionen mit ein.

Wenn dich unser Projekt interessiert, bewirb dich über das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz und melde dich dann per Mail, WhatsApp oder telefonisch bei uns.

SoLaWi Limbach

Bioland-Hof auf dem Kore

Ansprechperson

Bärbel Hock

Ludwigsthalerstr. 32
66459 Kirkel-Limbach