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Thema: Wald und Forstwirtschaft

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| Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz | Wald und Forst

Vorsicht beim Waldbesuch: Umweltministerium warnt vor erhöhter Astbruchgefahr

Andauernde Hitze und Trockenheit der vergangenen Jahre haben den saarländischen Wäldern zugesetzt.

Als direktes Resultat hat sich auch die Gefahr für Waldbesucherinnen und – Besucher, etwa durch abbrechende Äste oder umfallende Bäume, erhöht. Starker Wind, Schnee oder Eis steigern das Risiko. „Jeder Waldbesucher sollte mit geschärftem Blick und erhöhter Aufmerksamkeit durch den Wald gehen. Das bedeutet, die Kronen im Auge zu behalten und Bereiche mit vielen toten und absterbenden Bäumen konsequent zu meiden“, sagt Umweltministerin Petra Berg.  „Wie bereits im letzten Jahr sind wir dabei, im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne, entsprechende Informationsschreiben an die Kommunen, Vereine und Verbände zu versenden.“

Bereits zu Beginn der Vegetationsperiode im März war es im Saarland viel zu trocken. Die durchschnittlich hohen Niederschläge im April konnten diesen Mangel nicht ausgleichen. Die folgenden Monate mit durchschnittlich hohen Temperaturen und Sonnenstunden führten zu einem Austrocknen der Böden. Insbesondere die älteren Laubbäume zeigten im Spätsommer die größten Gesundheitsschäden, da sie altersbedingt längst nicht mehr so anpassungsfähig sind. Seit dem ersten Trockenjahr 2018 mehren sich Schäden insbesondere bei Altbuchen.

„Laubbäume, vor allem ältere Buchen, aber auch Eichen, weisen vermehrt Gesundheitsschäden auf. Diese Erscheinung ist bundesweit zu beobachten, oft punktuell, aber zum Teil auch flächig. Äste und Kronenteile von Buchen werden spröde und es ist nicht vorhersehbar, wann es zu einem Abbrechen kommt“, sagt Berg.

Damit verbunden steigt das natürliche Gefahrenpotential in den saarländischen Wäldern an. Für öffentliche Straßen, Bahnlinien, Bebauungen, Erholungseinrichtungen usw. gilt die hier beschriebene Situation nicht. Hier obliegt dem Waldbesitzer eine erhöhte Verkehrssicherungspflicht, die auch die waldtypischen Gefahren miteinschließt. Ein sicherer Verkehr wird von den Waldbesitzern in regelmäßigen Abständen überprüft.

Medienansprechpartner

Pressestelle Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz

Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken