Thema: Ernährung
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Süßes Obst und leckeres Gemüse für saarländische Schul- und Kita-Kinder

Agrarministerin Petra Berg besucht die Kita St. Johann in Dillingen

Ministerin Petra Berg beim Besuch der Katholischen Kita St. Johann in Dillingen Ministerin Petra Berg beim Besuch der Katholischen Kita St. Johann in Dillingen
Ministerin Petra Berg beim Besuch der Katholischen Kita St. Johann in Dillingen im Rahmen des EU-Schulprogramms 2023/2024 Foto: Daniel Bittner

Im Rahmen des EU-Schulprogramms 2023/2024 hat die für gute Ernährung zuständige Ministerin Petra Berg die Katholische Kita St. Johann in Dillingen besucht. Die Kita ist eine von aktuell 256 Einrichtungen, die wöchentlich für zwei Tage mit frischem Obst und Gemüse beliefert werden. Ziel ist es, dass rund 32.000 Kinder, die im Jahr 2023 an dem Programm teilnehmen, süßes Obst und leckeres Gemüse bekommen und sich auf diesem kulinarischen Wege mit Fragen der gesunden Ernährung auseinandersetzen können.

„Das Essverhalten wird bereits in der Kindheit erlernt. Deshalb ist es sinnvoll, wenn Kinder früh an den tollen Geschmack von Obst und Gemüse gewöhnt sind“, sagt die Ministerin. „Wir freuen uns, dass die Kita St. Johann bereits zum zweiten Mal beim EU-Schulprogramm mitmacht und damit den dort 141 teilnehmenden Kindern in diesem Jahr die zusätzlichen Obst- und Gemüsemahlzeiten sowie die damit verbundenen ernährungsbildenden Maßnahmen ermöglicht. Es gilt das Credo: Positive Dinge früh im Leben kennenzulernen, ist eine ausgezeichnete Grundlage für das weitere Leben.“

Hintergrund

Am 25. September 2023 ist das EU-Schulprogramm in das neue Schuljahr gestartet. Die Einrichtungen erhalten für jedes teilnehmende Kind wöchentlich 200 Gramm Obst und/oder Gemüse, das zum rohen Verzehr geeignet ist. Dafür stehen in diesem Schuljahr 900.000 Euro zur Verfügung, davon sind rund 30 Prozent EU-Mittel und 70 Prozent Landesmittel.

Das Saarland beteiligt sich seit Beginn im Jahr 2009 am EU-Schulprogramm. Es richtet sich an alle Kinder in Grund- und Förderschulen, den fünften und sechsten Klassen von weiterführendenden Schulen sowie Kitas. Dabei verfolgt das EU-Schulprogramm im Wesentlichen zwei Ziele:

  • Durch das regelmäßige Angebot von Obst und Gemüse in den teilnehmenden Einrichtungen sollen die Kinder mehr Obst und Gemüse verzehren und dadurch eine Vorliebe für diese Produkte entwickeln. Auf diese Weise können sich gesundheitsförderliche Ernährungsgewohnheiten dauerhaft etablieren.
  • Das EU-Schulprogramm ist auch ein Bildungsprogramm. Alle teilnehmenden Einrichtungen müssen pädagogische Begleitmaßnahmen rund um das Thema „gesundheitsförderliche Ernährung“ durchführen. Dies können Lerneinheiten im Unterricht, Kochkurse, aber auch der Besuch von Bauerhöfen oder Streuobstwiesen sein. Entscheidend ist, dass den Kindern die Landwirtschaft und die Vielfalt landwirtschaftlicher Erzeugnisse nähergebracht werden. Zudem sollen die Kinder lernen, Lebensmittel wertzuschätzen, indem sie auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen, lokale Nahrungsmittelproduktionsketten oder den ökologischen Landbau aufmerksam gemacht werden.

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Matthias Weber
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