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Thema: Familie und Gleichstellung

Landesjugendamt des Saarlandes

Die Aufgabenstellung ergibt sich schwerpunktmäßig aus dem nach §85 Abs. 2 des Achten Gesetzbuch (SGB VIII) beschriebenen Aufgabenkatalog.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

  • Allgemeine Verwaltung und Organisation/ Fortbildungen
  • Zentrale Adoptionsstelle
  • Hilfen zur Erziehung
  • Kindertagesbetreuung
  • Gewährung von Leistungen der Jugendhilfe für Deutsche im Ausland
  • Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit
  • Kinder- und Jugendschutz
  • Anlaufstelle für "ehemalige Heimkinder"
  • Zertifizierung von Bildungsträgern im Bereich der Tagespflege

Hubert Meusel
Referatsleiter C5

Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken

Empfehlung zum Infektionsschutz in Kitas

Empfehlung zum Infektionsschutz in Kindertageseinrichtungen im Rahmen der Corona-Pandemiemaßnahmen von der Notfallbetreuung bis zum eingeschränkten Regelbetrieb

Gemeinsam mit den Gesundheitsämtern im Saarland hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie die „Empfehlung zum Infektionsschutz in Kindertageseinrichtungen im Rahmen der Corona-Pandemiemaßnahmen von der Notfallbetreuung bis zum eingeschränkten Regelbetrieb“ verfasst und auch Ihrer Kindertageseinrichtung zur Verfügung gestellt.

Verwaltung des Landesjugendamtes

Hier finden Sie Informationen zu den Angeboten und Leistungen des Landesjugendamtes.

Zentrale Adoptionsstelle

Die zentrale Adoptionsstelle ist zuständig im Bereich der Internationalen Adoptionsvermittlung, allen Adoptionsfällen mit Auslandsberührung und bei der Vermittlung von Kindern in schwierigen Fällen. Sie unterstützt durch fachliche Beratung die örtlichen Adoptionsvermittlungsstellen.

Das Adoptionsvermittlungsgesetz beinhaltet den Grundsatz, dass es Ziel der Adoptionsvermittlung sein muss, für bedürftige Kinder, die keine Lebensperspektive in ihrer Herkunftsfamilie mehr haben, eine geeignete Adoptivfamilie zu suchen. Dabei steht das Wohl des Kindes im Mittelpunkt. Dieser Grundsatz gilt auch im Rahmen der Internationalen Adoptionsverfahren und in Fällen mit Auslandsberührung.

Der Gesetzgeber hat Adoptionsbewerbern für ein ausländisches Kind einen Rechtsanspruch eingeräumt, ihre Eignung für eine Internationale Adoption festzustellen und ein entsprechendes Gutachten an die zuständigen staatliche Stellen im Herkunftsland übermitteln zu lassen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass private Kindersuche sowie illegale Kindervermittlung im Ausland unterbleibt. Ausländische Fachstellen haben die Entscheidung zu treffen, ob es zu einer Vermittlung kommt und die empfohlene Familie geeignet erscheint.

Die Arbeit der Zentralen Adoptionsvermittlungsstelle des Saarlandes, die dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zugehörig ist, umfasst im Gegensatz zu sonstigen Zentralen Adoptionsstellen anderer Bundesländer internationale Adoptionsvermittlung auch die Eignungsfeststellung und die Begleitung nach der Adoption. Intensive Kontakte zu den sieben örtlichen Adoptionsvermittlungsstellen im Saarland und das in seiner Größe begrenzte Einzugsgebiet bieten sehr gute Vorsetzungen für die Zusammenarbeit der Adoptionsvermittlungsstellen und stellen eine gute Betreuung von Adoptionsbewerbern und Adoptivfamilien sicher.

