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Thema: Gesundheit und Prävention

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| Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie | Gesundheit, Prävention

Grippe-Pandemieplan

Das Risiko einer Influenza-Erkrankung sollte man ernst nehmen. Ältere, chronisch Kranke und Schwangere haben ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Influenzaviren schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden. Die ständige Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung speziell für diese Personengruppen. Zudem sollten alle geimpft sein, die Kontakt zu solchen Risikogruppen haben, vor allem das Medizin- und Pflegepersonal. Der beste Zeitraum für die Impfung gegen Grippe ist Oktober und November.
Nach der Impfung dauert es ca. 10 bis 14 Tage bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Am besten ist es daher, sich möglichst vor Beginn der Grippewelle impfen zu lassen. Aber auch eine spätere Impfung ist meist noch sinnvoll, insbesondere, wenn die Grippewelle noch nicht eingesetzt oder gerade erst begonnen hat. Lassen Sie sich dann baldmöglichst durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt dazu beraten. Die Impfung schützt in aller Regel über die gesamte Grippesaison.
Die Influenza wird durch Viren verursacht und unterschiedlich von Mensch zu Mensch übertragen.

Die Einhaltung folgender infektionshygienischer Maßnahmen helfen, das Ansteckungsrisiko zu verringern:

  • regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife
  • sorgfältiges Trocknen der Hände
  • Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder ein Papiertaschentuch
  • das Papiertaschentuch sofort nach Gebrauch entsorgen
  • das Berühren von Augen, Nase und Mund vermeiden
  • Händeschütteln vermeiden
  • Abstand halten zu erkrankten Personen – engen Kontakt vermeiden
  • Menschenansammlungen meiden
  • regelmäßiges Lüften von Räumen
  • im Krankheitsfall zu Hause bleiben und sich auskurieren

Derzeit wird der Saarländische Pandemieplan überarbeitet.

Influenza, Pandemieplanung

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