Thema: Ernährung
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EU-Schulprogramm 2023/2024

Staatssekretär Thul besucht Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen

Staatssekretär Sebastian Thul beim Besuch der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen im Rahmen des EU-Schulprogramms 2023/2024 Staatssekretär Sebastian Thul beim Besuch der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen im Rahmen des EU-Schulprogramms 2023/2024
Staatssekretär Sebastian Thul beim Besuch der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen im Rahmen des EU-Schulprogramms 2023/2024 Foto: Kathrin Stockart

Im Rahmen des EU-Schulprogramms 2023/2024 hat der für Ernährung zuständige Staatssekretär Sebastian Thul die Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen besucht. Das Programm richtet sich an alle Kinder in Grund- und Förderschulen, den fünften und sechsten Klassen von weiterführendenden Schulen sowie Kitas. Ziel ist es, dass den Kindern regelmäßig kostenloses Obst und Gemüse zur Verfügung steht und sie sich mehr mit Fragen der gesunden Ernährung auseinandersetzen.

„Wir freuen uns, dass die Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen seit zehn Jahren beim EU-Schulprogramm mitmacht und damit den 275 teilnehmenden Kindern der fünften und sechsten Klassen die zusätzlichen Obst- und Gemüsemahlzeiten sowie die ernährungsbildenden Maßnahmen ermöglicht“, sagt Thul. „Die Kinder lernen außerdem, Lebensmittel wertzuschätzen, indem sie auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen, auf lokale Nahrungsmittelproduktionsketten oder auf den ökologischen Landbau aufmerksam gemacht werden.“

Das EU-Schulprogramm ist auch ein Bildungsprogramm. Alle teilnehmenden Einrichtungen müssen pädagogische Begleitmaßnahmen rund um das Thema „gesundheitsförderliche Ernährung“ durchführen. Dies können Lerneinheiten im Unterricht, Kochkurse, aber auch der Besuch von Bauerhöfen oder Streuobstwiesen sein. Entscheidend ist, dass den Kindern die Landwirtschaft und die Vielfalt landwirtschaftlicher Erzeugnisse nähergebracht werden.

Am 25. September 2023 ist das EU-Schulprogramm in das neue Schuljahr gestartet. Das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz verzeichnet einen deutlichen Anstieg bei den Anmeldungen von Schulen, auf denen der Fokus des Programms liegt. Insgesamt nehmen 256 Einrichtungen mit rund 31.900 Kindern teil. Das Saarland beteiligt sich seit seinem Beginn im Jahr 2009 an dem EU-Schulprogramm.

Damit alle Schulen, die sich für das EU-Schulprogramm 2023/2024 angemeldet hatten auch aufgenommen werden konnten, wurden die Verzehrtage pro Kind und Woche von drei auf zwei Tage reduziert. Damit erhalten die Einrichtungen für jedes teilnehmende Kind wöchentlich 200 Gramm Obst und/oder Gemüse, das zum rohen Verzehr geeignet ist. Dafür stehen in diesem Schuljahr 900.000 Euro zur Verfügung, davon sind rund 30 Prozent EU-Mittel und 70 Prozent Landesmittel.

Medienansprechpartner

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Matthias Weber
Pressesprecher

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