Nach § 11 AdVermiG berät die Zentrale Adoptionsstelle die Adoptionsvermittlungsstellen in schwierigen Einzelfällen und in Fällen mit Auslandsberührung. In den Fällen mit Auslandsberührung ist die Zentrale Adoptionsstelle von Beginn der Ermittlungen an zu beteiligen. Die Adoptionsvermittlungsstellen sind verpflichtet, die zentrale Adoptionsstelle stets dann um Mitwirkung zu ersuchen, wenn adoptionsfähige Kinder vor Ort nicht vermittelt werden können. Hier kann dann die zentrale Adoptionsstelle überregional oder bundesweit nach geeigneten Familien suchen.

Hilfen zur Erziehung

Aufsicht über teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe und deren Beratung

Das Landesjugendamt berät die örtlichen Träger bei der Gewährung von Hilfen zur Erziehung, insbesondere bei der Auswahl von Einrichtungen und fördert den Erfahrungsaustausch der beteiligten Stellen. Es nimmt die Aufgaben zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Heimen und ähnlichen Einrichtungen wahr. Es berät die Einrichtungsträger und erteilt die Betriebserlaubnis.

Kinder und Jugendliche, die außerhalb ihres Elternhauses in einer Einrichtung betreut werden, stellt das Kinder- und Jugendhilfegesetz unter einen besonderen Schutz. Unter Einrichtung im Sinne von § 45 Abs. 1 SGB VIII versteht man ein Angebot eines Trägers, in dem Kinder und Jugendliche ganztägig oder für einen Teil des Tages betreut werden oder Unterkunft erhalten.

Hierzu zählen Angebotsformen wie:

  • Einrichtungen der Erziehungshilfe sowohl im teilstationären (z. B. Tagesgruppen) als auch vollstätionären Rahmen (z.B. Wohngruppen, professionelle Pflegestellen, Jugendwohngemeinschaften)
  • Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung
  • Internate.

Der Träger einer solchen Einrichtung bedarf der Betriebserlaubnis. Im Saarland liegt die Zuständigkeit dafür beim Landesjugendamt. Vor Erteilung der Erlaubnis überprüft das Landesjugendamt unter Berücksichtigung der konzeptionellen Vorstellungen des Trägers die Einhaltung räumlicher, sachlicher und personeller Rahmenbedingungen (orientiert an den Vorgaben der „Richtlinien zur Wahrnehmung der Aufgaben zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen durch das Landesjugendamt gem. §§ 45–48a KJHG“.

Die Zuständigkeit der Fachkräfte für die Wahrnehmung dieser Aufgaben ist regional zugeordnet. Zu ihrem Aufgabenfeld gehören auch die Beratung der Träger von Einrichtungen während der Planung und Betriebsführung sowie die Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen.

Ein Verzeichnis und Kurzdarstellung der im Saarland bestehenden Einrichtungen ist im Infokatalog einzusehen.

Junge Deutsche im Ausland

Leistungen der Jugendhilfe für junge Deutsche im Ausland

Deutschen können unter eng begrenzten Voraussetzungen Leistungen aus der Jugendhilfe auch dann gewährt werden, wenn sie sich mit einem Kind oder Jugendlichen tatsächlich im Ausland aufhalten und während dieses Auslandsaufenthalts Jugendhilfeleistungen notwendig werden. Diese Leistungen werden durch das saarländische  Landesjugendamt gewährt, wenn der junge Mensch im Saarland geboren ist.

Hilfe kann gewährt werden, wenn zum Beispiel

  • Die Leistungsberechtigten (Personensorgeberechtigte und junge Volljährige) und die Leistungsempfänger (Kinder, Jugendliche) ihren tatsächlichen Aufenthalt im Ausland haben.
  • Die Voraussetzungen für eine Leistung nach dem achten Sozialgesetzbuch erfüllt sind.
  • Die Leistungsberechtigten die benötigte Hilfe nicht oder nicht in ausreichendem Maße vom Aufenthaltsland erhalten.
  • Es sich nicht um die Fortsetzung einer bereits im Inland gewährten Leistung handelt (§ 85 Abs. 2 Nr. 9 SGB VIII).

