Thema: Naturschutz
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Deutschlands größter Naturschutzkongress kommt ins Saarland

Deutscher Naturschutztag in Saarbrücken

2024 wird das Saarland Gastgeberland für Deutschlands größten Naturschutzkongress, den Deutschen Naturschutztag, sein.

Die Staffelübergabe des diesjährigen Gastgeberlandes Niedersachsen fand bereits im Juni in Hannover statt. Im Saarland ist mit einer ersten Arbeitssitzung nun der Startschuss für die Planungen gefallen.

Veranstalter sind der BBN (Bundesverband beruflicher Naturschutz), das BfN (Bundesamt für Naturschutz), der DNR (Deutscher Naturschutzring) und das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes. Der 37. Deutsche Naturschutztag findet in der Woche vom 23. bis 28. September 2024 an der Universität Saarbrücken statt.

 „Der Deutsche Naturschutztag ist für unser Bundesland eine große Chance. Wir erhalten nicht nur guten Input durch die Erfahrungen der anderen Bundesländer, sondern können auch bisher Erreichtes präsentieren. Wir können zeigen, wie gut wir im Naturschutz aufgestellt sind und welche Projekte durch ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement umgesetzt werden“ so Umweltministerin Petra Berg.  „Als hervorragende Informations- und Austauschplattform können wir den Naturschutztag nutzen, um den Status Quo zu bestimmen und gleichzeitig die Schritte identifizieren, die noch dringend getan werden müssen.“

 1961 war das Saarland zum letzten Mal Gastgeberland für diesen bedeutenden Kongress. „Dass er nach solch langer Zeit nun wieder im Saarland gastiert, freut uns sehr“, sagt Berg. „Und das noch zu einem besonderen Jubiläum. Denn im Jahr 2024 sind es 99 Jahre, seit der erste Deutsche Naturschutztag überhaupt ausgetragen wurde.“

 Das Saarland unterstützt die Durchführung des Deutschen Naturschutztages nicht nur im Organisationsteam, sondern auch mit finanziellen Mitteln. In der ersten Arbeitssitzung wurden die Eckdaten sowie erste Themenvorschläge diskutiert. Bei der Ideen- und Themenfindung waren auch die Naturschutzverbände beteiligt, um saarlandspezifische Themen aber auch in ihren Augen wichtige Bundesthemen vorzuschlagen.

 „Die besondere Lage des Saarlandes eröffnet Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und gibt Einblicke in die Umsetzung naturschutzrechtlicher Belange in den angrenzenden Ländern“, so die Ministerin. Das sähen auch die Verbände als einen Schwerpunkt. Ebenso die Bedeutung des Waldes im Klimawandel. „Mit den Konzepten zur naturnahen Waldbewirtschaftung und der Förderung der Biodiversität im Wald war das Saarland bereits vor über 30 Jahren Vorreiter in Deutschland.“ Im nächsten Schritt werden nun die Themen des Kongresses strukturiert.

Hintergrund:

Der DNT, Deutschlands größter Naturschutzkongress findet alle zwei Jahre in einem wechselnden Bundesland statt. Er ist das zentrale Fachforum des Naturschutzes und ein zentrales Ziel ist es, wichtige Impulse für alle Akteure, sowie Landes- und Bundespolitik zu setzen. Viele sachkundige Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis gestalten die Fachforen mit verschiedenen Schwerpunkten. Außerdem werden offen Foren, Exkursionen, ein Rahmenprogramm sowie eine Ausstellung angeboten. In den letzten Jahren konnte der DNT über 1000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen. Weitere Informationen, sowie ein Archiv zu den Vorträgen aus dem 36. DNT finden Sie unter www.deutscher-naturschutztag.de sowie unter www.bbn-online.de.

Medienansprechpartner

Pressestelle Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz

Keplerstraße 18
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