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Saarland erweitert Impfangebot für medizinisches Personal in Kliniken

Die Impfstrategie für Krankenhäuser ermöglicht dem priorisierten Personal zum einen eine Terminbuchung über den durch die Krankenhäuser übermittelten Priorisierungscode beziehungsweise einen Platz auf der Impfliste.

„Ich bin froh, dass die Impfbereitschaft bei den Saarländerinnen und Saarländern groß ist und Sie alle dazu beitragen, dass wir die Corona-Pandemie eindämmen. Doch leider ist der Impfstoff aktuell nur in geringen Mengen verfügbar, sodass aktuell lediglich Personen mit höchster Priorität einen Anspruch auf eine Schutzimpfung haben. Aufgrund der momentanen Impfstoffknappheit hat die Landesregierung eine zweigleisige Strategie für die Impfungen der Krankenhausmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der höchsten Priorität entwickelt“, erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Die Impfstrategie für Krankenhäuser ermöglicht dem priorisierten Personal zum einen eine Terminbuchung über den durch die Krankenhäuser übermittelten Priorisierungscode beziehungsweise einen Platz auf der Impfliste. Zum anderen werden in Kürze im Rahmen eines Stufenkonzeptes auch in den Krankenhäusern selbst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der höchsten Priorität geimpft.

„Der Umfang der zur Verfügung stehenden Impfdosen ist von der Lieferung weiterer Dosen abhängig. Deswegen ist es zunächst nur möglich in sechs saarländischen Krankenhäusern die Impfungen des priorisierten Personals vorzunehmen. In einer zweiten Stufe soll dieses Impfangebot dann auf alle an der Versorgung von COVID-19-Patientinnen und Patienten eingebundenen Krankenhäuser ausgedehnt werden“ erklärt Bachmann weiter.

Die sechs Krankenhäuser, in denen mit den Impfungen des priorisierten Personals begonnen wird, sind die Krankenhäuser denen bereits im Dezember 2020 die Verschiebung oder Aussetzung planbarer Operationen, Eingriffe und Behandlungen vorgegeben wurde, um betreibbare intensivmedizinische Behandlungskapazitäten zu erhöhen. Damit tragen sie in besonderer Weise zur Versorgung von COVID-19-Patientinnn und Patienten bei. Die Impfdosen sollen entsprechend der Größe des Krankenhauses, der Versorgung von COVID-19-Patienten und dem speziellen Versorgungsauftrag an die folgenden Krankenhäuser gehen:

  • Universitätsklinikum des Saarlandes
  • Klinikum Saarbrücken
  • CaritasKlinikum Saarbrücken, Standort St. Theresia
  • Knappschaftskrankenhaus Püttlingen
  • Marienhausklinikum St. Wendel-Ottweiler
  • Marienhausklinikum Saarlouis

Bachmann abschließend: „Die Impfungen sollen in der nächsten Woche unter Einsatz eines mobilen Impfteams und unter Mithilfe von ärztlichem Personal in den jeweiligen Krankenhäusern erfolgen. In den nächsten drei Wochen werden 1.500 Impfdosen und in den folgenden drei Wochen erneut 1.000 Impfdosen in den sechs Krankenhäusern verimpft werden können. So werden die geringen Impfdosen optimal genutzt und damit weitere schwere Erkrankungen vermieden.“

Medienansprechpartner

Manuel Kerber
Pressesprecher

Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken

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