Kindertagesbetreuung

Beratung von und Aufsicht über Kindertageseinrichtungen

Das Landesjugendamt führt die Aufsicht über die saarländischen Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderhorte. Es berät die Träger dieser Einrichtungen bei der Planung und Betriebsführung und erteilt die Betriebserlaubnis.

Werden Kinder außerhalb ihres Elternhauses ganztägig oder für einen Teil des Tages betreut, so besteht für dieses Betreuungsverhältnis eine staatliche Aufsicht. Nach §45 Abs. 1 SGB VIII bedürfen alle Träger von Einrichtungen mit entsprechenden Angeboten einer Betriebserlaubnis. Grundlage für die Erteilung einer solcher Erlaubnis ist das Wohl der aufgenommen Kinder. Dazu zählt insbesondere die Beschäftigung geeigneter Kräfte. Auch die Meldepflichten von Trägern dem Landesjugendamt gegenüber nach §47 SGB VIII dienen diesem Zweck. Darüber hinaus sind in den Richtlinien zur Wahrnehmung der Aufgaben zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen durch das Landesjugendamt gem. §§45 - 48a SGB VIII vom
17. August 2001 als Handlungsgrundlage des Landesjugendamtes Standards in Bezug auf die Rahmenbedingungen gesetzt.

Über die Erteilung der Betriebserlaubnis hinaus ist das Landesjugendamt gem. §85 Abs. 2 SGB VIII auch zuständig für die Beratung von Trägern und Einrichtungen. Dieser Beratungsauftrag steht beim Handeln des Landesjugendamtes im Vordergrund und soll so weit wie möglich Aufsichtshandeln mit Erteilen von Auflagen oder Widerruf der Betriebserlaubnis ersetzen. Dies kann nur gelingen, wenn das Verhältnis zu Trägern, Einrichtungen und Leitungen von Transparenz und Offenheit geprägt ist. Einen wesentlichen Teil des Beratungsangebotes des Landesjugendamtes stellen die vielfältigen Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote dar, die in der Praxis auf große Resonanz treffen.

Die Arbeit des Landesjugendamtes im Bereich der Kindertageseinrichtungen ist geprägt von vielfältigen Kontakten zu unterschiedlichen Ebenen der Einrichtungs- und Trägerstrukturen. Einen wesentlichen Anteil haben hier die Kooperation mit den Fachberatungen der Trägerorganisationen und die Zusammenarbeit mit den örtlichen Jugendämtern.

Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

Das Landesjugendamt befasst sich mit allen Fragen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Es fördert und unterstützt die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen. Die finanzielle Förderung erfolgt nach den gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien. Das Landesjugendamt ist auch für die öffentliche Anerkennung von Trägern der freien Jugendhilfe zuständig. Diese können unter bestimmten Voraussetzungen als „Träger der freien Jugendhilfe“ förmlich anerkannt werden. Der Träger muss dazu in mindestens zwei saarländischen Landkreisen beziehungsweise über den Regionalverband Saarbrücken hinaus im Saarland tätig sein.

In der Jugendarbeit engagieren sich junge Menschen in Vereinen, Gruppen und Initiativen, um insbesondere

- Freizeit mit Gleichaltrigen sinnvoll zu verbringen,
- mit zu gestalten und mit zu bestimmen,
- persönliche Fähigkeiten und soziale Kompetenz zu entwickeln,
- Verantwortung zu übernehmen.

Neben den örtlichen Jugendämtern fördert das Landesjugendamt richtliniengemäß Freizeiten, außerschulische Bildungsmaßnahmen, Schulungen von Mitarbeiter/innen und internationale Austauschmaßnahmen, wie Jugendbegegnungen oder Fachkräfteaustausch.

Für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit kann das Landesjugendamt die bundeseinheitliche „Jugendleiter/innenCard“ (Legitimationsnachweis für eine ehrenamtliche Funktion/Qualifikation und als Berechtigungsnachweis für verschiedene Vergünstigungen) beantragen.

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit haben die Möglichkeit, beim Landesjugendamt Sonderurlaub zu beantragen, wenn die Maßnahme die Voraussetzungen erfüllt.

Jugendleiter/innen-Card JULEICA

Die Jugendleiter/in-Card ist ein Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Dieser Ausweis legitimiert gegenüber den Erziehungsberechtigten der minderjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Jugendarbeit und gegenüber staatlichen und nichtstaatlichen Stellen von denen Beratung und Hilfe angeboten wird.

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die für einen Träger der Jugendhilfe tätig sind, können die Juleica beantragen

• wenn sie mindestens 16 Jahre alt sind und
• die Teilnahme an einer den Richtlinien entsprechenden Ausbildung nachweisen können.

Sie erhalten im Saarland die Juleica über ihren ausbildenden Jugendverband oder das ausbildende Jugendamt.

Jugendleiter/innen-Card

Kinder- und Jugendschutz

Jeder junge Mensch hat ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Kinder- und Jugendschutz ist eine Querschnittsaufgabe der saarländischen Landesregierung. Schwerpunktthemen sind dabei unter anderem: Jugendmedienschutz, Gewaltprävention, Rechtsextremismus, Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch, Suchthilfe, Jugendarbeitsschutz, Sekten und Psychogruppen.

Ein effektiver Kinder- und Jugendschutz ist auf drei Ebenen notwendig, um Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihre persönliche Entwicklung zu schützen und sie entsprechend ihrer Reife auf unsere komplexe (Lebens-) Welt mit all ihren Facetten altersgemäß vorzubereiten.

Im Sinne des ordnungsrechtlichen Jugendschutzes ist der Staat gefordert, Gefahren für die körperliche, psychische und geistige Entwicklung junger Menschen abzuwehren, um eine „Kultur des Aufwachsens“ in einer sich wandelnden Gesellschaft zu ermöglichen.

Im Sinne des erzieherischen Jugendschutzes sollen Eltern und andere Erziehungsberechtigte in ihrer Erziehungskompetenz zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor gefährdenden Einflüssen zu unterstützt werden.

Der strukturelle Jugendschutz hat die Aufgabe, kinder- und jugendgerechte Lebensbedingungen zu schaffen und damit  Gefahren und Risiken für eine gelingende Sozialisation zu vermeiden beziehungsweise abzuwehren.

Anerkennung von Praxisstellen

Anerkennung von Praxisstellen im Rahmen der Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in

Im Rahmen der Ausbildung zum/zur Erzieher/in absolvieren die Schüler/innen in den Fachschulen ein Vorpraktikum, ein Sozialpädagogisches Praktikum und ein Berufspraktikum. Die Grundlagen hierzu sind in der APO-FSP geregelt. Alle Praktika müssen unter Anleitung qualifizierter Fachkräfte in sozialpädagogischen Einrichtungen stattfinden. Dazu muss das Landesjugendamt insbesondere bei  Kindertageseinrichtungen und Heimen der Jugendhilfe (teilstationäre und stationäre Angebote ) deren Eignung im Rahmen des Betriebserlaubnisverfahrens gem. SGB VIII als Praxisstelle feststellen. 
Inzwischen gibt es jedoch eine Vielzahl anderer Einrichtungen; beispielsweise Schulkooperationsprojekte, Förderschulen, ambulante Jugendhilfeangebote, Einrichtungen der Erwachsenenbehindertenhilfe, die es teilweise zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung noch nicht gab und für die entweder eine Anerkennung durch das Bildungsministerium ausgesprochen wurde oder die Praktikanten/innen ohne das Vorliegen einer Anerkennung als Praxisstelle ausgebildet haben. Um die gemeinsame Verantwortung der Lernorte „Praxis“ und „Schule“ in der Ausbildung von Erzieher/innen zu unterstreichen, wurden seitens des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Austausch mit beiden Lernorten Standards weiterentwickelt, welche inzwischen unabdingbar für die Anerkennung als Praxisstelle sind.

Folgende Rahmenbedingungen sind nachzuweisen und ergeben sich u.a. aus der APO-FSP vom 19.07.2013

- Die tägliche Arbeitszeit umfasst mindestens 7 Stunden (hiervon 75% Arbeit mit dem
  Kind bzw. Jugendlichen).
- Das Vorpraktikum muss eine Dauer von 12 Monaten umfassen.
- Die fachpraktische Ausbildung umfasst mindestens 1.500 Stunden.
- Es muss sich um ein originäres Arbeitsfeld eines Erziehers/einer Erzieherin handeln.
- Die Praxisstelle verfügt über eine „qualifizierte Praxisanleitung“ (siehe Vorgaben).
- Die Freistellung des Praktikanten/der Praktikantin zu schulischen Veranstaltungen ist zu ermöglichen.
- Dem Anleiter/der Anleiterin wird die Teilnahme an den Anleitungstreffen ermöglicht.  
 
Erläuterungen zur Praxisanleitung:

- Als Praxisanleitung werden nur sozialpädagogische Fachkräfte mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung als Erzieher/Erzieherin, Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin,
  Sozialpädagoge/Sozialpädagogin, Dipl.-Pädagoge/Dipl.-Pädagogin mit dem Schwerpunkt „Sozialarbeit/Sozialpädagogik“ anerkannt.
- Eine mindestens einjährige Tätigkeit in dem betreffenden Arbeitsfeld ist nachzuweisen.
- Eine Ausbildung zur „qualifizierten Praxisanleitung“ ist per Zertifikat nachzuweisen.    

Aufgaben der Praxisanleitung:

- Die Praxisanleitung erarbeitet mit dem Vorpraktikanten/der Vorpraktikantin, orientiert am Rahmenausbildungsplan, einen individuellen Ausbildungsplan.
- Der Vorpraktikant/die Vorpraktikantin wird auf die ordnungsgemäße Erstellung der Wochenberichte (s. Muster) und des abschließenden Tätigkeitsberichtes am Ende
  des Vorpraktikums hingewiesen. Diese Berichte sind von dem Anleiter/der Anleiterin gegenzuzeichnen.
- Der Praxisanleiter/die Praxisanleiterin sind sowohl für die abschließende Beurteilung des Vorpraktikums bzw. der fachpraktischen Ausbildung als auch für das fristgerechte Zusenden der   entsprechenden Unterlagen an die Fachschule verantwortlich.
- Jugendhilfeeinrichtungen verfügen über ein internes qualifiziertes System der Praxisanleitung, d.h. die Einrichtung stellt sicher, dass pro Arbeitsbereich (z.B. stationärer/teilstationärer Bereich, ambulanter   Bereich, Schulkooperationsprojekte), mindestens eine sozialpädagogische Fachkraft mit einer Ausbildung zur „Qualifizierten Praxisanleitung“ die Vermittlung dieser Inhalte an die   Praxisanleiter/Praxisanleiterinnen vor Ort gewährleistet.
- Ebenso ist dies im Erwachsenenbehindertenbereich, bei der offenen Jugendarbeit
  und in der Kinder-und Jugendpsychiatrie sicherzustellen.    

Die kontinuierliche, fachliche Weiterentwicklung der Lernorte „Praxis“ und „Schule“ durch partnerschaftliche Kooperation beider Lernorte (verbunden mit dem Wissen der wichtigen Funktion und Verantwortung von Trägern bei der berufspraktischen Ausbildung des Fachkräftenachwuchses) runden das Bild einer hochwertigen, qualifizierten Ausbildung ab.

Landesjugendhilfeausschuss

Der Landesjugendhilfeausschuss (LJHA) befasst sich mit grundsätzlichen  Angelegenheiten der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere der aktuellen Lage junger Menschen im Saarland.

Formulare und Downloads

Hier finden Sie alle Formulare des Landesjugendamtes.

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